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Zum Ende der Seite springen Presseschau 25.10.2009
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Rückfall in schlechtere Zeiten


Werder II zeigt beim 0:1 gegen Wuppertal wenig Leidenschaft, Aggressivität und Laufbereitschaft


Am besten lässt sich die 0:1 (0:1)-Heimniederlage von Werder II gegen den Wuppertaler SV vielleicht mit den Worten von Mario Neunaber beschreiben. Dem derzeit verletzten Innenverteidiger - früher einmal Bremer, heute für den WSV aktiv - war es nämlich fast ein wenig peinlich, dass seine Mannschaft die drei Punkte in der 3. Fußball-Liga mitnahm: "Das war keine gute Leistung von uns, wir haben glücklich gewonnen." Zufrieden war Neunaber angesichts des Erfolgs für den Tabellenletzten allerdings schon. Das unterschied ihn deutlich von den alten Kollegen. "Wir haben leider zu wenig gemacht", meinte Niklas Andersen, und diese Analyse traf das Geschehen mindestens ebenso gut wie die Feststellung Neunabers. Sie hatten zu wenig gemacht gegen einen Gegner, der gestern zumindest in der Vorwärtsbewegung auftrat wie ein Schlusslicht. Der Treffer des Tages war deshalb symptomatisch für die Angriffsleistung des Gastes: Steve Müller hatte eine Flanke vors Bremer Tor gebracht, und Andres-Miguel Formento - erst am Freitag von Wuppertal verpflichtet - brachte den Ball irgendwie mit dem Körper über die Torlinie.

Mit diesem Treffer sind die Offensivbemühungen des WSV beinahe abschließend behandelt. Einmal, als Stallbaum Formento im Strafraum zu Fall brachte, war es noch ähnlich gefährlich gewesen - weil der Unparteiische auch auf den Punkt hätte zeigen können. "Wuppertal stand sehr tief", beklagte Andersen. Eigentlich sollte Werder II jedoch über die spielerischen Fähigkeiten verfügen, mit einem solchen Gegner fertig zu werden. Dazu wäre aber ein wenig mehr Engagement nötig gewesen. "Wir hatten von allem zu wenig: Leidenschaft, Aggressivität und Laufbereitschaft", fand Wolter.

Der Trainer erinnerte denn auch daran, dass er nach den letzten Erfolgen - Werder II war seit vier Spielen ungeschlagen gewesen - nicht in Euphorie verfallen wäre. "Ich wusste, dass solche Spiele kommen würden." Seine Mannschaft - vor allem die insgesamt sehr blasse Offensivabteilung - konnte die gute Phase offenbar noch nicht einordnen. Geschenkt gibt es einen Sieg auch gegen das Schlusslicht nicht. Ein guter Kopfball von Menga, den Christian Maly parierte (34.), der Versuch von Andersen, dem es kurz vor der Pause ebenso erging, und ein guter Fernschuss von Kempe (79.), so sahen die besten Bremer Chancen aus.

"Aber ich werde einen Teufel tun und alles verdammen", betonte Thomas Wolter. Er setzt darauf, dass Spiele wie gestern eine heilsame Wirkung haben. Schließlich befinden sich die meisten seiner Spieler ja noch in der Ausbildung. Einer, der dies längst hinter sich hat, macht den Bremern Mut. "Werder wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben", sagte Mario Neunaber.


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26.10.2009 08:52 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Werder Bremen sichert sich dritten Tabellenplatz Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Werder-Profis waren noch nicht ganz auf dem Platz, da lagen sie auch schon mit 1:0 zurück. Gerademal 38 Sekunden brauchte der Bochumer Torjäger Stanislav Sestak, um nach feinem Pass des Japaners Ono frei vor Tim Wiese die Führung zu erzielen - das bislang schnellste Tor der Saison. Seinen Rekord konnte sich Werders Keeper in die Haare schmieren. Und die Bochumer machten weiter. 3. Minute: Miimoun Azaough läßt zwei Abwehrspieler stehen und trifft aus spitzem Winkel nur den Pfosten. 7. Minute: Ecke für die Bochumer durch Christian Fuchs, der mit seinem angeschnittenen Eckball Tim Wiese beinahe überrascht hätte. Der Ball klatschte an die Latte. Über ein 0:3 nach sieben Minuten hätte sich Werder nicht beschweren dürfen.Bochum. Die Werder-Profis waren noch nicht ganz auf dem Platz, da lagen sie auch schon mit 1:0 zurück. Gerademal 38 Sekunden brauchte der Bochumer Torjäger Stanislav Sestak, um nach feinem Pass des Japaners Ono frei vor Tim Wiese die Führung zu erzielen - das bislang schnellste Tor der Saison. Seinen Rekord konnte sich Werders Keeper in die Haare schmieren. Und die Bochumer machten weiter. 3. Minute: Miimoun Azaough läßt zwei Abwehrspieler stehen und trifft aus spitzem Winkel nur den Pfosten. 7. Minute: Ecke für die Bochumer durch Christian Fuchs, der mit seinem angeschnittenen Eckball Tim Wiese beinahe überrascht hätte. Der Ball klatschte an die Latte. Über ein 0:3 nach sieben Minuten hätte sich Werder nicht beschweren dürfen.

Erst danach wachte Werder auf - und wie. Özil brachte in der neunten Minute eine Ecke von der rechten Seite in den Bochumer Strafraum. Claudio Pizarro verlängerte den Ball und Aaron Hunt brauchte in der Mitte nur noch den Fuß hinzuhalten - der glückliche Ausgleich. Doch auch danach verloren die Grün-Weißen in der Vorwärtsbewegung zu schnell die Bälle. Für die Bochumer eröffneten sich dadurch immer wieder Räume, die vor allem Shinji Ono geschickt nutzte. Der kleine Japaner spielte ein ums andere Mal gefährliche Pässe in die Schnittstellen der Viererkette und stellte die Werder-Abwehr vor große Probleme. "Wir wollten nur ein bisschen spielen und kombinieren, ohne Körpereinsatz. Das geht beim VFL Bochum nicht", sagte Klaus Allofs in der Halbzeit. "Zum Glück haben wir uns dann eines Besseren belehren lassen."

Werder bekam das Geschehen dann auch besser in den Griff. In der 30. Minute wurde es dann wieder vor dem Buchumer Tor turbulent. Nach einer weiteren Özil-Ecke kam Naldo aus rund sechs Metern völlig frei zum Kopfball, doch der Brasilianer bekam nicht mehr ausreichend Druck hinter den Ball. Bochums Torwart Philipp Heerwagen hatte keine Probleme.

Torpremiere für Marko Marin

Nur eine Minute später konnte Marko Marin endlich seine Tor-Premiere im Werder-Trikot feiern. Aaron Hunt leitete mit einem Sprint durch das gesamte Mittelfeld einen Konter ein. Nach einem Doppelpass mit Marin spielte Hunt Heerwagen aus, doch für einen eigenen Abschluss war der Winkel zu spitz. Geistesgegenwärtig legte er zurück auf den mitgelaufenen Marin, der zum 2:1 vollendete. "Marko hatte in der Vergangenheit viele gute Situationen. Er hat sich das Tor verdient", so Klaus Allofs. Die Bochumer waren nach der Werder-Führung sichtlich beeindruckt. Immer häufiger verloren sich unnötig den Ball im Mittelfeld.

In der 41. Minute tauchte Claudio Pizarro zum ersten Mal allein vor dem Bochumer Tor auf. Nach einem schönen Pass des stark aufspielenden Aaron Hunt scheiterte der Peruaner am gut reagierenden Heerwagen. Bis zur Halbzeit tat sich nichts mehr. Mit einem verdienten 2:1 ging es für die Grün-Weißen in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begannen die Bremer dann konzentrierter als die erste. Von Beginn an nahmen sie die Zweikämpfe an und die Bochumer hatten Probleme sich aus der Umklammerung zu befreien. Zwangsläufig kamen Werder zu Torchancen. Ein Schuss von Torsten Frings aus rund 20 Metern zischte nur hauchdünn am rechten Pfosten der Bochumer vorbei. Heerwagen wäre machtlos gewesen. Nur Sekunden später fasste sich Aaron Hunt ein Herz und startete ein Solo durch das Mittelfeld. Sein Schuss von der Strafraumgrenze stellte den Bochumer Torwart nicht vor allzu große Probleme. In der 53. Minute das gleiche von vorn. Wieder zog Hunt ab. Heerwagen musste sein ganzes Können aufbringen, um den Ball zur Ecke zu klären.

Überragender Hunt

In der 61. Minute stockte den mitgereisten Werder-Fans der Atem. Diego Klimowicz erzielte aus zentraler Position den vermeintlichen Ausgleich. Doch Schiedsrichter Peter Sippel entschied auf Abseits - zu Recht. Fast im Gegenzug ergab sich für Mesut Özil die Chance auf 3:1 zu erhöhen. Doch sein Schuss aus ungünstiger Position ging knapp rechts am Tor vorbei.

Nach etwa einer Stunde kam Bochum wieder besser ins Spiel. Einen Schlänzer von Azaough von der Strafraumgrenze entschärfte Tim Wiese spektakulär. Werder setzte nun nur noch auf Konter. Bochum erspielte sich eine optische Überlegenheit. Hochkarätige Chancen sprangen dabei aber zunächst nicht heraus. Nach 70. Minuten ersetzte Peter Niemeyer Marko Marin, der mit viel Applaus von den Werder-Fans verabschiedet wurde.

Bochum erhöhte nochmal den Druck. In der 74. Minute musste Tim Wiese Kopf und Kragen riskieren, um außerhalb des Strafraums vor dem heranstürmenden Sestak zu retten. Mitten in die Drangperiode der Bochumer setzte Werder zum entscheidenden Schlag aus. Torsten Frings führte einen Freistoß in der eigenen Hälfte blitzschnell aus und der eingewechselte Tim Borowski war auf und davon. Er ließ Philipp Heerwagenn im Tor der Bochumer keine Chance und erzielte das vorentscheidende 3:1. Die Bochumer-Spieler protestierten heftig. Sie hatten eine Abseitsposition des Werderaner Mittelfeldspielers ausgemacht, doch Borowski war in der eigenen Hälfte gestartet. Richtige Entscheidung des Schiedsrichters.

Die Bochumer ergaben sich in den letzten Minuten des Spiels ihrem Schicksal. Mesut Özil sorgte mit seinem vierten Saisontor in der Nachspielzeit für den 4:1-Endstand. Zu einem perfekten Abend fehlte nur der Tor-Rekord für Tim Wiese. Doch der hatte sich nach nur 38 Sekunden bereits erledigt.


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26.10.2009 11:17 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Werder siegt 4:1 - Wieses Rekord futsch Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es sollte nichts werden mit Tim Wieses Rekord. Nach 38 Sekunden lag Werder Bremen beim VfL Bochum bereits zurück, gewann am Ende aber verdient mit 4:1.

Dabei mussten die Gäste eine schwierige Anfangsphase überstehen. Die Bochumer überrollten die Bremer und hatten nach dem frühen Tor von Sestak beim Pfostentreffer von Azauoagh und dem Lattentreffer von Fuchs Pech. Auf der Gegenseite trafen die Bremer gleich mit der ersten Chance. Aaron Hunt glich in der neunten Minute aus und die Gäste gewannen die Kontrolle über das spiel. Hinten ließen sie kaum noch Chancen zu und nach vorne traf einer zum ersten Mal im Werder-Dress. Marko Marin traf zum 2:1-Pausenstand.

In Halbzeit zwei verpassten es die Bremer, frühzeitig den Sack zu zu machen. Schüsse von Torsten Frings und Aaron Hunt verfehlten das Ziel nur knapp. Auf der Gegenseite jubelten die Bochumer über den Ausgleich, aber Klimowicz stand im Abseits. Die Entscheidung dann in der 76. Minute. Aus der eigenen Hälfte heraus bediente Torsten Frings Tim Borowski, der alleine vor Torwart Philipp Heerwagen eiskalt abschloss. Mesut Özil krönte in der 90. Minute seine starke Leistung mit einem herrlichen Außenristtor zum 4:1.


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26.10.2009 11:18 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Volle Besetzung, aber Schaaf siebt Sieben aus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es gab gestern Seltenes zu bestaunen in Bremen. Nein, nicht den Freimarktumzug, der tobt schließlich jeden Herbst durch die Stadt. Das Außergewöhnliche geschah auf dem Peterswerder, wo von Pauken und Trompeten nur noch sehr schwach etwas zu hören war.

Es landete zwar kein Ufo auf dem Trainingsgelände von Werder Bremen, aber als Thomas Schaaf seine Spieler zum letzten Training vor der Bundesliga-Partie heute (17.30 Uhr) beim VfL Bochum bat, zählte er eins, zwei, drei . . . 21, 22, 23 Spieler! Jawohl, volle Besetzung bei Werder Bremen. Niemand mehr im Krankenstand, keiner verletzt – das kommt tatsächlich nur alle Jubeljahre vor.
Wortkarge Erklärung

Umso mehr erstaunt es, dass der Trainer nach der Abschlusseinheit erneut nur 16 statt der erlaubten 18 Spieler für die Dienstfahrt ins Ruhrgebiet in den Bus bat. Gleich sieben Akteure blieben zu Hause.

Gründe? Vielfältig. Dass Jurica Vranjes, Dusko Tosic und Said Husejinovic nicht dabei sind, ist schon normal. Verständlich auch, dass die nach Verletzungspausen gerade erst ins Teamtraining zurückgekehrten Hugo Almeida und Sebastian Prödl nicht erwählt wurden. Beiden fehlt noch die Wettkampfhärte. Dass Daniel Jensen dagegen nach einem Monat im Trainingsbetrieb und einem Länderspieleinsatz für Dänemark immer noch nicht berücksichtigt wird, verwundert. Richtig erstaunlich ist aber, dass Schaaf heute freiwillig auf Markus Rosenberg verzichtet. Der smarte Schwede kann vor dem Fernseher statt auf der Ersatzbank Platz nehmen.

„Ich nominiere nach dem, was ich sehe“, begründete Thomas Schaaf seine Entscheidung wortkarg und blieb weitere Erklärungen schuldig. Aber auch so hatte er genug gesagt. Rosenberg zu schlapp in den Spielen und zu schlapp im Training – das ist es, was Schaaf so deutlich nicht sagen wollte. Am Donnerstag gegen Austria Wien hatte der Coach den Stürmer noch eine halbe Stunde spielen lassen. Es war Rosenbergs vierte Chance in Folge; er blieb jeweils ohne Durchschlagskraft.

Die Verbannung deutete sich gestern schon während des Trainings an. Beim Abschlussspiel A-Elf gegen B-Elf fehlte Rosenberg, absolvierte stattdessen Sprintübungen am Rande. „Der Trainer hat gesagt, ich soll das machen. Warum weiß ich nicht. Ich fühle mich fit“, sagte der Stürmer und zuckte mit den Schultern. Ratlos blieb er zu Hause.

Die 16 Auserwählten rüsteten sich dagegen für eine Partie, die eine Fortsetzung der Erfolgsserie in der Bundesliga bringen soll. Fünf Spiele in Folge ohne Gegentor, zuletzt drei Siege in Serie – und Bochum soll den vierten bringen. Die Fehler, die sich am vergangenen Donnerstag beim 2:2 in der Europa League bei Austria Wien eingeschlichen hatten, müssen dafür allerdings schnell abgestellt werden. „In Wien“, führte Abwehrspieler Per Mertesacker aus, „hat uns in der zweiten Halbzeit vor allem die läuferische Einstellung gefehlt. Drei Tage sollten aber reichen, um das zu verstehen und es wieder besser zu machen.“

Von Carsten Sander


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26.10.2009 11:19 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Sie sind die Türme, hinter denen Tim Wiese eine sichere Zuflucht hat. Und sie werden heute alles geben, um ihren Torwart zu einem Bremer Rekord-Torwart zu machen.

Per Mertesacker und Naldo sind genauso heiß auf die Zu-Null-Bestmarke wie Wiese selbst. „Der Rekord“, sagt Mertesacker, „ist mir alles andere als egal. Wenn wir ihn knacken, heißt das, dass wir wieder zu unserer Sicherheit gefunden haben.“

23 Minuten muss die Bremer Defensive heute beim VfL Bochum ohne Gegentor bleiben, um einen 21 Jahre alten Bestwert zu überbieten. In der Bundesliga-Saison 1987/88 war Werder mit Oliver Reck im Tor 641 Minuten ohne Gegentor geblieben. Mit Wiese im Kasten haben die Bremer seit 619 Minuten keinen Treffer mehr kassiert. Ende offen.

Naldo will sich in Bochum jedenfalls nicht mit 23 Minuten zufriedengeben. „Wir müssen 90 Minuten die Null halten“, fordert er. Dann wäre Tim Wiese bei 709 und nur noch 27 Minuten von Oliver Kahn entfernt. Der liegt mit 736 Minuten auf Rang drei der ewigen Bundesliga-Bestenliste.

Platz eins belegt Timo Hildebrand (844) – um ihn zu erreichen, müssten Wiese, Mertesacker und Naldo sogar bis zur Halbzeit des Heimspiels gegen Borussia Dortmund (8. November) alles wegräumen.


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