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Zum Ende der Seite springen Ailton
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Ailton verpasst Sieg beim Debüt in der 6. Liga Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Ailton hat bei seinem Debüt für den KFC Uerdingen in der 6. Fußballliga einen Sieg verpasst. Am Mittwoch kam der Krefelder Club, der den «Kugelblitz» aus Brasilien bis Juni 2011 verpflichtet hat, nicht über ein 1:1 (1:1) gegen den Wuppertaler SV II hinaus. Ailton, der wegen einer Handverletzung mit einer Manschette spielte, wurde vor 3525 Zuschauern in der 63. Minute eingewechselt. Der 36-Jährige blieb zwar ohne Torerfolg, konnte das Angriffsspiel des KFC aber beleben.

In der Startformation der Uerdinger standen zudem die Ex-Profis Erhan Albayrak, Ersan Tekkan, Bastian Pinske und Christian Alder, die alle in der Winterpause verpflichtet worden waren. Der KFC- Vorsitzende Agissilaos Kourkoudialos will den Club durch ein erhöhtes finanzielles Engagement bis 2014 zurück in den Profifußball führen.


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25.02.2010 11:52 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Ailton singt "Lebenslang Grün-Weiß" beim NDR Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wer gerne den Ex-Bremer "Kugelblitz" Ailton wiedersehen möchte, bekommt am Mittwoch, 21.04.2010, im NDR Fernsehen die Gelegenheit dazu. Der "Sportclub Stars" hat den sympathischen Brasilianer besucht und zeigt in seinem halbstündigen FIlm ab 23.35 Uhr auch, wie sehr Ailton immer noch an Bremen hängt.

Ailton war Torschützenkönig in der Fußball-Bundesliga, Deutscher Meister und Pokalsieger mit Werder Bremen. Aber der „Kugelblitz“ ist nicht nur wegen seiner Tore und Erfolge so beliebt: Wohl kaum ein anderer Fußballer hat die Fans mit seinen Späßen und Eskapaden so sehr unterhalten wie Ailton. Der Brasilianer singt, gibt kuriose Interviews und ist immer für eine Überraschung gut: Jetzt spielt er tatsächlich beim KFC Uerdingen in der 6. Liga. Der Traditionsverein ist seine elfte (!) Station nach dem Abschied aus Bremen im Jahr 2004. Was macht Ailton so rastlos und warum wurde er nirgendwo glücklich?

1998 kam Ailton in die Bundesliga zu Werder Bremen. Der damalige Trainer Felix Magath war von seinen Qualitäten wenig überzeugt. Er meinte, Ailton sei zu dick und nicht austrainiert. Dagegen wehrt Ailton sich noch heute: „Im Fernsehen sehe ich vielleicht ein bisschen robust aus, in Wirklichkeit aber habe ich einen schönen Körper!“ Unter Magaths Nachfolger Thomas Schaaf wurde Ailton Bundesligastar und Publikumsliebling. Höhepunkt: die Meisterschaft 2004. Aber nach dem Abpfiff des entscheidenden Spiels in München lag Ailton in den Armen von Thomas Schaaf und Klaus Allofs und weinte. Denn für ihn war es ein schwerer Abschied vom „Bremer Glück“, Ailton hatte für die darauffolgende Saison schon beim FC Schalke 04 einen Vertrag unterschrieben. „Wenn ich ehrlich bin, ich habe es bereut“, sagt Ailton heute.

Als Ailton beim Treffen im heimischen Wohnzimmer das Bremer Vereinslied „Lebenslang Grün-Weiß“ anstimmt, gewinnt auch „Sportclub Stars“-Autorin Inka Blumensaat den Eindruck: Ailton hängt noch immer an Werder und er denkt viel an die erfolgreichen Zeiten. Ob er in Uerdingen sein Glück finden wird, ist zweifelhaft. „Ich weiß nicht, wie lange ich hier bleibe“, sagt der 36-Jährige. Aber seine Karriere zu beenden, das kann Ailton sich nicht vorstellen: „Wenn ich daran denke, muss ich weinen.“


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20.04.2010 11:27 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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"Kugelblitz" plant Karriere als Spielerberater Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Oben auf der Pressetribüne der Schalke-Arena hockte er und schaute seinen ehemaligen Arbeitgebern bei deren Dienstleistung Fußball zu: Ailton, einst gefürchteter Bundesliga-Stürmer unter anderem in Bremen und in Gelsenkirchen, heute fünf Klassen niedriger im Einsatz beim Verbandsligisten KFC Uerdingen. Mit dem Ausflug in die Niederungen des Ballspiels ist bald Schluss, mit dem Ballspiel an sich auch - Goncalves da Silva Ailton beendet mit 36 Jahren seine Karriere.


"Noch ein bisschen den Körper bewegen, ein paar Wochen noch", sagt der Brasilianer. Dann soll eine andere Karriere beginnen: "Ich werde Berater." Seine sportliche Laufbahn indes liest sich, als sei er selbst nach seinen Weggang aus Bremen 2004 nicht mehr gut beraten gewesen. Nach Schalke kamen: Besiktas Istanbul, der Hamburger SV, wieder Besiktas Istanbul, Roter Stern Belgrad, Grasshopper Zürich, der MSV Duisburg, Metalurg Donezk, der SCR Altach (Österreich), Campinense (Brasilien), Chongqing Lifan (China) und schließlich der KFC Uerdingen. Das sind elf Stationen in knapp sechs Jahren - vernünftige Karriereplanung geht anders.

Fragt sich nur, wer sich von Ailton beraten lassen will. In die Schule gehen will er "erstmal bei einem brasilianischen Berater", verrät der einstige Liebling der Werder-Fans in der Gelsenkirchener Arena. Und dann mal sehen. Aber auf jeden Fall: Daumen hoch.

Daumen hoch signalisiert Ailton noch ein zweites Mal: alles gut in Liga sechs. Denn nach acht Einsätzen ist es am vergangenen Mittwochabend endlich so weit gewesen. Der Bundesliga-Torschützenkönig von 2004 hat in der Niederrheinliga sein allererstes Tor geschossen. Es war das 2:3 im Spitzenspiel des Liga-Fünften gegen den Tabellenführer VfB Homberg. Die Uerdinger Niederlage hat Ailton damit zwar nicht mehr verhindern können - doch das Spielen macht ihm Spaß. Sagt er jedenfalls. Und grinst. Denn: "Die sechste Liga ist schön. Du musst dich nicht so viel bewegen."


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03.05.2010 13:31 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Er wird Berater ja er wird berater großes Grinsen
Die armen Leute die sich mit ihm unterhalten mpssen großes Grinsen

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03.05.2010 13:43 Fredi ist offline E-Mail an Fredi senden Beiträge von Fredi suchen Nehmen Sie Fredi in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Fredi in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Fredi anzeigen
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Portugisisch kann er... Augenzwinkern

Hoffe, dass er später für WERDER arbeiten wird.... Prost Prost Prost

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SV WERDER Bremen (SVW) und der WERDER-United (WU) gehören zusammen,

weil der Klub Menschen verbindet, die ohne ihn nie zueinander finden würden.
03.05.2010 17:48 $töv ist offline E-Mail an $töv senden Beiträge von $töv suchen Nehmen Sie $töv in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie $töv in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von $töv anzeigen
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Er war am Samstag bei 1live (unser Radiosender) im Studio zu Gast. Und ich glaube er hat nur über Essen geredet. großes Grinsen

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LEBENSLANG GRÜN-WEISS!!!!<3
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03.05.2010 19:33 *Jo* ist offline E-Mail an *Jo* senden Beiträge von *Jo* suchen Nehmen Sie *Jo* in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie *Jo* in Ihre Kontaktliste ein
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Mist habe ich nicht gehört unglücklich
Bin doch auch 1Live hörer Augenzwinkern

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03.05.2010 20:11 Fredi ist offline E-Mail an Fredi senden Beiträge von Fredi suchen Nehmen Sie Fredi in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Fredi in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Fredi anzeigen
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Hammer! Ailton kommt zurück! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Werder-Fans werden begeistert sein: Ailton kommt höchstwahrscheinlich zurück nach Bremen und wird dort auch spielen. Allerdings nicht im Weserstadion, sondern im Sportpark Vinnenweg, wo Regionalligist FC Oberneuland seine Heimspiele austrägt.

Ailton ist glücklich, höchstwahrscheinlich kehrt der Brasilianer in sein geliebtes Bremen zurück.

„Ich habe mit dem FC Oberneuland gesprochen, wir haben uns geeinigt“, bestätigte Ailton, merkte gestern aber auch an: „Jetzt muss ich noch mit dem KFC Uerdingen reden. Denn dort habe ich noch ein Jahr Vertrag. Ich hoffe, dass sie mich gehen lassen.“

Bereits heute will Ailton in Uerdingen, wo er erst im Winter angeheuert hatte, alles klar machen. Beim Sechstligisten war der Brasilianer nie richtig glücklich geworden und hatte deshalb auch mit einer Rückkehr in seine Heimat geliebäugelt (wir berichteten). Doch dann kam die Wende. Ein Unternehmer aus dem Kreis Rotenburg soll es angeblich möglich machen, dass Ailton wieder in seiner Lieblingsstadt kicken darf.

Die hatte der Angreifer 2004 nach dem Gewinn des Doubles Richtung Schalke verlassen. Ein Riesenfehler, wie sich später herausstellte. Und es war für Ailton der Beginn einer Odyssee durch zahlreiche Fußball-Ligen in der ganzen Welt. Sogar in China lief der „Kugelblitz“ auf. Insgeheim träumte er aber immer von einer Rückkehr nach Bremen. Doch die Tür bei Werder war zu, wenngleich ihn die Offiziellen immer herzlich empfangen und ihn die Fans jedes Mal überschwänglich feiern, wenn er in Bremen ist. Ailton ist einfach Kult in der Hansestadt.

„Es wäre das Beste für mich und meine Familie, wenn wir wieder in Bremen leben könnten. Hier haben wir uns alle immer sehr, sehr wohl gefühlt“, schwärmte Ailton, der einst sogar in Oberneuland gewohnt hatte. Und er würde beim FCO auf einen alten Bekannten treffen: Trainer Mike Barten. „Mike ist ein Freund von mir, wir haben drei Jahre lang zusammen bei Werder gespielt, ich freue mich auf ihn“, sagte Ailton. Barten hielt sich dagegen gestern bedeckt: „Ich möchte dazu nichts sagen.“

Dafür sprach Ailton. „Ich kann und will nicht mehr in der Ersten oder Zweiten Liga spielen. Aber zwei Jahre Regionalliga traue ich meinem Körper noch zu“, sagte der 37-Jährige. Die Werder-Fans werden es ganz sicher überprüfen und in Scharen zum Vinnenweg pilgern . . .


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22.07.2010 22:34 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Perfekt: Ailton zum FC Oberneuland Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Werders Geschäftsführer Klaus Allofs hat eine klare Meinung zu diesem Thema: 'Mich freut es, wenn es ihm gut geht, aber rein sportlich gesehen fällt mir dazu nichts mehr ein.' Seinem Spieler Claudio Pizarro fällt dagegen eine Menge ein. Der Peruaner freut sich nämlich: 'Da können wir jetzt viel Zeit miteinander verbringen.' Zwei Köpfe, zwei Meinungen. Der, um den es geht, hat es mal wieder geschafft. Die Welt diskutiert über Ailton, den Kugelblitz, der nun zurückkehrt nach Bremen.

Allerdings trägt er nicht mehr das Trikot von Werder. Der mittlerweile 37-Jährige hat am Donnerstag einen Zweijahresvertrag beim FC Oberneuland unterschrieben.

Der Schlussakkord unter eine sechsjährige Irrfahrt kreuz und quer durch Europa. Vor sechs Jahren, 2004, da war Werders Toni gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen. Mit Werder gewann er das Double, er wurde Torschützenkönig und später als erster Ausländer zum Fußballer des Jahres gewählt. Doch der Sommer 2004 markierte auch den Wendepunkt in der Laufbahn des brasilianischen Stürmers. Der hatte sich ein Dreivierteljahr zuvor nämlich zu einem Wechsel nach Schalke entschieden.

Dort lief es noch einigermaßen, an seine alte Form konnte Ailton jedoch nie anknüpfen. Das gelang ihm auch bei Besiktas Istanbul, dem Hamburger SV, Roter Stern Belgrad oder Grasshopper Zürich nicht. Ganze elf Stationen stehen in der Bilanz von Ailton, nachdem er Werder verlassen hatte. In China, Brasilien, der Ukraine und zuletzt in Uerdingen suchte er das Glück. Er fand es nicht. Regelmäßig erwiesen sich die Transfer als Enttäuschung für den Stürmer, und der betonte ähnlich oft, dass er doch lieber in Bremen hätte bleiben sollen.

Trainer Barten nicht informiert

Nun ist er zurück. Ein medialer Coup ist dem FCO mit der Verpflichtung des Publikumslieblings sicher gelungen. 'Eine Riesengeschichte', findet auch Mike Barten. Der Trainer erfuhr erst am Donnerstagmittag vom unverhofften Zugang des alten Kollegen. Zwischen 2000 und 2003 hatten die beiden zusammen in Werders Profikader gestanden.

Involviert worden war Barten nicht in die Rückholaktion Ailtons nach Bremen. Die war nämlich von einem Sponsor eingefädelt worden. Der übernimmt nicht nur das Gehalt des Stürmers - Ailton dürfte gegenüber dem Jahressalär von 300.000 Euro in Uerdingen Abstriche gemacht haben -, sondern tritt zukünftig auch als Trikotpartner des FCO in Erscheinung.

Dass ihm nun ein Spieler vorgesetzt wird, bereitet dem Trainer angesichts dieses Namens indes keine Sorgen. 'Da braucht man mich auch nicht zu fragen', sagt Mike Barten. Die sportlichen Fragezeichen dieser Verpflichtung tauchen allerdings auch in den Gedanken des FCO-Coaches auf. Beim KFC Uerdingen - der am Donnerstag den Vertrag mit dem Stürmer ohne Ablöse aufgehoben hatte - waren Ailton zuletzt vier Tore in der Rückrunde gelungen. Nun wartet statt der Niederrheinliga (sechste Spielklasse) die ungleich stärkere Regionalliga (vierte Spielklasse) auf ihn. 'Man darf nicht erwarten, dass er ein Heilsbringer ist', sagt Mike Barten. Er werde sich in den kommenden Tagen ein Bild vom Fitnesszustand des prominenten Neuzugangs machen und betont schon mal: 'Ich kann niemanden einen Freifahrtschein geben, nur weil er Ailton heißt.'

Einen großen Vorteil des FCO gegenüber all den anderen Stadtionen hat Barten allerdings schnell ausgemacht: 'Er ist nun wieder zurück, und jeder weiß, dass Bremen seine Stadt ist.'


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23.07.2010 20:58 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Ailton: "Nur Bayern ist stärker als Werder" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Sechs Jahre spielte Ailton für Werder Bremen, wurde Meister, Pokalsieger, Torschützenkönig und Fußballer des Jahres. Jetzt kickt der "Kugelblitz" für den FC Oberneuland in der Regionalliga Nord. Die Redakteure Ben Binkle und Daniel Stöckel trafen den mittlerweile 37 Jahre alten Angreifer im Sportpark am Vinnenweg, um mit ihm über die kommende Werder-Saison zu sprechen.


Ailton, am Sonnabend geht die Bundesliga für Werder Bremen wieder los. Was ist drin für Werder in dieser Saison?

Ailton: Es ist noch zu früh, über die Meisterschaft zu reden, aber der Titel ist definitiv möglich. Aber Werder Bremen ist sicher ein Favorit auf einen der ersten drei Plätze. Dazu muss die Mannschaft aber ihr ganzes Potential abrufen.

Wie viel Potential steckt denn in Werder?

Ich glaube, dass in der Liga nur Bayern München wirklich stärker ist als Werder. Bremen hat vom Potential her die zweitbeste Mannschaft in Deutschland.

Und darum wird Bayern München auch deutscher Meister?

Am Ende der Saison steht immer Bayern München vorne! (lacht) Nein, es sind ja immer die gleichen Klubs, die Favorit sind. Schalke 04 und der Hamburger SV haben starke Mannschaften. Und auch Leverkusen, die haben schon letzte Saison stark gespielt, bis sie dann am Ende eingebrochen sind.

Hamburg und Schalke, das sind Ex-Klubs von Ihnen. Wem wünschen Sie denn den Titel am meisten?

Ganz klar Werder, das ist immer noch meine Lieblings-Mannschaft in Deutschland. Ich habe auch Sympathie für Schalke und den HSV, aber bei Werder hatte ich meine beste Zeit. Die Menschen in Bremen lieben Ailton noch immer, das ist sensationell.

Schalke ist unter Felix Magath zum echten Titelkandidaten geworden. Ihre Erinnerungen an den Trainer Magath sind nicht besonders gut... (Magath setzte Ailton 1999 auf die Tribüne, Anmerkung der Redaktion)

Nein. Felix Magath ist ein guter Trainer, vor allem taktisch sehr clever. Wenn er eine Mannschaft trainiert, ist diese immer vorne mit dabei. Das Problem war aber seine Philosophie. Er hat zu hart trainieren lassen, nicht nur in der Saisonvorbereitung. Das passt zu einer Jugendmannschaft, aber nicht zu einem Spitzenklub wie Schalke 04. Ich denke, das ist ein Fehler. Bei Magath hat mir Fußball weniger Spaß gemacht.

Das wurde dann anders, als Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen wurde.

Ja, Thomas Schaaf und Felix Magath sind ganz unterschiedliche Personen mit einer anderen Philosophie. Gerade die Brasilianer haben bei Schaaf und Werder Bremen immer gut gespielt, weil sie Spaß am Fußball hatten. Magath hatte mit den Südamerikanern und deren Mentalität immer wieder Probleme, sie sollten spielen und trainieren wie Deutsche. Aber ein Brasilianer ist eben kein Deutscher, ein Brasilianer braucht immer auch etwas Spaß. Mit Thomas Schaaf ging das, mit Felix Magath nicht.

Sie selber sind ja Torschützenkönig in der Bundesliga geworden, ihr Kumpel Claudio Pizarro zählt in dieser Saison zu den Anwärtern auf die Trophäe. Wer ist denn aktuell der beste Stürmer in der Liga?

Hallo, Entschuldigung? (lacht und zeigt mit beiden Daumen auf sich selber) Nein, das war nur ein Spaß! Claudio Pizarro ist kopfballstark, beidfüßig, hat eine super Technik - wäre er so schnell wie ich, wäre er der beste Stürmer in Europa (lacht erneut). Wir sind unterschiedliche Spielertypen gewesen, aber Claudio ist besser. Er ist für mich derzeit der beste Stürmer der Bundesliga.

Wie viel Tore trauen Sie ihrem alten Sturmpartner denn zu?

Ich weiß nicht, wie oft er genau treffen wird, aber wenn Pizarro in Form ist, ist er eine Tormaschine. Er ist der große Favorit auf die Torjägerkanone. Aber nur, wenn er die Saison über unverletzt bleibt.

Für einen Stürmer ist das Mittelfeld besonders wichtig. Das galt für Sie und gilt auch für Pizarro...

Natürlich, als Angreifer brauchst du ein starkes Mittelfeld mit Spielern wie Diego oder Johan Micoud. Als Stürmer kannst du dir den Ball nicht selber hinten holen und dann drei oder vier Gegenspieler ausdribbeln. Man braucht Denker, die präzise Pässe spielen. Werder hatte das immer.

Mesut Özil ist jetzt weg. Schwächt das Werder?

Klar, Claudio Pizarro und Hugo Almeida haben stark von seinen Pässen gelebt. Aber es wäre schwer, jetzt einen neuen Spieler zu verpflichten, der die Rolle von Özil übernehmen soll. Jeder neue Spieler braucht Zeit, sich eingewöhnen. Das gilt auch für Wesley (Werder ist am Brasilianer Wesley interessiert, Anmerkung der Redaktion), der sicher ein großes Talent ist. Es wäre ungerecht, weil der neue Spieler immer gleich mit Özil verglichen würde.

Klaus Allofs denkt an eine interne Lösung. Können Spieler wie Marko Marin oder Aaron Hunt die Lücke schließen, die Özil hinterlässt?

Beide habe letzte Saison gut gespielt. Marin ist unglaublich schnell und ein toller Techniker. Er ist ein sehr guter Spieler, aber Özil ist noch eine andere Kategorie. Wenn Özil auf dem Platz steht, hat der Gegner Angst, selbst die Bayern haben dann großen Respekt. Das ist bei Marin und Hunt noch anders. Die Körpersprache und das gesamte Auftreten muss noch besser werden. Thomas Schaaf muss das Potenzial aus den beiden herauslocken. Gute Spieler sind beide allemal.

Sie persönlich sind zurück in Bremen, spielen für den FC Oberneuland. Was ist für die Zukunft geplant?

Zunächst habe ich zwei Jahre Vertrag hier beim FCO, darauf werde ich mich konzentrieren. Ich bin nicht hier, weil ich eine prominente Werbefigur bin. Ich will dem Team mit Toren helfen, das erwarten die jungen Teamkollegen von mir. Was danach kommt, weiß ich noch nicht. Vielleicht bleibe ich in Deutschland und werde Scout oder Spielerberater. Oder ich kehre nach Brasilien zurück und gehe in die Politik. Aber das ist nicht die Priorität. Ich würde lieber im Fußball weiterarbeiten. Ich kenne die Mentalität in Südamerika und im deutschen Fußball gut. Das ist die Idee für die Zeit nach meinem Karrieerende.


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19.08.2010 12:46 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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„Wäre Ailton Präsident, Schaaf würde immer Trainer bleiben“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ailton ist der Prototyp des sogenannten Wandervogels. Für insgesamt 19 verschiedene Vereine ging der heute 37-jährige bisher auf Torejagd. Seine erfolgreichste Zeit hatte der Stürmer bei Werder Bremen, wo er in der Saison 2003/2004 Torschützenkönig wurde und das nationale Double holte. Nun steht der Brasilianer beim Regionalligisten FC Oberneuland unter Vertrag. Im Transfermarkt.tv-Interview begründet ein sichtlich gut gelaunter Ailton gegenüber Timo Strömer seine unzähligen Transfers, gesteht eigene Fehler ein und rätselt über die Gründe der Bremer Krise.


Transfermarkt.tv: Ailton, Sie haben schon fast in der ganzen Welt gespielt, jetzt kicken Sie für den Regionalligisten FC Oberneuland. Wie ist Ihr Eindruck vom Club?

Ailton: Oberneuland ist ein Bremer Club in der Regionalliga bei dem ich einen Zweijahres-Vertrag habe. Ich bin jetzt seit drei oder vier Monaten hier und ich habe viel Spaß.

Transfermarkt.tv: Sie sind also zufrieden in Oberneuland?

Ailton: Ja, ich spiele wieder in Bremen. Es ist zwar nicht der SV Werder Bremen aber Oberneuland ist immerhin der zweitbeste Club der Stadt. Daher bin ich sehr zufrieden bei meinem derzeitigen Verein.

Transfermarkt.tv: Sie haben für insgesamt 19 Vereine gespielt. Insofern muss man ja schon fast fragen, für welchen Verein Sie noch nicht auf Torejagd gegangen sind. Warum diese vielen Wechsel?

Ailton: Das wird oft gefragt. Die Leute verstehen nicht, warum Ailton so oft wechselt. Klar, nach Schalke 04 bin ich zu Besiktas Istanbul gewechselt und war dann immer nur kurz bei einem Verein. Da war dann immer ein bisschen Stress mit den Spielern oder mit dem Trainer. Wenn ich mit dem Club oder der Mannschaft nicht zufrieden bin, ist das sehr schwer für mich. Ich bin viel gewechselt und habe viel probiert, aber es war nie wirklich ruhig um mich herum. Nach meiner langen Zeit bei Werder war ich bei den darauffolgenden Stationen kaum länger als ein Jahr. Insgesamt bin ich aber dennoch sehr zufrieden mit meiner Fußball-Karriere. Natürlich wirkt das ein bisschen negativ, wenn ein Spieler immer wechselt, das weiß ich und das ist sicher ein Fehler von mir. Letztendlich habe ich aber vor allem in Deutschland viele Titel gewonnen, daher interessiert mich nicht, was die Leute über meine Transfers sagen. Ich will jetzt noch eineinhalb Jahre bei Oberneuland oder möglicherweise auch noch woanders spielen, so genau weiß ich das noch nicht. Aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Karriere.

Transfermarkt.tv: Wäre es im Nachhinein aber nicht vielleicht doch besser gewesen, bei Werder Bremen zu bleiben?

Ailton: Ich habe mit Bremen alles gewonnen. Es war aber dennoch kein Fehler von Werder wegzugehen, denn ich bin zu einem sehr interessanten Club gewechselt: Schalke 04. Mit Schalke stand ich im Pokalfinale, habe den zweiten Platz in der Liga erreicht und zudem die Qualifikation für den UEFA-Cup geschafft. Es lief auf Schalke also auch sehr gut, aber natürlich war es in Bremen noch ein bisschen besser, weil wir dort Titel geholt haben. Vielleicht bin ich einfach zu früh nach Schalke gewechselt. Es wäre möglicherweise besser gewesen, ich hätte mir noch ein paar Monate Gedanken gemacht, welche Option die richtige ist: In Bremen zu verlängern oder nach Schalke wechseln. Aber man hat im Fußball nicht immer die Zeit dazu. Ich habe eine große Familie, der ich auch helfen muss. Es gibt viele Risiken, wie zum Beispiel Verletzungen, die ein schnelles Aus bedeuten können. Ich wollte nach meiner Karriere nicht in eine Druck-Situation geraten sondern später das Leben mit meinem Sohn und meiner Familie genießen, daher habe ich oft meinen Verein gewechselt, denn das Finanzielle ist für einen Fußballer immer sehr wichtig.

Transfermarkt.tv: Also war das Geld am Ende einfach zu verlockend?

Ailton: Ja klar. Ich habe nur Fußball gespielt und nichts anderes gelernt. Daher muss ich nach meiner Karriere auch weiterhin im Fußball-Geschäft bleiben. Vielleicht als Spielerberater oder ähnliches. Nach meinem Karriere-Ende muss ich mit meiner Frau analysieren, was das Beste für mich ist. Ob und wie ich im Fußball weiter arbeiten kann. Momentan bin ich aber sehr zufrieden und will noch eineinhalb Jahre Fußball spielen. Vielleicht in der Regionalliga, oder in einer anderen Liga. Danach werde ich dann meine Karriere beenden.

Transfermarkt.tv: Wurden Sie bei den ganzen Wechseln vielleicht auch falsch beraten?

Ailton: Wenn du im Fußball gut spielst, dann hast du sehr schnell einen großen Namen. Dann kommen auch viele Leute, die dir helfen wollen. „Toni ich kann dich unterstützen“, haben die meisten gesagt. Du brauchst aber ein bisschen Zeit, um die Personen näher kennen zu lernen. Mein Fehler war sicher, mich mit zwei oder drei Leuten zu schnell eingelassen und Verträge abgeschlossen zu haben. Das ist meine Schuld, aber das geht im Fußball vielen so. Ich habe gehört, dass sich sogar Roberto Carlos mit einem falschen Berater eingelassen und dadurch mehrere Millionen verloren hat, aber das passiert im Fußball eben. Jetzt bin ich 37 Jahre alt und ein bisschen cleverer. Falsche Berater hatte ich also sicher auch, aber das war nicht so dramatisch. Ich habe dennoch viel Geld im Fußball verdient und spiele jetzt hauptsächlich für meinen Körper und mein Herz.

Transfermarkt.tv: Also steht jetzt der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund, denn viele fragen sich: Oberneuland und die Regionalliga - Warum tun Sie sich das an?

Ailton: Jeder Spieler muss das für sich selber entscheiden. Warum spielt Ailton nicht in der 1.Liga von Brasilien oder in einer anderen 1.Liga? Aber das möchte ich nicht. Ich wollte unbedingt in Deutschland spielen und habe einen großen Respekt vor diesem Land. Zudem habe ich in meiner Karriere in Deutschland alles gewonnen. Da war es für mich klar, dass meine letzte Profi-Station wieder hier liegen muss und dann ist es mir auch egal, in welcher Liga das letztendlich ist. Jetzt bin ich zurück in Bremen, aber spiele nicht für Werder. Die Philosophie ist da jetzt auch eine andere. Es wird dort vermehrt auf junge Spieler gesetzt, daher wäre ich mit meinen 37 Jahren zu alt für das Team. Ich bin, egal wo ich gespielt habe, immer mit meiner Karriere zufrieden gewesen. Wenige Stürmer haben das geschafft, was ich mit meinen 28 Toren in einer Saison geleistet habe. Ich habe gesehen, dass nur Grafite in den letzten Jahren an diese Marke heran kam. Natürlich hat früher auch Gerd Müller so viele Tore geschossen, aber dann kommt auch schon Ailton (lacht). Das ist für mich sehr schön und ich bin sehr zufrieden.

Transfermarkt.tv: Und was machen Sie nach Ihrer Spieler-Karriere? Sie sprachen bereits das Geschäft des Spielerberaters an.

Ailton: Ja, ich kenne so viele junge Spieler in Brasilien, die ein gutes Potenzial haben und ich bin zudem mit der deutschen Mentalität vertraut. Ich weiß, welcher Spieler von seinem Körper und seinen Fähigkeiten gut nach Deutschland passen würde. Nach meiner Karriere könnte ich mir also eine Tätigkeit in dem Bereich vorstellen. Vielleicht wohne ich dann in Brasilien und habe viele Kontakte zu Beratern oder Vereinen hier in Deutschland, das muss man dann sehen. Vielleicht schafft man es dann, in einem Jahr zwei oder drei gute Talente in Deutschland unterzubringen.

Transfermarkt.tv: Dann würde es sich doch anbieten, als Scout für Werder Bremen zu arbeiten, oder nicht?

Ailton: Auch das ist möglich. Ich habe über das Thema noch nicht mit Werder gesprochen, aber ich könnte mir das vorstellen. Sollte ich morgen einen Termin mit Klaus Allofs machen, würde er das vielleicht interessant finden. Ich habe lange Zeit mit ganzem Herzen für Werder Bremen gespielt und mit dem Verein zusammen viele Titel gewonnen, unter anderem die Deutsche Meisterschaft – den größten Titel in Deutschland. Ich habe für Bremen alles gewonnen, natürlich nicht alleine, aber ich habe immerhin 28 Tore in einer Saison geschossen. Natürlich würde ich Bremen gerne helfen und einen neuen Ailton für Werder finden, denn den haben sie bisher noch nicht gefunden. Das ist meine Idee für die Zeit nach der aktiven Karriere.

Transfermarkt.tv: Momentan könnte Werder Bremen jede Hilfe gebrauchen, denn für die Grün-weißen läuft es derzeit überhaupt nicht rund. Schmerzt Ihnen das Werder-Herz, wenn Sie sehen, wie schlecht es derzeit um den Verein bestellt ist?

Ailton: Ja, ich habe Bremen seit langer Zeit nicht so schlecht wie jetzt gesehen. Der Club hat eine gute Mannschaft und ein gutes Potenzial, aber momentan können die Spieler das nicht abrufen. Ich habe das Heim-Spiel gegen Frankfurt gesehen. Die Mannschaft wirkte blutleer und überhaupt nicht locker. Das ist nicht das Werder Bremen, so wie ich es kenne. Ich weiß aber auch nicht, woran das liegt, denn ich habe keinen Kontakt zu der Mannschaft oder besonderen Einblick ins Training. Aber man sieht, dass das kein richtiges Team ist. Die einzelnen Mannschaftsteile stehen zu weit voneinander entfernt. Alle müssen jetzt zusammen halten. Die Akteure dürfen jetzt nicht für sich selber spielen sondern müssen alles für Werder Bremen geben.

Transfermarkt.tv: Das heißt, es mangelt an der Einstellung?

Ailton: Ja, aber wenn die Mannschaft ab jetzt zusammen hält, dann kommen die da wieder raus. Denn das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Ich weiß auch nicht genau woran es liegt. Ich habe den Eindruck, Thomas Schaaf weiß auch noch nicht, warum es so schlecht läuft und vor allem mit welchem Stürmer er spielen soll. Er probiert viel, aber der Erfolg bleibt dennoch aus.

Transfermarkt.tv: Muss man über den Trainer Schaaf diskutieren?

Ailton: Das ist ja nicht der Fehler von Schaaf. Für mich ist er ein großartiger Trainer. Es ist klar, dass es jetzt ein bisschen turbulent ist und einige sich fragen, ob das nicht der richtige Zeitpunkt für einen Trainerwechsel und eine neue Philosophie wäre. Für mich ist das aber nicht der entscheidende Punkt. In der Winterpause muss sich das Team zusammenschweißen und danach muss jeder Spieler für den Rest des Teams da sein. Genauso wie in der Saison 2003/2004. Wir waren damals auf dem Papier sicherlich nicht die beste Mannschaft aber wir waren alle Freunde. Ailton war der beste Stürmer, der beste Torschütze aber egal, ich habe alle Spieler respektiert. Johan Micoud war der beste Mittelfeldspieler, aber auch er hat alle anderen respektiert. Auf dem Platz, beim Training, in der Kabine oder beim Essen gehen. Wir waren immer alle zusammen und hatten nie ein Problem im Team. Es gab keine Provokationen oder Machtansprüche innerhalb der Mannschaft, wodurch wir in der Saison alles gewinnen konnten. Der jetzige Kader ist nicht so harmonisch wie wir damals. In meinen Augen ist das momentan das größte Problem, aber am Coach liegt es nicht.

Transfermarkt.tv: Das war ein deutliches Plädoyer für den Trainer.

Ailton: Ja, wenn ich Präsident wäre, würde Thomas Schaaf immer Trainer bleiben, das wäre gar keine Frage (lacht).

Transfermarkt.tv: Wir werden die weitere Entwicklung natürlich verfolgen. Vielen Dank Ailton, dass Sie bei uns waren. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.


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