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Zum Ende der Seite springen Presseschau 01.11.2009
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Spätes Albry-Tor sichert Werder 1:0


Die Geduld des SV Werder Bremen III wurde auf eine harte Probe gestellt. Bis zur 88. Minute mussten die Gäste warten, ehe Madjid Albry im Auswärtsspiel der Fußball-Bremen-Liga beim FC Bremerhaven den erlösenden Treffer zum 1:0 (0:0)-Sieg erzielte. "Auch ein solches Spiel muss man erst mal gewinnen", atmete Trainer Andreas Ernst auf, um im gleichen Atemzug zu konstatieren: "Und wenn man ein solches Spiel gewinnt, dann kann man auch Meister werden." Eindringlicher kann man eine Kampfansage an die Konkurrenz im Kampf um den Titel kaum formulieren.

Der FC Bremerhaven konnte für sich in Anspruch nehmen, dem Favoriten den Sieg dank einer starken kämpferischen Leistung schwer gemacht zu haben. Die Werderaner hatten zunächst ein leichtes Chancenplus. Spielmacher Onur Devrim, der seinen tollen Auftritten der vergangenen Wochen eine weitere Glanzleistung hinzufügte, traf die Latte (16.), Firas Tayari per Freistoß (23.), Albry mit einem Linksschuss (35.) und Mantas Matzeikis mit einem Pfostentreffer (40.) hatten die Führung ebenfalls auf dem Fuß. Auf der anderen Seite scheiterte Matthias Balke in der Anfangsphase mit einem Kopfball an der Latte. Im zweiten Durchgang waren sich beide Mannschaften nahezu ebenbürtig. "Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt", meinte Tarek Chabaan nach dem späten Gegentreffer. Der FCB-Spielertrainer spielte in der letzten halben Stunde mit einem Kopfverband und fuhr nach der Partie vorsorglich ebenso ins Krankenhaus wie Gegenspieler Josip Jurcevic. Beide waren in der 56. Minute mächtig mit den Köpfen zusammengerasselt.


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Arroganz kostet Werder beim "Club" viel Kraft Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wirklich erklären konnte es sich Thomas Schaaf nicht: diese totale Verwandlung. Innerhalb von nur vier Tagen hatte er seine Mannschaft von der totalen Abgeklärtheit bis hin zur totalen Verunsicherung pendeln sehen. 'Bisher', stellte Werders Trainer nach dem 2:2 von Nürnberg fest, 'hat uns diese Saison eine hervorragende Balance zwischen Offensive und Defensive ausgezeichnet. Am Mittwoch im DFB-Pokal war es perfekt, hier war es furchtbar. Da müssen wir uns fragen, weshalb das so war.'

Direkt nach Abpfiff hatten sich seine Spieler bereits auf die Suche nach Antworten für eine erste Halbzeit gemacht, in der sie wie gelähmt gewirkt hatten. Volle 45 Minuten lang, in denen jedem Zweikampf aus dem Weg gegangen wurde. In denen selbst Routiniers wie Naldo und Clemens Fritz grausam patzten. In denen keiner der Bremer mehr vor Augen zu haben schien, dass es auch um die Chance ging, Tabellenführer der Bundesliga zu werden. 'Wir haben zurückhaltend gespielt', fasste Mesut Özil das Geschehen zwischen 15.30 und 16.15 Uhr maximal freundlich zusammen, 'aber ich glaube nicht, dass das etwas mit Überheblichkeit zu tun hatte.'

Worüber er auf dem Rückflug nach Bremen sicher eine angeregte Diskussion mit seinem Torwart und seinem Abwehrchef hätte führen können. Denn einen zentralen Punkt nahm in den Erklärungsversuchen von Tim Wiese und Per Mertesacker dieser Begriff ein: Arroganz. 'Wir dachten wohl, es geht auch so, und standen nur daneben. Aber die anderen können auch kämpfen und rennen', sagte Wiese, 'wir sind zu arrogant aufgetreten.' Und das, fand er, müsse der Trainer dringend ansprechen. Weil es beim Europa-League-Spiel in Wien auch schon so war - nur eben umgekehrt, als sie eine 2:0-Führung noch zu einem 2:2 verschluderten.

'Verschlafen, arrogant, alles - ich glaube, da kann man viele Worte finden', pflichtete Mertesacker in seiner Analyse von Nürnberg bei. 'Erst als uns das Wasser bis zum Hals gestanden hat, haben wir gezeigt, was wir können.' Und das hält er angesichts der aktuellen Anforderungen für 'dumm'. Denn eine solche Arroganz kostet Kraft - mit der sie haushalten müssen. 'Dass man sich selbst in eine Situation bringt, in der man einem Rückstand hinterherlaufen muss - das ist völlig kontraproduktiv, wenn man einen Rhythmus mit so vielen Spielen fährt wie wir', sagte Mertesacker.

Doch soviel Kraft auf dem Weg zum 2:2 in Nürnberg auch verschwendet worden war - ein wenig Stärke hatte Werder dennoch hinzugewonnen, fand Sportdirektor Klaus Allofs. Und zwar: mentale Stärke. 'Die Mannschaft hat an sich geglaubt', sagte er, 'das ist das Positive, das wir aus diesem Spiel rausziehen müssen.'

Von Oliver Matiszick


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Aaron Hunt wird für Werder unentbehrlich Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ganz so einfach wollte es Aaron Hunt dem Fragesteller nicht machen. Der hatte ihn gebeten, doch bitteschön noch einmal sein Tor zu beschreiben, wie er da den Ball ins Netz gezaubert hatte. 'Welches denn?', fragte Werders Doppel-Torschütze von Nürnberg grinsend zurück. Natürlich war Hunt klar, dass Treffer Nummer zwei gemeint war. Dieser Prachtschuss zum 2:2 in der letzten Sekunde des Spiels, der alle im Stadion - wenn auch aus verschiedenen Gründen - fassungslos gemacht hatte: ein potenzielles 'Tor des Monats'. So ähnlich, vermuten wir mal, dürfte es auch Bundestorwarttrainer Andreas Köpke an seinen Chef berichtet haben: Ein Wahnsinnstor war das, von diesem wahnsinnig interessanten Hunt.

Der Chef von Tribünengast Andreas Köpke heißt, man weiß es, Joachim Löw. Und von Löw, dem Bundestrainer, wird am Freitag eine gute Begründung gefordert sein, sollte er den Kader für die beiden anstehenden Testspiele der DFB-Elf gegen Chile und die Elfenbeinküste (14. und 18. November) benennen und der Name Aaron Hunt dabei fehlen. Oder anders: Wenn er es sich tatsächlich leisten kann, einen Spieler in dieser bestechenden Form nicht wenigstens auf seine Tauglichkeit für höhere Aufgaben hin zu testen, dann muss es dem deutschen Fußball sehr, sehr gut gehen.

Doch bei Werder haben sie in den vergangenen Monaten gelernt, dass die Berufungen in die Nationalelf nicht immer Mustern folgen, die sich als leicht nachvollziehbar bezeichnen lassen. Stichwort Torsten Frings, Stichwort Tim Wiese. Und schon gar nicht - auch das wurde in diesem Zusammenhang gelernt - geziemt es sich, Löws Entscheidungen zu hinterfragen. 'Wir müssen uns nicht für Aarons Nominierung einsetzen, sondern nur auf seine Leistungen schauen', sagt Werders Cheftrainer Thomas Schaaf also, 'und wenn er so spielt, müssen wir doch auch gar nichts sagen.'

Das, was der 23-Jährige nun schon seit Wochen zeigt, spricht für sich. Die Treffer von Nürnberg waren seine Bundesligatore Nummer vier und fünf in dieser Saison. Viel wichtiger aber ist: Er trifft nicht nur, sondern bereitet auch vor. Und er trifft unabhängig von der Position, die ihm der Trainer zugedacht hat: an den Spieltagen zuvor als offensiver Mittelfeldspieler, an diesem Spieltag nun als Stürmer. 'Eigentlich fühle ich mich im Mittelfeld mittlerweile wohler', sagt Hunt, 'aber wenn vorne jemand gebraucht wird, kann ich da auch spielen.' Und wie. Die Nürnberger werden es mit Magengrimmen bestätigen.

Doch Hunt weiß, dass er auch deshalb glänzen kann, weil sich die Mannschaft inzwischen aufs Glänzen versteht. Was ebenso in der Gegenrichtung gilt: Als die Elf in Nürnberg vor der Pause ihre schlechteste Halbzeit dieser Saison spielte, ging Hunt mit unter. 'Da habe ich auch schlecht gespielt', räumt er ein, 'natürlich ist da noch Luft nach oben bei mir.'

Genau darauf setzt Werder - weshalb es für Sportchef Klaus Allofs gilt, den Vertrag mit Hunt, der am Saisonende ausläuft, zu verlängern. Beide Seiten haben sich inzwischen darauf verständigt, im Winter darüber zu sprechen. 'Ich bin jetzt acht Jahre im Verein, Werder ist dabei mein erster Ansprechpartner', sagt Hunt, 'alles andere wäre doch Schwachsinn.' Dass er sich in der Zeit bis zur ersten Verhandlungsrunde durch anhaltend starke Leistungen noch interessanter für andere Vereine machen kann - es ist gut für ihn, nicht so gut für Werder. Denn Tore machen teuer. 'Aber das lassen Sie mal unsere Sorge sein', sagt Allofs.

Womit das schon mal geklärt wäre. Bleibt vorerst nur noch die Sache mit Löw. Ruft er diese Woche an, ruft er nicht an? 'Mein Telefon ist jedenfalls eingeschaltet', sagt Hunt. 'So wie immer.'

Von Oliver Matiszick


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Muskelfaserriss: Frings fällt die nächsten Spiele aus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Werders Kapitän Torsten Frings wird mit einem Muskelfaserriss für die nächsten Spiele ausfallen. Damit bestätigten Untersuchungen am Sonntagmorgen die erste Diagnose vom Sonnabend, als Frings im Spiel beim 1. FC Nürnberg verletzt ausgewechselt werden musste.

"Er wird jetzt einige Zeit fehlen, aber wir werden alles dafür tun, dass die Pause so kurz wie möglich ausfallen wird", sagte Cheftrainer Thomas Schaaf am Sonntagvormittag und unterstrich noch einmal den Stellenwert des Mannschaftsführers. "Er hat bisher voll eingebracht eine sehr gute Saison gespielt", so Schaaf.

Weitere Verletzungssorgen brachte die Partie in Franken nicht ein. Beim Training der am Samstag eingewechselten und nicht-aktiven Spieler am Sonntagvormittag fehlte jedoch weiterhin Stürmer Claudio Pizarro, der noch immer mit einer Prellung und Stauchung des Sprunggelenks pausieren muss. "Er wird sicher noch etwas Zeit benötigen, aber die Hoffnung, dass er vielleicht am Donnerstag wieder zur Verfügung steht, ist da. Endgültig beurteilen können wir das jetzt aber noch nicht", so Schaaf.


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Erst furchtbar, dann unbesiegbar Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ballannahme mit der Brust und dann ein perfekter Dropkick mit dem Außenrist in den Winkel: Aaron Hunt hat Werder Bremen gestern in buchstäblich letzter Sekunde ein 2:2 (0:2) beim 1. FC Nürnberg gerettet.

Ein Wahnsinns-Tor! Trotz einer furchtbaren ersten Halbzeit blieben die Hanseaten damit auch im 17. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage und auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze in der Fußball-Bundesliga. Danach hatte es lange Zeit ganz und gar nicht ausgesehen. Nach den Treffern von Christian Eigler (3.) und Albert Bunjaku (33.) waren die Gastgeber lange Zeit auf dem Weg zu einem Überraschungssieg, ehe Hunt (71.) mit seinem ersten Tor die erfolgreiche Aufholjagd einläutete.
Borowski auf der Bank

„Unsere erste Halbzeit war eine Katastrophe“, gestand Hunt und bezeichnete den Punktgewinn als glücklich. So sah’s auch Sportchef Klaus Allofs, der die Mannschaft aber eher loben als kritisieren wollte: „Erst war das gar nichts, aber dann haben wir Moral gezeigt und unsere Serie aufrechterhalten. Das war ganz wichtig.“

Werder-Coach Thomas Schaaf hatte Markus Rosenberg „begnadigt“ und im Sturm für den verletzten Claudio Pizarro gebracht. Überraschend musste dagegen Tim Borowski trotz seiner zwei Tore in den letzten beiden Spielen für Philipp Bargfrede auf der Bank Platz nehmen. Von dort sah er eine Werder-Mannschaft, die mit den Gedanken überall, nur nicht beim Spiel war. „Wir sind arrogant aufgetreten“, schimpfte Wiese nach der Partie. Wie schon vor einer Woche in Bochum wurde das Bremer Fehlverhalten sofort bestraft. Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte von Andreas Wolf griffen sowohl Per Mertesacker als auch Naldo nicht ein, der herausgeeilte Keeper Tim Wiese schlug über den Ball – und Christian Eigler bedankte sich mit dem 1:0 (3.). Ein ganz peinlicher Treffer aus Bremer Sicht.

Genauso peinlich ging’s weiter. Diesmal patzte Clemens Fritz, doch Wiese konnte den Schuss von Albert Bunjaku gerade noch parieren (14.). Zwei Minuten später war der Werder-Keeper machtlos, doch Bunjakus Treffer zählte nicht. Schiedsrichter Guido Winkmann wollte zuvor ein Handspiel gesehen haben. Eine umstrittene Entscheidung.

Der Ärger darüber war jedoch schnell verfolgen. Denn nachdem Peer Kluge den Pfosten getroffen und Marek Mintal das Tor knapp verfehlt hatten (beides 28.), durfte der Club erneut jubeln: Bunjakus Kopfball nach einer Frantz-Ecke konnte Torsten Frings erst hinter der Torlinie mit der Hacke klären – 2:0 (33.).

Wer war hier eigentlich das Kellerkind und wer der Titelanwärter? Werder spielte so schlecht wie seit Monaten nicht mehr. Dazu passte, dass Rosenberg die einzige gute Torchance kläglich vergab (34.). Die Nürnberger führten hochverdient und steckten es auch locker weg, dass der Gelb-Rot-gefährdete Ex-Bremer Dennis Diekmeier vorzeitig runter musste (36.).

Nach dem Wechsel änderte sich erst einmal nichts. Mintal (46. und 51.) und Wolf (4cool verpassten sogar die Vorentscheidung. Werder machte lediglich durch einen Naldo-Kopfball ans Aluminium (51.) auf sich aufmerksam.

Doch plötzlich wendete sich das Blatt, weil die Gäste endlich kämpften: Flanke Sebastian Boenisch, Kopfball Hunt – da stand’s nur noch 2:1 für Nürnberg (71.). Der eingewechselte Borowski hätte den Ausgleich machen müssen, doch sein Kopfball landete direkt in den Armen von FCN-Keeper Raphael Schäfer (87.). War’s das mit der Super-Serie? Nein! Denn Hunt hatte noch einen Schuss im Köcher – 2:2. Werder jubelte, Nürnberg jammerte – und der Schiri pfiff umgehend ab.

„Dieses Unentschieden ist wie ein Sieg. Vielleicht wird dieser Punkt irgendwann noch einmal richtig wichtig sein“, blickte Wiese schon einmal hoffnungsvoll voraus. Aber dann muss dieser „Warnschuss“ (Per Mertesacker) auch ernst genommen werden. Den Beweis dafür kann Werder schon am Donnerstag in der Europa League gegen Austria Wien abliefern. Dann wird aber wohl Torsten Frings fehlen. Der Kapitän zog sich gestern eine Oberschenkelverletzung zu.


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