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Zum Ende der Seite springen Presseschau 09.10.2009
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Interview mit Peter Niemeyer: „Ich habe mir nichts versaut“


Maracujasaft und Tomatensuppe – die gelb-rote Bestellung bei einem Italiener in Bremen passt irgendwie ins Bild. Denn mit dieser Farbkombination hat Peter Niemeyer vor gut einer Woche für ziemlich viel Aufsehen gesorgt.

Nur vier Minuten nach seiner Einwechslung im Europa-League-Spiel gegen Athletic Bilbao war der Werder-Profi auch schon wieder draußen – der Schiedsrichter hatte ihm nach zwei dummen Fouls Gelb-Rot gezeigt. Ein peinlicher Auftritt von Niemeyer, über den er am liebsten gar nicht mehr reden möchte. Doch weil ihm Trainer Thomas Schaaf gleich wieder das Vertrauen schenkte, blickte der 25-Jährige im Gespräch mit dieser Zeitung doch noch einmal zurück und kämpferisch nach vorne.


Herr Niemeyer, wie denken Sie mit einer Woche Abstand über den Platzverweis gegen Bilbao?

Natürlich war das dumm von mir, ich habe mich selbst erschrocken. Zum Glück ist es glimpflich ausgegangen, wir haben ja gewonnen. Ich habe mich damals bei meinen Mitspielern entschuldigt, mich den Medien gestellt und später mit Klaus Allofs und Thomas Schaaf gesprochen. Mehr konnte ich nicht machen. Die Sache ist abgehakt.

Wie schwer ist es Ihnen gefallen, sich direkt nach dem Spiel beim Team zu entschuldigen und den Medien Antworten zu geben?

Gut gefühlt habe ich mich natürlich nicht. Aber man muss in solchen Situationen auch einen Arsch in der Hose haben und in den sauren Apfel beißen.

Anschließend gab’s noch eine schlaflose Nacht?

Absolut, mir ging’s richtig schlecht. Ich konnte mir das alles nicht erklären. Sicher, ich lebe im Spiel von meiner Aggressivität, aber so etwas ist mir noch nie passiert. Ich bin noch nie als Profi vom Platz geflogen, und die Gelben Karten halten sich auch in Grenzen.

Was hat Ihnen in dieser Situation geholfen?

Zunächst das Gespräch mit Thomas Schaaf einen Tag danach. Und noch mehr natürlich, dass mich der Coach am Sonntag darauf gegen Stuttgart gleich wieder eingewechselt hat. Das zeugt von großem Vertrauen, das hat richtig gut getan.

Waren Sie nicht nervös, als Sie das Zeichen zum Wechsel bekamen?

Ehrlich gesagt – ein bisschen schon. Auf dem Weg zur Bank habe ich einmal tief durchgeatmet und zu mir gesagt: Pass auf, dass dir so etwas wie gegen Bilbao nicht noch einmal passiert. Dann hofft man natürlich auf die erste Situation, die einem Sicherheit geben soll.

Und wie war die erste Situation?

Da bin ich selbst gefoult worden. Ich glaube, es lief ganz gut für mich. Das war wichtig, sonst hätte ich die blöde Sache wahrscheinlich jetzt noch in der Länderspiel-Pause mit mir herumgetragen. Deswegen kann ich nur noch einmal sagen: Danke Trainer, dass ich die Sache sofort richtigstellen durfte.

Sind Sie dem Trainer auch dankbar dafür, dass er Sie in dieser Saison fast nur als Einwechselsspieler bringt? Wollten Sie nicht Stammspieler werden?

Das war und das ist mein Ziel. Ich wollte an das Ende der vergangenen Saison anknüpfen. Immerhin stand ich in beiden Endspielen auf dem Platz. Ich habe zwar auch jetzt wieder viele Spielanteile, aber nicht so viele, wie ich mir das vorstelle. Ich will eine feste Größe in der Mannschaft werden.

Sind Sie unzufrieden?

Natürlich, es wäre ja auch schlimm, wenn ich nicht unzufrieden wäre. Ich bin voller Tatendrang.

Nach dem Karriereende von Frank Baumann und Schaafs Systemwechsel auf die Doppel-Sechs hatten Sie sich gute Chancen auf den Platz neben Torsten Frings ausgerechnet. Doch den nahm Rückkehrer Tim Borowski ein – und die Doppel-Sechs ist inzwischen Vergangenheit.

Der Trainer hat sich so entschieden, das muss ich akzeptieren. Und jetzt funktioniert die Mannschaft sehr gut. Obwohl ich glaube, mit mir würde sie auch sehr gut funktionieren.

Schauen Sie da nicht ein bisschen neidisch auf Philipp Bargfrede? Der 20-Jährige ist praktisch als Neuling an Ihnen vorbei ins Bremer Mittelfeld gerauscht.

Ich mache meine Situation nicht an einer Person fest. Fakt ist: Am besten bin ich als Sechser, aber ich kann auch die Halbpositionen besetzen. Das habe ich oft genug bewiesen.

Kommt da nicht auch mal der Gedanke, dass Sie es bei einem anderen Club, der nicht wie Werder ganz oben mitspielt, leichter hätten?

Nein, denn mein Anspruch ist es, Titel zu holen. Das kann man nicht mit jedem Club. Und ich bin davon überzeugt, hier eine noch größere Rolle als jetzt zu spielen. Einen Schritt zurück zu einem anderen Verein zu machen, das wäre Quatsch.

Aber lediglich 25 Bundesliga-Spiele in zweieinhalb Jahren bei Werder sind nicht gerade berauschend.

Mit den Statistiken ist das immer so eine Sache. Ich war ja eine ganze Zeit fast nur mit meinem Körper beschäftigt. Jetzt bin ich seit längerem fit und bekomme regelmäßig meine Einsätze.

Die Sie offenbar auch durch Extra-Training mehren wollen. Nach den Einheiten sieht man Sie häufig noch mit Co-Trainer Wolfgang Rolff auf dem Platz.

Das gehört als Profi dazu. Ich war eben nie das Riesentalent und musste mir fast alles erarbeiten. Das habe ich auch bei Werder gemacht. Und ich glaube nicht, dass ich mir das durch den Platzverweis gegen Bilbao versaut habe.

Einen neuen Spitznamen haben Sie aber trotzdem: Die „Bild“-Zeitung hat Sie nach dem Spiel zum „Peter-Treter“ gemacht.

So etwas muss man auch mit Humor nehmen. Vielleicht werde ich ja irgendwann als Punkte-Peter gefeiert. Obwohl mir diese Schlagzeilen, das müssen Sie mir glauben, nicht so wichtig sind. Ich muss nicht so im Rampenlicht stehen. Ich bin eher ein Typ wie Frank Baumann, der hat auch nicht für so viel Aufsehen gesorgt, war aber enorm wichtig.


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09.10.2009 11:06 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Die Situation ist ungewohnt für Philipp Bargfrede, und sie ärgert ihn. Während die Kollegen auf dem Trainingsplatz stehen, kann der Bremer Mittelfeldspieler derzeit nur zuschauen.

Eine Reizung der Patallasehne im linken Knie macht ihm arg zu schaffen. Täglich Rehatraining, Behandlung – vielleicht ein wenig Radfahren. Das ist alles, was der 20-Jährige absolvieren darf. „Ein bisschen bewegen eben, mehr noch nicht“, wie Bargfrede sagt. Das Knie braucht Schonung.

„Ich hatte im vergangenen Jahr schon einmal Probleme mit der Patellasehne“, erinnert sich Bargfrede, „doch so schlimm wie diesmal war es noch nie.“ In der Europa-League-Partie auf Madeira gegen Nacional Funchal seien die Schmerzen erstmals aufgetreten. „Und im Spiel gegen Stuttgart wurde es dann besonders schlimm“, so der junge Mittelfeldspieler. Bargfrede wurde nach 58 Minuten ausgewechselt und sagte am Tag darauf der U 21-Nationalmannschaft, zu der er erneut eingeladen worden war, ab.

Die Gründe für seine Knieprobleme sieht der Bremer Shootingstar in der für ihn sicherlich noch ungewohnt hohen Belastung in den vergangenen Wochen. Bargfrede hatte sich bei Werder überraschend zum Stammspieler gemausert. In sieben von acht Bundesligaspielen stand er auf dem Platz, bestritt zudem beide Partien im DFB-Pokal und in der Europa League. „Ich denke, die Ruhe wird dem Knie guttun, und ich hoffe, dass wir damit die Sache jetzt in den Griff kriegen“, meint Bargfrede.


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Borowski und Frings liegen weiterhin auf Eis Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Torsten Frings musste gestern seine geplante Rückkehr auf den Platz verschieben. Der geschwollene rechte Fuß verhinderte erneut, dass der Bremer Kapitän am Mannschaftstraining teilnehmen konnte.

Auch heute wird der 32-Jährige noch pausieren. Das kündigte Werder-Trainer Thomas Schaaf gestern an. „Es macht noch keinen Sinn. Der Fuß muss erstmal zur Ruhe kommen“, meinte der 48-Jährige.

Während die Kollegen draußen trainierten, ließ sich Frings in der Kabine behandeln. Frühestens am Montag wird der Bremer Mittelfeldspieler das Training wieder aufnehmen können.

Bei Tim Borowski erweisen sich die Rückenprobleme indes als ziemlich hartnäckig. Werders Mittelfeldspieler musste das geplante Lauftraining gestern Morgen sausen lassen und begab sich stattdessen zur Behandlung. „Wir müssen in langsamen Schritten versuchen, ihn wieder in Gang zu bringen“, sagte Schaaf.

Wann der 29-Jährige wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ließ Borowski selbst offen: „Es ist schwer, jetzt schon eine Prognose abzugeben.“


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09.10.2009 11:07 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Am Sonntag Sammler-Börse Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Panini-Bilder, Trikots, Pins, Schals, Autogrammkarten und vieles mehr – am kommenden Sonntag, 11. Oktober, findet im Ostkurvensaal des Bremer Weserstadions von 13.00 bis 17.00 Uhr die 1. Bremer Fußball-Sammler Börse statt. Zudem ist mit Hilfe von Werder Bremen eine Versteigerung geplant, deren Erlös dem Kinderhospiz „Löwenherz“ in Syke zugute kommt.


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09.10.2009 11:08 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Kempe fliegt vom Platz, Mielitz muss weichen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am Ende durfte sich Tobias Kempe zumindest darüber freuen, dass seine Mannschaft das Viertelfinale der U 20-WM in Ägypten erreicht hatte. Das allerdings wird der Nachwuchsspieler von Werder Bremen verpassen.

Er sah im Achtelfinale gegen Nigeria (3:2) in der 64. Minute wegen einer angeblichen Tätlichkeit die Rote Karte. Eine sehr umstrittene, wie auch sein Trainer fand. „Der Platzverweis war aus meiner Sicht völlig unberechtigt. Schade, dass uns Tobias nun im Viertelfinale fehlt“, sagte Horst Hrubesch. Denn Kempe, dem der Coach diesmal das Vertrauen von Beginn an geschenkt hatte, machte bis zu seinem Platzverweis ein gutes Spiel.

Am Samstag (16.30 Uhr/live bei Eurosport) trifft die deutsche U 20-Auswahl nun im Viertelfinale auf Brasilien. Ob sich der zweite Werder-Spieler im deutschen Team, Sebastian Mielitz, dann wieder Hoffnungen auf einen Einsatz machen darf, ist offen. Nachdem der Torwart im letzten Gruppenspiel gegen Kamerun gespielt hatte, musste er gegen Nigeria seinen Platz wieder für England-Profi Ron-Robert Zieler (Manchester United) räumen. Hrubesch hatte diese Rotation angekündigt. Ob sich das Karussell gegen Brasilien nun wieder zurückdreht, bleibt abzuwarten.


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Das Zwischenzeugnis der Werder-Profis Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein starkes erstes Saison-Viertel liegt hinter Werders Profi. Platz vier in der Liga, auf Kurs in DFB-Pokal und Europa League - das Team überzeugt und weiß zu gefallen. Wir wollen es genauer wissen: Stellen Sie jedem Werder-Profi sein eigenes Zwischenzeugnis aus.

Wie in jedem anderen Team auch kannten die ersten 14 Pflichtspiele der Saison bei Werder Gewinner, Verlierer und solche, die irgendwo dazwischen liegen. Boubacar Sanogo zum Beispiel begann die Saison als Stammspieler, schoss im DFB-Pokal zwei Tore gegen Union Berlin, traf auch gegen Eintracht Frankfurt und stand gegen Bayern München in der Startelf. Er war ein Gewinner. Dann kam Claudio Pizarro und der Ivorer wurde zum Verlierer. Er musste gehen und spielt mittlerweile beim AS St. Etienne in Frankreich.

Ein Blick auf die Neuzugänge lohnt sich ebenfalls. Marko Marin, Marcelo Moreno und Tim Borowski, dazu der Halb-Zugang Pizarro - vier Spieler mit sehr unterschiedlichen Geschichten in den letzten 60 Tagen an der Weser. Pizarro machte da weiter, wo er in der Vorsaison aufgehört hatte, Marins Formkurve zeigt von Woche zu Woche steiler nach oben, Borowski hatte nach einem verlorenen Jahr in München gleich wieder einen Stammplatz inne und Moreno - ja, Moreno? Der ist nach wie vor eine große Unbekannte. Sieben Mal wurde der Bolivianer eingewechselt, ein Mal stand er in der Startelf, zwei Tore und eine Vorlage sind seine Visitenkarte. Kein Traumstart, er wird noch seine Zeit brauchen.

Klares Fan-Votum: Der Saisonstart ist ein voller Erfolg

Und auch Pechvögel kannte der Saisonstart genug. Daniel Jensen und Markus Rosenberg zum Beispiel, die mit langwierigen Verletzungen lange ausfielen. Oder Sebastian Prödl, der gleich im ersten Spiel vom Platz flog und seitdem verletzt ausfällt. Ganz zu schweigen von Peter Niemeyer: Als Reservist trat der Mittelfeldmann lange nicht in Erscheinung, bis er gegen Bilbao seinen "großen Auftritt" hatte: 3,33 Minuten nach seiner Einwechslung flog er mit Gelb-Rot wieder vom Feld.

Ein erstes Votum gaben die WESER-KURIER-Leser bereits ab. In unserer Online-Umfrage war der Trend klar: 64 Prozent der Befragten waren mit dem Saisonstart der Grün-Weißen vollauf zufrieden, weitere 33 Prozent sahen nur noch leichten Verbesserungsbedarf. Lediglich drei Prozent der Befragten hatten sich von den ersten 14 Pflichtspielen der Saison mehr erhofft.


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09.10.2009 11:09 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Frings: Drei Nackenschläge vom Bundestrainer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Torsten Frings spielt im Nationalteam keine Rolle mehr. Zwar sagt Joachim Löw, dass es keine generelle Entscheidung gegen den Werder-Kapitän gibt, doch lassen die jüngsten Entscheidungen des Bundestrainers die Zweifel daran wachsen. Gleich drei Mal hatte Frings im Vorfeld des Russland-Spiels Grund, sich zu wundern.

Zunächst am vergangenen Freitag, als Löw seinen Kader für die "heiße Phase" der WM-Qualifikation benannte. Der Name Frings fehlte auf dem Zettel, obwohl der Werder-Kapitän zuletzt konstant starke Leistungen anbot. Anders als zum Beispiel Thomas Hitzlsperger, der beim VfB Stuttgart von Teamchef Markus Babbel kritisiert und zeitweise auf die Tribüne verbannt wurde.

Nun ist Löw der Bundestrainer und kann nominieren, wen er will. Er hat dafür Gründe, und die sind mehr oder weniger plausibel. Für Frings, der zu diesem Thema nichts mehr sagen will, ist das bitter. Für die aufstrebenden Top-Talente wie Sami Khedira ist es ein gutes und richtiges Signal. So weit, so gut.

Drei Tage später, am Montag, gab es den nächsten Nackenschlag. Khedira meldete sich verletzt bei Löw ab, auf der Position im defensiven Mittelfeld wurde ein Platz frei. Ein Platz, den Löw aber nicht anderweitig besetzen wollte. Auch nicht mit Frings. Hitzlsperger und Simon Rolfes, der in der Liga zuletzt starken Leverkusener, reichten Löw als Alternativen.

Löw setzt auf Erfahrung, aber nicht auf Frings' Erfahrung

Am Donnerstag verwunderte in diesem Zusammenhang eine Aussage von Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff auf der täglichen Pressekonferenz des DFB. Erfahrung, sagte Bierhoff, sei im Spiel gegen Russland ein besonders wichtiges Kriterium. Darum wolle Löw bei seiner Startaufstellung vor allem auf erfahrene Akteure zurückgreifen. Nackenschlag Nummer drei.

Wenn überhaupt ein Kriterium im Konkurrenzkampf auf der "Sechser"-Position für Frings spricht, dann ist es genau dieses: die Erfahrung. Alter, Anzahl der Länderspiele, WM- und EM-Einsätze, internationale Auftritte - in allen Belangen hängt der Bremer seine Rivalen deutlich ab. Noch beim "Sommermärchen" 2006 war Frings der "Leader", bis heute hält sich hartnäckig die Meinung, mit dem damals gesperrten Frings im Team hätte Deutschland niemals das Halbfinale gegen Italien verloren. Das ist drei Jahre her, eine Ewigkeit im Fußball und im Fan-Gedächtnis.

Spielen wird gegen Russland wohl Hitzlsperger - wenn Löw denn an seinem Diktum der Erfahrung festhält. Hitzlsperger ist ein guter Spieler, ein sehr guter sogar. Aber nicht in Bestform: Im Notenschnitt der Fachzeitschrift "kicker" (3,92) ist er der aktuell formschwächste Kandidat für den Job an der Seite von Kapitän Michael Ballack. Rolfes ist der Stärkste (2,36). Und Frings (3,00) ist keine Option. Für den erfahrenen Werder-Kapitän ein schmerzhafte Erfahrung.


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