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Zum Ende der Seite springen Werder News 14.12. - 20.12.2009
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Werder News 14.12. - 20.12.2009 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hinrunde für Boenisch beendet: Operation am Dienstag


Für Sebastian Boenisch ist das Fußballspielen für dieses Kalenderjahr gestrichen. Der Werder-Profi wird für das Europa-League-Spiel bei Athletic Bilbao und das Nordderby gegen den Hamburger SV ausfallen. Das ergaben Untersuchungen seiner Knieverletzung am Sonntag. Dabei stellte sich heraus, dass der 22-Jährige beim Zusammenprall mit dem Schalker Zambrano in der 79. Minute eine Dehnung des Innenbands sowie des Kreuzbandes im rechten Knie und einen Meniskusschaden davontrug. "Ich habe nach der Partie richtig Schmerzen gehabt, konnte kaum laufen. Das ist schon bitter so kurz vor der Winterpause", so Boenisch.

Jetzt will der U 21-Europameister keine Zeit verlieren. Die interne Werder-Weihnachtsfeier mit der Mannschaft am Sonntagnachmittag besuchte der 22-Jährige nur kurz, nutzte den Besuch für weitere Absprachen mit Cheftrainer Thomas Schaaf und Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski. "Sebastian wird heute nach Regensburg reisen, um sich vom Kniespezialisten Dr. Eichhorn untersuchen zu lassen. Der nimmt ihn dort am Rande einer Tagung unter die Lupe. Dann geht es weiter nach Straubing, wo Sebastian am Dienstag von Dr. Eichhorn operiert wird", erklärte Dimanski am Montagmorgen.

Thomas Schaaf wünscht dem Außenverteidiger eine schnelle Genesung. "Jetzt müssen wir erstmal abwarten, wie die Operation verläuft und wie schwer der Schaden ist. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm und Sebastian kann relativ schnell im neuen Jahr wieder einsteigen.Wir wünschen ihm alles Gute."

von Michael Rudolph


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14.12.2009 11:42 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Droht Almeida ein Nachspiel? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Als ob die 0:2-Niederlage gegen Schalke nicht schon ärgerlich genug gewesen wäre – jetzt droht Werder Bremen in Person von Hugo Almeida sogar noch ein Nachspiel: Nach einem Zweikampf mit seinem Gegenspieler Carlos Zambrano hat der Werder-Stürmer in der ersten Halbzeit gegen den Schalker Abwehrspieler offenbar nachgetreten.

Mit dem bloßen Auge war dies nicht sofort zu erkennen gewesen, auch das Fernsehen musste erst die Zeitlupe bemühen, um das Vergehen von Almeida zu dokumentieren.

Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer gab nach der Partie an, die Szene nicht gesehen zu haben, da er sich in diesem Moment auf Schalkes Keeper Manuel Neuer konzentriert habe. Somit könnte nun der DFB-Kontrollausschuss tätig werden.


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14.12.2009 11:44 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Özils Trikottausch bringt Allofs auf die Palme Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nein, es war nun wirklich nicht der Abend des Mesut Özil. Werders Spielmacher blieb gegen Schalke 04 weit hinter den Erwartungen zurück.

Umso mehr ärgerte Bremens Sportchef Klaus Allofs, dass sein Star nichts besseres zu tun hatte, als schon in der Halbzeit sein Trikot mit Schalkes Jefferson Farfan zu tauschen. „Die Spieler sollen sich auf ihre Aufgaben konzentrieren. Das ist albern und unprofessionell“, wetterte Allofs. Ihm sei es egal, ob nun Farfan unbedingt Özils Trikot haben wollte oder umgekehrt. „Das ist der größte Unsinn, den es gibt“, polterte der 53-Jährige.

Allofs ist ohnehin kein Freund des Trikottauschens. „Jeder Spieler müsste eigentlich doch mittlerweile 500 Stück in seinem Schrank haben“, sagte der Werder-Boss. Dass jetzt aber schon in der Halbzeit getauscht werde, und das in einem so wichtigen Spiel, das gehe eindeutig zu weit.

Özil selbst zeigte sich von der ganzen Aufregung überrascht. Farfan habe ihm um sein Trikot gebeten, und er habe es ihm gegeben. „Wenn das nicht in Ordnung war, tut’s mir Leid“, sagte Özil gestern.


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14.12.2009 11:46 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Boenisch und Bargfrede fallen für den Rest der Hinrunde aus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Schlechte Nachrichten für Thomas Schaaf: Werders Trainer muss für den Rest der Hinrunde auf Sebastian Boenisch und Philipp Bargfrede verzichten. Boenisch zog sich im Spiel gegen Schalke 04 im rechten Knie mehrere Verletzungen zu.

Ein Zusammenstoß mit Schalke-Spieler Zembrano am Sonnabend endete für Boenisch schmerzhaft. Er erlitt eine Dehnung des Innenbandes und des Kreuzbandes, sowie einen Meniskusschaden im rechten Knie. "Ich habe nach der Partie richtig Schmerzen gehabt, konnte kaum laufen. Das ist schon bitter so kurz vor der Winterpause", sagte Boenisch am Montag. Schon am Dienstag soll er in Straubing operiert werden.

Boenisch ist damit beim letzten Europa League Gruppenspiel am Mittwoch in Bilbao nicht dabei. Auch im Nordderby gegen den Hamburger SV am Sonntag muss Thomas Schaaf auf ihn verzichten. "Jetzt müssen wir erstmal abwarten, wie die Operation verläuft und wie schwer der Schaden ist. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm und Sebastian kann relativ schnell im neuen Jahr wieder einsteigen", sagte Werders Trainer.

Auch für Philipp Bargfrede ist die Hinrunde wegen einer Verletzung im Knie beendet. Der Mittelfeldspieler trainiert seit Tagen nur auf dem Fahrrad. „Ich habe immer noch Probleme“, sagte Bargfrede am Sonntag, „ich muss jetzt erstmal wieder ans Laufen kommen.“

Der 20-Jährige glaubt nicht, dass er in diesem Jahr noch einmal spielen kann: „Wichtig ist, dass ich diese Sache auskuriere, sonst habe ich nach drei Tagen wieder dieselben Probleme.“

Ersatzkeeper Christian Vander befindet sich auf dem Weg der Besserung und lief im Training schon wieder seine Runden. „Geradeaus laufen kann ich ohne Probleme“, sagte Vander, der vor gut drei Wochen an der Leiste operiert wurde.

In dieser Woche will er das Lauftraining intensivieren und "hier und da mal einen Richtungswechsel einbauen." Bis zum Wintertrainingslager ab dem 3. Januar in Dubai soll Vander wieder fit sein. Der Ersatztorwart ist optimistisch: „Ich liege im Plan.“


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14.12.2009 15:49 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Festliche Weihnachtsfeier mit Profis und Mitarbeitern im "Hudson" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Kurz vor Heiligabend kommt auch der Teil der Werder-Familie zusammen um Weihnachten zu feiern, der direkt im Umfeld der Profi-Mannschaft arbeitet. Am Sonntag war es wieder soweit. Spieler und Mitarbeiter der Geschäftsstelle fanden sich auf Einladung der Werder-Geschäftsführung mit ihren Familien im Restaurant "Hudson" zusammen. Abseits des Bundesliga-Alltags wurde in festlichem Ambiente auf das letzte Jahr zurückgeblickt und vor allem auf die Bescherung gewartet.

Mit einer Eröffnungsrede leitete der Vorsitzende der Geschäftsführung, Klaus Allofs, den besinnlichen Nachmittag ein. Er blickte noch einmal auf ein "Jahr der Rekorde" zurück und wies damit neben den erfreulichen Umsatzzahlen, die im November auf der Mitgliederversammlung präsentiert wurden, auch auf den Zuwachs der Mitarbeiter-Stärke hin. "Ich freue mich, dass wir hier so viele Gäste begrüßen dürfen, wie noch nie zuvor. Auch an der stetigen Erweiterung unserer Weihnachtsfeiern kann man beobachten, wie erfolgreich wir in den vergangenen Jahren gearbeitet haben", sagte Allofs.

Das anschließende Essen – ganz traditionell unter anderem mit Ente, Rotkohl und Klößen – das von einem umfangreichen Büffet ergänzt wurde, fand ebenso großen Anklang wie die von den Kindern sehnsüchtig erwartete Geschenkevergabe des Weihnachtsmanns. Bei Werder-Wein und Kaffeespezialitäten klang der Nachmittag aus.


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14.12.2009 18:50 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Schaaf:„Erfolgreicher Fußball, der den Fans Freude bereitet“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es war die Weihnachtsüberraschnung am Montagabend. Geschäftsführer Klaus Allofs gab die vorzeitige Vertragsverlängerung von Thomas Schaaf bekannt. Am Dienstagmorgen vor dem Abflug stellte sich der Coach erstmals nach seiner erneuten Entscheidung für Werder der Öffentlichkeit auf dem Bremer Flughafen. WERDER.DE war dabei und notierte die wichtigsten Aussagen.


Herr Schaaf, wie kam es zu ihrem erneuten Ja-Wort zu Werder und warum jetzt zu diesem Zeitpunkt?

Wir hatten in den letzten Wochen und Monaten viel Arbeit. Arbeit, über die wir uns freuen, weil sie natürlich auch mit unseren erfolgreichen Auftritten in alle drei Wettbewerben zu tun hat. Da geht natürlich die Aktualität immer vor. Aber während dieser gesamten Zeit, habe ich von der Geschäftsführung die Signale bekommen, dass sie die Zusammenarbeit gerne fortsetzen möchte. Und wenn man zurückblickt, dann erkennt man schon, dass wir erfolgreich waren, dass eine unserer Stärken die Kontinuität ist und dass es deswegen Sinn macht sich weiter zu engagieren. Außerdem hat sich eine Mannschaft gefunden, die sehr interessant ist.


Hatten Sie in den letzten Monaten auch mal Momente des Zweifels, ob sie weitermachen wollen?

Das nicht, aber natürlich überprüfe ich mich ständig. Welche Arbeit liefern wir ab? Wie wird sie aufgenommen? Was ist noch möglich? Welche Entwicklungen gibt es? Das ist fast ein täglicher Prozess.

War ihre Zusage mit Spielerpersonalien verknüpft? Ist ihnen in diesem Bereich etwas zugesichert worden?

Wenn wir über solche Dinge reden, dann geht es darum, eine Mannschaft zur Verfügung zu haben, die eine bestimmte Qualität erreichen kann, die in einer bestimmten Kategorie mitspielen kann. Es geht aber nicht um konkrete Namen. Natürlich ist es schön, zu wissen, dass hier bei Werder so ein Aufstieg möglich ist, wie ihn Mesut Özil genommen hat oder dass die Bewertung von Aaron Hunt über all die Jahre richtig war. Dass es gut war, an ihm festgehalten zu haben.

Gibt es Veränderungen in ihrem Trainerstab?

Natürlich mache ich mir auch immer wieder Gedanken über das Team um mich herum. Aber an dieser Stelle kann man nur loben. Es ist ja oft so, dass ich im Vordergrund stehe und sie im Hintergund wirken, aber sie leisten alle einen wichtigen Beitrag und ich bekomme viele Anregungen. Wir sind ein Team, das sehr gut funktioniert, inhaltlich sehr gut diskutiert. Jeder von ihnen steht für den Erfolg genau so wie ich.

Haben Sie sich besondere Ziele für die Zeit bis 2012 gesteckt?

Da hat sich nichts verändert. Ich möchte so viele Titel gewinnen, wie es nur möglich ist. Man kann sie festhalten und in die Vitrine stellen. Titel kann einem keiner mehr nehmen. Die Erinnerungen an den DFB-Pokal-Gewinn im Sommer sind ja noch sehr frisch. Aber es geht auch weiterhin darum, eine Mannschaft zusammenzustellen, die Leistungen abliefert, mit denen man sich identifizieren kann, die selbst die Dinge in die Hand nimmt. Ein Team, das einen Fußball anbietet, für den die Fans gern ins Stadion kommen.

Gilt das denn auch schon für die Partie in Bilbao? Dort wollen sie sicher eine gute Ausgangssituation erreichen, um in der nächsten Runde weiterzukommen?

In Bilbao wollen wir vor allem unser Ziel erreichen, unsere Vorrundengruppe als beste Mannschaft abzuschließen. Allerdings hat das für die Auslosung keine große Bedeutung. Wenn man sich die Mannschaften anschaut, die weiterkommen werden, dann kommen auf jeden Fall große Herausforderungen auf uns zu. Und ob wir die entscheidende Partie zu Hause oder auswärts spielen, darüber machen wir uns nicht so die Gedanken, wenn man sieht, wie wir in der Bundesliga auswärts auftreten.

Sie streben immer die Zusammenstellung einer interessanten Mannschaft an. Könnten sie sich vorstellen, für einen Verein zu arbeiten, der wie Bilbao sich selbst auferlegt nur mit Basken zu spielen?

Das kann einerseits eine Stärke sein, wenn man so einen Gedanken in den Mittelpunkt stellt. Man kann als starke Einheit auftreten. Anderereits kann man sicherlich nicht die ganz außergewöhnlichen Dinge erreichen. Obwohl man bei Bilbao sagen muss, dass es sehr beeindruckend ist, was sie bereits erreicht haben, welche Spieler sie immer wieder hervorbringen.

Welche Spieler würden sie aus dem aktuellen Kader de Spanier hervorheben?

Jetzt haben sie sicher wieder zwei Spielertypen. Mit Muniain einen Jungen, der seine ganze Begeisterung für den Fußball auf den Platz bringt und mit Llorente jemanden, der für die Nationalmannschaft interessant ist. Wie stark der Kader ist, erkennt man daran, dass sie oft ihre Aufstellungen tauschen und dennoch sehr konstant spielen.

Wie sieht es bei Werder aus? Wen wollen sie Muniain, Llorente und Co. entgegenstellen?

Das ist noch nicht ganz klar. Wir trainieren erst noch einmal in Bilbao, dann sehen wir weiter. Es gibt ein paar Spieler, mit denen wir noch Gespräche führen müssen, ob ein Einsatz am Mittwoch schon Sinn macht. Das gilt sicher für Naldo, aber auch für Pizarro.

Wie geht es ihm denn? Hat er sein Comeback gegen Schalke gut überstanden?

Aus diesem Einsatz ist nichts Negatives entstanden. Das macht uns zuversichtlich. Wir wissen, dass wir auf dieser Belastung aufbauen können. Dennoch werden wir es ganz genau mit ihm besprechen.

Haben sie dabei auch das Nordderby schon im Hinterkopf?

Na es ist klar, dass wir uns nicht nur auf die Partie in Bilbao konzentrieren können. Wir wollen in Spanien und beim HSV ein Team aufbieten, das erfolgreich sein wird. Deswegen ist es gut möglich, das der eine oder andere am Mittwoch nicht dabei sen wird.


notiert von Michael Rudolph


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15.12.2009 17:42 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Nur Rolff ist noch etwas zögerlich Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der Chef hat verlängert, aber was ist mit seinen Assistenten? „Ich gehe davon aus, dass sie bleiben“, meinte gestern Werder-Coach Thomas Schaaf, der am Montag seinen Vertrag vorzeitig bis 2012 verlängert hatte.

Die Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach sowie Torwarttrainer Michael Kraft besitzen bei den Bremern noch Arbeitspapiere bis zum kommenden Sommer. Zumindest für Hönerbach und Kraft steht praktisch schon fest, dass sie ihren Job behalten werden. „Ich würde gerne bleiben, denn in Deutschland gibt es nicht viele Vereine, die so gut wie Werder aufgestellt sind“, sagte Hönerbach. Und Kraft erklärte: „Ich fühle mich in Bremen sehr wohl und würde gerne weitermachen.“

Rolff blieb dagegen eine klare Antwort schuldig. „Der Verein hat mit mir noch nicht gesprochen, deshalb kann ich dazu nichts sagen“, meinte der 49-Jährige. Schon häufiger war der Ex-Profi in den vergangenen Jahren als Chefcoach bei anderen Vereinen im Gespräch gewesen. Doch letztlich blieb Rolff in Bremen: „Gedanken sind immer da. Schauen wir mal, wie es weitergeht.“


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16.12.2009 10:27 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Frank Baumann ist Werders siebter Ehrenspielführer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Diese Ehre wurde bisher nur sechs Menschen zu Teil und am vergangenen Sonntag folgte der Siebte. Werders langjähriger Kapitän Frank Baumann wurde zum „Ehrenspielführer“ der Grün-Weißen ernannt. Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Werder-Profis und Geschäftsstellen-Mitarbeiter im Bremer Restaurant Hudson, war die Ehrung einer der Höhepunkte. Der 34-Jährige, der im vergangenen Sommer seine Karriere beendete, bekam von Werders Geschäftsführung unter großem Applaus die entsprechende Urkunde überreicht. Damit reiht sich Frank Baumann nun in die Riege der Werder-Größen Richard Ackerschott, Arnold „Pico“ Schütz, Horst-Dieter Höttges, Marco Bode, Dieter Eilts und Dieter Burdenski ein.

„Wir haben für Frank Baumann ein Präsent, das er sich in den letzten zehn Jahren als Spieler für Werder Bremen und davon neun Jahre lang als Kapitän auch verdient hat. Er hat mit seiner ruhigen, sachlichen und sehr zuverlässigen Art auch die Außenwirkung von Werder mitgeprägt und Anteil daran, wie sympathisch wir wahrgenommen werden. Vor allem aber hat er über einen sehr langen Zeitraum sehr erfolgreich Fußball gespielt“, sagte Klaus Allofs, Vorsitzender der Geschäftsführung, als er den gebürtigen Franken nach vorn auf die Bühne bat. Klaus-Dieter Fischer in seiner Funktion als Präsident des Sport-Verein „Werder“ von 1899 e.V. erklärte: „Geschäftsführung und Präsidium waren sich bei ihrem Beschluss schnell klar darüber, dass Frank Baumann in diesen Kreis aufgenommen werden muss. Er bringt dafür alles mit. Er war Kapitän der Mannschaft, er war etwa ein Jahrzehnt im grün-weißen Trikot unterwegs und hat seine Karriere hier bei Werder beendet.“

Der ehemalige Defensiv-Allrounder war sich der Bedeutung des Augenblicks bewusst: „Das ist schon etwas ganz Besonderes zusammen mit diesen Namen genannt zu werden. Ich weiß das wirklich zu schätzen“, so „Baumi“, der sich in seiner Dankesrede gern an seine eigenen Worte aus dem Jahr 1999 erinnerte. „Als ich in Bremen anfing habe ich in Interviews immer gesagt, dass ich glaube, dass Werder einiges bewegen kann und dass ich das Gefühl habe, dass wir hier eine neue Erfolgsgeschichte schreiben können. Ich freue mich sehr, dass es mir vergönnt war, dabei zu sein und einen Beitrag bei der Umsetzung dieses Plans zu leisten. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich in diesen zehn Jahren begleitet und gefördert haben.“

Frank Baumann blickte jedoch auch nach vorn. „Ich bin davon überzeugt, dass es möglich ist, diese erfolgreiche Zeit fortzusetzen und vielleicht sogar auch noch zu überbieten. In der Mannschaft steckt großes Potenzial.“ Auch dabei könnte der Werder-Routinier, der sich nach seinem Rücktritt im Sommer ein halbes Jahr Auszeit nahm, wieder einen Teil beitragen. Baumann setzt seinen Werdegang bei Werder ab Januar als Assistent der Geschäftsführung fort.

Neben der Urkunde, die vielleicht einen Platz im neuen Büro, in der Werder-Geschäftsstelle finden könnte, erhält Frank Baumann auch einen Platz in der „Ehrenspielführer-Galerie“ des WUSEUMs, wo bisher alle Konterfeis als Gemälde des Künstlers Job Mönster hängen. „Das Bild ist bereits fertiggestellt worden. Wir wollen es in den kommenden zwei Wochen noch aufhängen, so dass unsere Besucher ab dem neuen Jahr Frank Baumann auch dort sehen können“, so Klaus-Dieter Fischer.

"Baumi", wie Teamkollegen und Fans den 34-Jährigen nennen, kam 1999 vom 1. FC Nürnberg zu Werder Bremen. Davor spielte er vier Jahre Profi-Fußball in Nürnberg und schloss nebenbei eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellter ab. In den zehn Jahren an der Weser absolvierte Frank Baumann 270 seiner 290 Bundesliga-Spiele und schoss 15 seiner 16 Bundesliga-Tore. Bereits nach einem Jahr wählten ihn seine Mitspieler zum Mannschaftskapitän. Damit gehörte er mit 24 Jahren zu den jüngsten Spielführern der Bundesliga. Zu seinen größten Erfolgen gehörte die Meisterschaft und der Pokalsieg 2004 sowie der Ligapokal-Triumph 2006. In der Nationalmannschaft debütierte er im November 1999 als 800. Spieler der DFB-Geschichte. Bis zum Jahr 2005 erreichte er 28 Länderspiele und wurde 2002 mit der DFB-Auswahl Vize-Weltmeister in Japan und Südkorea. Mit seinen Teamkollegen erreichte er zudem das Endspiel des UEFA-Cups 2009 in Istanbul. Im letzten Spiel seiner Karriere, dem DFB-Pokalfinale 2009 in Berlin, setzte er mit einem weiteren Titel einen großartigen Schlusspunkt hinter seine Karriere.


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16.12.2009 16:24 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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„Fan des Jahres 2009“ unterstützt Treffen mit HSV-Fans Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Sein Handy klingelt „Lebenslang Grün-Weiß“, seine Schultern werden nicht nur im Winter von einem Werder-Schal bedeckt und die Dauerkarten für das Weser-Stadion liegen seit Jahren vor jedem Bremer Heimspiel bereit. Peter Meyer trägt die Werder-Raute aus Überzeugung und in diesem Jahr ist er der „Fan des Jahres 2009“. Am Donnerstagnachmittag gab Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer diese Entscheidung der Jury bekannt, die jedes Jahr außergewöhnliches Engagement rund um Werder Bremen mit diesem Titel belohnt.

Passend zum bevorstehenden Nordderby am Sonntag wird Peter Meyer diese Ehrung für seinen jahrelangen Einsatz für ein entspanntes Verhältnis zwischen Werder- und HSV-Fans zu teil. Der 45-Jährige unterstützt seit fünf Jahren die Organisation eines jährlichen Fantreffens zwischen Hamburgern und Bremern. „Es findet meist zwischen Juni und Oktober in Zeven statt, wenn die Saison also noch nicht gestartet oder noch ganz frisch ist. Daran nehmen um die 50 Personen teil. Die Gesellschaft besteht meist zu gleichen Teilen aus Hamburger und Bremer Anhängern. Ich habe dort die Funktion als `Wettenschreiber´, denn es geht dann vor allem darum, bis zu zehn Wettpaare zu finden, die sich jeweils auf eine saisonübergreifende Voraussage festlegen“, berichtet Meyer, der in diesem Sommer Aussagen wie „Werder holt in dieser Spielzeit mehr Titel als der Hamburger SV!“ oder „Der Hamburger SV landet in diesem Jahr vor den Grün-Weißen!“ notieren musste. Nicht ganz ohne Werder-Patriotismus kann er resümieren, dass die Bremer Wettpaten zuletzt oft die Nase vorn hatten. „Die sportlichen Ergebnisse haben den Hamburgern nicht gerade in die Karten gespielt“, so Meyer, der aber auch betont, dass die Wettschulden immer ganz fair entrichtet und oft in geselliger Runde gemeinsam verzehrt werden.

Diese Veranstaltung wird seit etwa zehn Jahren durchgeführt und ist inzwischen fester Bestandteil der Fankultur in dieser Gegend zwischen Elbe und Weser. „Hier zwischen Hamburg und Bremen geht es gar nicht anders - jeden Tag begegnen sich HSV- und Werder-Fans. Oft gibt es Vertreter beider Fanlager sogar in den Familien. Da musst du um einen guten Umgang bemüht sein“, schmunzelt Peter Meyer, der bei seiner eigenen Hochzeit im Sommer seinen Neffen im HSV-Schal "erdulden" musste und dessen neuer Schwager ebenfalls die blau-weiß-schwarze Raute auf der Brust trägt. „Es gibt aber auch andere Beispiele, so habe ich meinen Bruder, der von Kindheit an eher dem HSV zugetan war, inzwischen erfolgreich zum überzeugten Werderaner gemacht“, freut sich Meyer .

Auch am Sonntag wird er die Grün-Weißen in Hamburg unterstützen. Er fährt stolz auf seinen Klub in die „Höhle des Löwen“. „ Obwohl es zuletzt immer heiß her ging, konnte man ohne Probleme zu den Spielen fahren. Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Ich finde es richtig gut, dass Werder, aber auch der HSV sich um Deeskalierung bemühen. Rivalität ist das Salz in der Suppe, aber nur einige wenige Chaoten reichen, um dann oft alles kaputt zu machen.“

Dass die Chaoten in beiden Fanlagern zu finden sind und auch beim HSV positiv engagierte Anhänger beheimatet sind, ist dem Werder-Fan bewusst: „Das beste Beispiel dafür ist doch unser Fantreffen, das von einem HSV-Fan ins Leben gerufen wurde. Ralph Paulsen hat eigentlich den größten Anteil an dieser Geschichte. Er ist der Motor des Ganzen. Eigentlich müssten wir uns die Ehrung zum ‚Werderfan des Jahres’ teilen“, frohlockt Peter Meyer, der in wenigen Wochen traditionell für ein Jahr mit Foto im WUSEUM zu sehen sein wird. „Aber ich bin davon überzeugt, dass wir einem HSV-Fan damit keinen Gefallen tun würden.“

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Als Tim Wiese gestern Morgen in Bilbao in den Flieger stieg, da wartete auf ihn schon eine kleine Überraschung: Die Stewardessen empfingen den Werder-Keeper mit einem kleinen Kuchen.

Oben drauf war die silberne 28 nicht zu übersehen. Herzlichen Glückwunsch! Vielleicht lag’s an seinem Ehrentag, dass er diesmal vor dem Nordderby ungewohnt leise Töne anschlägt. „Zu dem Thema möchte ich lieber nicht zu viel sagen, sonst bin ich wieder der böse Junge“, meinte Wiese und grinste schelmisch.

In der Vergangenheit hatte er die Hamburger gehörig in Rage gebracht – mal mit Glanzparaden, mal mit bösen Fouls, aber gerne auch mit Worten. Es sei nur an seinen Auftritt in der Ostkurve erinnert, als er per Megaphon den HSV verhöhnte. Deshalb ist der Nationaltorwart für die HSV-Fans ein rotes Tuch, ein Typ mit Pfeifkonzert-Garantie. „So bleibe ich auf jeden Fall wach“, nimmt’s Wiese mit Humor. Der ist ihm in der Nordbank-Arena allerdings auch schon einige Male vergangen, als kleine Schnapsflaschen und durchaus gefährliche Papierrollen in seine Richtung flogen. Doch dazu sagt er im Vorfeld nichts, um niemanden auf dumme Gedanken zu bringen.

Seinem Club wird’s gefallen. Provokationen vor dem brisanten Nordderby sollen unbedingt vermieden werden. Auch im Spiel erwartet Coach Thomas Schaaf einen vernünftigen Auftritt seiner Akteure. Dass Wiese durchaus schon die eine oder andere unfeine Geste Richtung gegnerischer Fans rausgerutscht ist, hat Schaaf verdrängt. Der Trainer ist überzeugt, „dass Tim ruhig bleiben wird“. Vielleicht hofft er ja auch auf die heilende Kraft des Älterwerdens . . .


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18.12.2009 11:36 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Themenstarter Thema begonnen von Johannes80
Fritz hofft auf Wunderheilung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Thomas Schaaf holte tief Luft und seufzte: „Irgendwie ist es immer das gleiche. Verletzt sich einer, dann folgt gleich noch ein zweiter oder dritter, der auf dieser Position spielt.

Neulich gingen uns die Stürmer aus, jetzt trifft es unsere Abwehr.“ In Bilbao musste der Werder-Coach ohne gelernte Außenverteidiger auskommen. Nach der Verletzung von Sebastian Boenisch (Knieoperation) im Schalke-Spiel meldete sich auch Clemens Fritz nach dem Abschlusstraining im Baskenland ab. Muskelfaserriss im hinteren rechten Oberschenkel lautet die Diagnose, Einsatz am Sonntag in Hamburg äußerst unwahrscheinlich.

So musste Schaaf improvisieren und Innenverteidiger Sebastian Prödl auf die rechte Außenbahn schicken. Mit Erfolg. „Er hat seine Sache gut gemacht“, urteilte Schaaf. Und Prödls Aufgabe gegen den erst 16-jährigen und nur 1,67 Meter großen Iker Muniain sei „nicht einfach gewesen, aber Sebastian hat ihn fast immer rechtzeitig gestellt“. Prödl war mit seiner Leistung gegen den Publikumsliebling ebenfalls zufrieden: „Ich habe gleich gemerkt, dass er ein besonderer Spieler für die Fans ist. Sie haben ja sofort gepfiffen, als ich ihn attackiert habe. Aber das hat mich noch mehr motiviert.“

Auf der linken Seite ersetzte Petri Pasanen den verletzten Boenisch. Das hat der gelernte Innenverteidiger schon häufiger gemacht. Auch seine Leistung war in Ordnung. Doch Zweifel bleiben, ob eine Abwehr mit vier Innenverteidigern auch in Hamburg bestehen kann. Naldo macht sich da keine Sorgen: „Das hat doch mit uns da hinten in Bilbao gut geklappt, also können wir das auch gegen den HSV schaffen.“

Andererseits: Dauerbrenner Fritz, der in der Hinserie bis auf einige Minuten gegen Mainz immer auf dem Platz stand, würde Werders Qualität sicher steigern. Und insgeheim hofft er noch auf eine Wunderheilung: „Wir werden alles versuchen, denn es ist einfach zum Kotzen, dass mir das ausgerechnet vor dem Nordderby passiert ist.“ Direkt nach der Ankunft in Bremen ließ sich Fritz gestern behandeln. Mut macht ihm, dass es wohl nur ein kleiner Muskelfaserriss ist: „Aber ich will auch nicht riskieren, dass ich plötzlich mehrere Wochen ausfalle, dafür ist die Winterpause einfach zu kurz.“


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18.12.2009 11:37 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Manfred Müller: "Ich scheide glücklich aus" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zwei Wochen vor dem Jahreswechsel wurde bei Werder Bremen bereits auf die Zeit nach den Festtagen vorausgeblickt. In einer Pressekonferenz zur Vorstellung des künftigen Geschäftsführers Klaus Filbry verabschiedete sich der aktuelle Mann auf dieser Position, Manfred Müller, der am Sonntagabend noch einmal vor geladenen Gästen im Restaurant "Outer Roads" auch offiziell geehrt wird, aus seiner Funktion als Geschäftsführer Marketing, Management und Finanzen. In ruhigem Ton blickte der erstmals 1988 als Schatzmeister in die Verantwortung gekommene Müller zurück und resümierte:

"Ich konnte meinen Teil zu Werders Entwicklung beitragen. Ich bin froh und stolz, dass ich diese Zeit hier bei Werder erleben durfte. Die 21 Jahre sind sehr schnell vorbeigezogen, was vielleicht daran lag, dass sie im Wesentlichen vom Erfolg geprägt waren. So machte es noch mehr Spaß. Ich scheide glücklich aus." Seine vielleicht schönsten Erinnerungen verbindet er mit dem Double-Jahr 2004. "Das war eine Meisterschaft mit sehr langem Anlauf. Da hatten wir im Frühjahr zehn oder elf Punkte Vorsprung. Trotzdem mussten wir sehr lange Warten, bis endlich richtig feiern konnten. Darüber hinaus habe ich aber viele Erinnerungen, an sehr viele Jahre."

Mit sehr viel Lob wurde Müller wenige Tage vor seinem Ausscheiden sowohl vom stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Hubertus-Hess Grunewald, der den erkrankten Willi Lemke vertrat, als auch vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Klaus Allofs, bedacht. "Egal wie stark wir auf dieser Position besetzt sein werden, Manfred Müller wird erst einmal eine Lücke hinterlassen", sagte Dr. Hess-Grunewald, "er ist in all den Jahren der Müllerschen Doktrin treu geblieben, immer die Sache in den Vordergrund zu stellen und die eigene Persönlichkeit zurückzunehmen. Die Professionalisierung bei Werder wird immer untrennbar mit seinem Namen verbunden sein.Mit seinem Verhandlungsgeschick nicht nur in den Gremien bei DFL und DFB hat er Werder vorangebracht. Er ist Ideengeber und Macher. Ohne Manfred Müller wäre der Klub nicht das, was er heute ist."

Klaus Allofs dankte aus seiner ganz persönlichen Sicht für die Unterstützung Müllers. "Es war eine tolle Zeit an der Seite von Manfred Müller. Für mich war es damals eine günstige Fügung als Berufseinsteiger mit einem Kollegen zusammenzuarbeiten, der im positiven Sinne mit allen Wassern gewaschen ist."

Müller bedankte sich für das Lob und hob noch einmal die größte Stärke der Bremer in den letzten Jahren hervor. "Was ich an Werder immer geschätzt habe, ist die Diskussionskultur. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir mal über wichtige Dinge abgestimmt hätten und es einen Verlierer gab. Wir haben kontrovers diskutiert, Argumente ausgetauscht bis wir zu einem einstimmigen Ergebnis gekommen sind, mit dem jeder leben konnte. Werder ist damit immer gut gefahren."


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19.12.2009 07:54 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Klaus Filbry: "Ich bin sehr nah dran am Fußball" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am Freitag stellte sich Werders künftiger Geschäftsführer Marketing, Management und Finanzen in einer Pressekonferenz erstmals persönlich vor. WERDER.DE hat die wichtigsten Aussagen mitgeschrieben. Die komplette Pressekonferenz gibt es auch bei WERDER.TV.


Herr Filbry, Sie kommen ganz neu in die Werder-Familie. Fühlen Sie sich in der Schwiegersohn-Rolle?

Ja, das ist kein schlechter Vergleich für die derzeitige Situation.

Wie ist denn der Erstkontakt mit der "neuen Familie" verlaufen?

Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Aufsichtsrat, der Geschäftsführung und mit meinen künftigen Kollegen Tino Polster, Oliver Rau, Hinrich von Hallen und Uwe Harttgen. Das ist mir sehr wichtig, weil ich nicht hierher kommen werde und die Fußballwelt neu erfinden kann.

Nur noch wenige Tage, dann sind Sie ein echter Werderaner, aber sind Sie denn schon Bremer? Bisher haben sie in Franken gearbeitet und gewohnt.

Ich persönlich werde von Anfang an Bremer sein. Ich habe bis zum Sommer eine Wohnung in der Innenstadt. Wenn in Erlangen die Schule dann beendet ist, werden wir mit der ganzen Familie nach Bremen ziehen.

Sie haben schon immer sehr sportbezogen gearbeitet, auch in der Fußball-Branche. Wie steht es denn mit der eigenen Karriere? Sind Sie noch aktiv?

Ja, ich bin noch auf dem Feld und spiele einen durchaus soliden Libero, auch mal sehr wertkonservativ weit hinter der Abwehr. Fußball hat schon immer mein Leben bestimmt. Ich habe mit sieben Jahren angefangen zu spielen, habe mit einem Fußball-Stipendium mein Studium in den USA finanziert und hatte einen kurzen Abstecher nach England zum damals drittklassigen Wigan Athletic. Ich habe den Trainer-B-Schein. Ich bin sehr nah am Fußball dran.

Sie sollen Werder beim Thema Internationalisierung Impulse geben. In Fankreisen werden solche Entwicklungen immer sehr kritisch beobachtet. Wie bewerten Sie diese Situation?

Ich finde, dass das eine das andere nicht ausschließen muss. Werder ist doch das beste Beispiel dafür. Hier konnte man wirtschaftlich extrem gut zulegen, aber auch bei den Mitgliedern. Und alles ohne die eigenen Werte aufzugeben. Da ist von der Geschäftsführung auch bisher sehr gute Arbeit geleistet worden. Das wollen wir sehr sensibel weiter fortsetzen. Werder steht für sehr große Tradition, das bleibt Kern unserer Markenbotschaft.

Wo sehen Sie denn Felder, die Sie als nächstes beschäftigen?

Mein Vorgänger Manfred Müller hat hervorragende Arbeit geleistet. Diesen Kurs werden wir fortsetzen und optimieren. Wir werden unseren Markenauftritt weiter schärfen und daran ansetzen, dass wir überall sehr viele Sympathisanten haben, die wir zu echten Fans bekehren können. Da steckt noch Potenzial drin. Auf dem internationalen Markt machen wir mit dem Trainingslager in Dubai einen Anfang, uns prominenter aufzustellen. Dabei wird die Zusammenarbeit mit unserem Ausrüster Nike ein sehr wichtiger Bestandteil sein. Wie man sieht, es ist schon einiges auf den Weg gebracht worden.

Danke, schöne Feiertage und einen erfolgreichen Start bei Werder.

notiert von Michael Rudolph


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19.12.2009 07:55 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Künftiger Geschäftsführer Klaus Filbry vorgestellt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Werder Bremen wird mit Beginn des Kalenderjahres 2010 seine personellen Strukturen in der Geschäftsstelle verändern. Am Freitagnachmittag wurde Klaus Filbry, künftiger Geschäftsführer Marketing, Management und Finanzen im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals vorgestellt. Dr. Hubertus Hess-Grunewald, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender übernahm diese Aufgabe in Vertretung des erkrankten Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Lemke. "Mit Klaus Filbry stößt ein Mann zu Werder Bremen, der hierher passt, der sich auf dem internationalen Markt auskennt, vernetzt ist und viel Fußball-Affinität mitbringt. Er ist ein ausgewiesener Experte. Wir sehen mit ihm einer guten Zukunft entgegen. Wir hoffen, dass wir ihn nach der fachlichen Integration auch sehr schnell in die Werder-Familie einführen können. Für seine Arbeit wünschen wir ihm viel Erfolg", sagte Hess-Grunewald über den bisherigen Adidas-Manager.

Auch Werders Vorsitzender der Geschäftsführung hieß den künftigen Kollegen Willkommen. "Wenn ich mir seine Vita anschaue, dann ist sie durch und durch werder-like. Er hat bisher nur bei einem Verein gespielt und ist seinem Arbeitgeber immer sehr treu geblieben.Er ist der richtige Mann für die schwere Nachfolge von Manfred Müller. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit."

Werder Neuzugang auf Geschäftsführer-Ebene bedankte sich und spielte den Ball wieder zurück an seinen neuen Arbeitgeber. "Ich bin sehr stolz darauf heute hier zu sitzen. Es war in meinem Lebenslauf nicht unbedingt vorgesehen, meinen bisherigen Arbeitgeber zu verlassen, aber für Werder musste ich meine Pläne ändern. Der Klub steht für hohe Kontinuität und für ein großes Maß an Unaufgeregtheit. Verbunden mit seinem sportlichen Potenzial ist Werder einzigartig in der Bundesliga. Ich nehme diese Herausforderung gern an", sagte Filbry, der sich selbst als langjähriger Sympathisant der Grün-Weißen outete. "Auch wenn ich mich nicht zu den fanatischen Fans zählen würde, schlägt mein Herz schon immer für Werder", so der 42-Jährige.

Gut aufgenommen fühlt sich der dreifache Familienvater schon vor seinem Dienstantritt. "Ich habe in den vergangenen Wochen sehr intensive, offene und konstruktive Gespräche geführt und dabei gemerkt, dass ich mit dem was ich mitbringe hier am richtige Platz bin."

Weitere Veränderungen in der Personalstruktur – Künftig drei neue Abteilungsdirektoren

Auf der Pressekonferenz wurde außerdem bekannt gegeben, dass es neben der Neubesetzung der Stelle des Geschäftsführers für Marketing, Management und Finanzen, in der Klaus Filbry, dem scheidenden Manfred Müller nachfolgt, weitere Veränderungen geben wird. Klaus Allofs kündigte an: "Neben der dauerhaften Weiterführung der Geschäftsführer-Ebene mit drei Mitgliedern, haben wir uns entschieden unsere 2. Ebene der Organisationsstruktur zu verstärken. Neben Tino Polster als Mediendirektor werden ab Januar auch unser bisheriger Marktingleiter Oliver Rau, unser Verantwortlicher für Controlling und Finanzen, Hinrich von Hallen, und unser Nachwuchsmanager Uwe Harttgen die Kompetenzen als Abteilungsdirektoren bekommen. Wir sehen dies als wichtigen Schritt, unser internes Know-How und die vorhandene Erfahrung noch besser zu nutzen." Die neue Direktoren-Ebene wird künftig zum erweiterten Führungskreis gehören und aktiv an den Entscheidungen rund um Werder Bremen mitarbeiten.

Dr. Hubertus Hess-Grunewald erklärte, dass der Aufsichtsrat hinter dieser Umstrukturierung steht. "Wir sind der Überzeugung, das diese Aufwertung der Arbeit von Oliver Rau, Hinrich von Hallen und Uwe Harttgen der richtige Schritt ist. Unsere Personalstruktur wird damit jünger und frischer."

von Michael Rudolph


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19.12.2009 07:56 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Pizarro setzt Freitagstraining aus, Fritz für Sonntag nicht fit Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

In Bremen ist der Winter eingekehrt. Gut verpackt mit Mütze, Handschuh und dicker Jacke, absolvierten die Werder-Profis am Freitagmorgen ihre vorletzte Trainingseinheit vor dem Nordderby am Sonntag. Einer fehlte jedoch. Vergeblich suchten die Zaungäste Angreifer Claudio Pizarro. Der 31-Jährige konnte, wie auch Clemens Fritz (Muskelfaserriss) und Philipp Bargfrede (Knie-Probleme), nicht am Mannschaftstraining der Grün-Weißen teilnehmen. "Nach den Einsätzen der letzten Tage, haben wir die Belastung bei Claudio heute etwas heruntergefahren", erklärte Cheftrainer Thomas Schaaf auf der Pressekonferenz das Fehlen des Peruaners."Es gibt noch das eine oder andere "Wehwehchen", das nach seiner Verletzung vorhanden ist", sagte Schaaf, "und trotz dessen, ist er seinen Weg gegangen. Gerade nach der intensiven Belastung am Mittwoch, ist es jetzt besser die Luft etwas herauszunehmen. Wir wollten keine Schmerzen provozieren." Für die Anhänger der Grün-Weißen dennoch kein Grund zur Sorge, denn der Bremer Coach kündigte bereits die Rückkehr des Angreifers an: "Claudio wird das Abschlusstraining am Samstag gewohnt mitmachen können", so der 48-Jährige.

Das Fußballjahr 2009 ist für Verteidiger Clemens Fritz hingegen gelaufen. Der 29-Jährige steht den Werderanern für die Partie gegen den Hamburger SV definitiv nicht zur Verfügung. "Wir haben die Hoffnung gehabt, dass die Zeit reicht, um ihn in Hamburg dabei zu haben. Das ist leider nicht der Fall. Ansonsten steht uns der gleiche Kader wie unter der Woche in Bilbao zur Verfügung", legte sich der Bremer Coach auf die Akteure fest, die mit nach Hamburg reisen.

Trotz einiger personeller Umstellungen hoffen die Werder-Verantwortlichen am Sonntag auf einen positiven Hinrunden-Ausklang: "Wir haben in Bilbao eine sehr beeindruckende Leistung gezeigt, auch mit Spielern, die noch nicht so viele Einsätze in dieser Saison hatten", betonte der Werder-Trainer. "Ich hoffe, dass uns das am Wochenende genauso gelingt."


Von Marco Niesner


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