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Zum Ende der Seite springen Presseschau 06.10.2009
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Presseschau 06.10.2009 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Löw „übersieht“ Frings, und Schaaf versteht’s nicht


Joachim Löw hatte beste Sicht – und so muss er in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart eigentlich gesehen haben, was Werder-Coach Thomas Schaaf später „als wieder einmal eine bemerkenswerte Leistung“ bezeichnete.

Gemeint war Torsten Frings. Doch der Bremer kann offenbar machen, was er will, Bundestrainer Löw bewegt das nicht – schon gar nicht zum Handeln. Dabei flatterte ihm gestern die Absage des Stuttgarter Mittelfeldspielers Sami Khedira ins Haus. Aber statt Frings für die beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen Russland und Finnland nachzunominieren, verzichtete Löw auf eine Reaktion und fliegt nur mit 22 Spielern nach Moskau.

In Khedira fehlt dem Bundestrainer nun ein defensiver Stratege. Und in Thomas Hitzlsperger hat er einen dabei, der völlig außer Form ist. Auch das konnte Löw am Sonntag sehen. Der Stuttgarter spielte ebenso wie Nebenmann Khedira schwach. Ganz anders Frings. Der 32-Jährige überzeugte sowohl defensiv als auch offensiv. „Noch auffälliger als in diesem Spiel geht’s eigentlich nicht“, konnte sich Schaaf einen Seitenhieb Richtung Löw nicht verkneifen. Für den Werder-Coach ist schon seit Wochen klar: Frings gehört zurück in die Nationalmannschaft. Oft genug hat er das schon verkündet, deshalb will er jetzt auch nicht zu sehr auf die Pauke hauen, „sonst heißt es wieder, aus Bremen kommt nur Kritik“, erklärte Schaaf.

Ähnlich verhält sich Klaus Allofs. Der Werder-Sportchef stellte lediglich fest: „Joachim Löw hat seine Entscheidung getroffen. Ich weiß nicht, ob er daran etwas verändern möchte.“ Da klang schon etwas Resignation durch. Doch aufgeben will Allofs und soll vor allem Frings nicht. „Erst wenn die WM kommt, ist es wichtig, dabei zu sein“, meinte Allofs und versuchte, noch etwas Positives aus der Situation zu ziehen: „Jetzt kann sich Torsten wenigstens etwas ausruhen.“ Ein schwacher Trost, aber auch eine Chance: Denn wenn ein ausgeruhter Frings in den nächsten Wochen so weitermacht, kann das auch ein Löw nicht übersehen.


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06.10.2009 10:28 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Die Geheimnisse des Erfolges Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Schade, dass die Bundesliga jetzt Pause macht! Bei Werder Bremen läuft es derzeit so rund wie seit Monaten nicht mehr.

Platz vier in der Liga, im DFB-Pokal im Achtelfinale, in der Europa League mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien, insgesamt nur eine Niederlage in 14 Pflichtspielen. „Wir stehen gut da“, bilanziert Sportdirektor Klaus Allofs zufrieden das erste Saisonviertel. Das schreit förmlich nach einem Versuch, die Geheimnisse des Erfolges zu entschlüsseln. Hier also fünf Gründe, warum es bei Werder so gut läuft:

Teamwork

Während Stuttgarts Manager Horst Heldt am Sonntag den Egoismus einiger Spieler („Das Schlimmste, was dir im Fußball passieren kann“) geißelte, lobten die Bremer sich selbst. „Wir wachsen weiter zusammen“, sagte Kapitän Torsten Frings. Anfänglich gab es noch große Probleme – zum Beispiel mit der defensiven Einstellung der Ballkünstler Mesut Özil und Marko Marin. Doch seit auch sie gelernt haben, verlorenen Bällen hinterherzuhecheln, gibt es keinen Anlass mehr, sauer aufeinander zu sein. „Ineinander arbeiten“, nennt Coach Thomas Schaaf das Prinzip und meint die Bereitschaft, die Fehler des anderen auszubügeln. Ergebnis: „Wir harmonieren im Moment sehr gut“, so Schaaf.

Lust am Lernen

Wenn man so will, dann hat Werder seit Saisonbeginn richtig viel gepaukt. „Die Spieler sind bereit, dazuzulernen. Es macht der Mannschaft richtig Spaß, Dinge, die nicht gut laufen, zu verbessern, weil sie danach die Ergebnisse sieht“, erklärt Schaaf. Beispiel: Nach dem blamablen Saisonstart gegen Eintracht Frankfurt (2:3) konzentrierte sich das Team voll auf die Festigung der Abwehr. Seither gab es in sieben Liga-Partien nur noch drei weitere Gegentreffer.

Trainer Thomas Schaaf darf beim Aspekt „Lust am Lernen“ ebenfalls nicht ausgeklammert werden. Als klar wurde, dass die „Doppel-6“ als System nicht das Nonplusultra für sein Team ist, stellte er wieder auf die erfolgreiche Raute um – gut dazugelernt!

Unberechenbarkeit

Wie will sich ein Gegner auf diese Offensive einstellen? Die Viererbande mit Claudio Pizarro, Marko Marin, Mesut Özil und Aaron Hunt ist einfach unberechenbar. Gemeinsam haben sie den Verlust von Diego aufgefangen, gemeinsam schießen sie Werder nach vorne. Wettbewerbsübergreifend kommt Pizarro auf 9 Tore und 3 Assists, Özil auf 5/9, Hunt auf 4/4 – nur Marin (0/4) wartet noch auf einen Treffer.

Diese Breite in der Offensive begeistert sogar den ansonsten zurückhaltenden Trainer. Schaaf schwärmt: „Mal schaut man nur auf Özil, aber Hunt ist da. Dann schaut man auf Hunt, und Marin ist da. Oder Pizarro. Und Philipp Bargfrede macht auch auf sich aufmerksam.“ Nicht zu vergessen Naldo, der als Prototyp des „Abwehrstürmers“ auch schon siebenmal getroffen hat. „Die Unberechenbarkeit war unser großes Plus in den vergangenen Spielen. Diesen Zustand wollten wir auch erreichen“, erklärt Schaaf.

Disziplin

Nur Bayern und der HSV (je sechs) haben weniger Gelbe Karten kassiert als die Bremer (7). Einen Ausreißer stellt „Gelb-Rot“ für Sebastian Prödl am ersten Spieltag dar. Ebenfalls zum Auftakt wurde Torsten Frings wegen Meckerns verwarnt – seither gab es „Gelb“ nur für Fouls. So soll es sein. So hatte es Kapitän Frings gefordert: „Die Disziplin hat uns im Jahr davor gefehlt und uns die Saison kaputt gemacht.“ Tätlichkeiten wie die von Pizarro und Diego gegen den Karlsruher SC gehören (hoffentlich) der Vergangenheit an. „Disziplin“, sagt Verteidiger Per Mertesacker, „gehört zum Erfolg dazu.“

Besonnenheit

Oder nennt man es besser die Weigerung, zufrieden zu sein? Jedenfalls zwingt sich Werder immer wieder selbst auf den Boden zurück. Die Serie von zwölf Pflichtspielen ohne Niederlage wird registriert, aber nicht gefeiert. Motto: Bloß nicht vom Erfolg einlullen lassen. „Wir haben einen guten Weg eingeschlagen. Den müssen wir jetzt weitergehen“, fordert Torsten Frings. Und Thomas Schaaf veranschaulicht: „Wir haben das Auto schon gut bepackt, aber es geht immer noch ’was rein.“

Von Carsten Sander und Björn Knips


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06.10.2009 10:29 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Zweifelhafte Entscheidung: Hitzlsperger statt Frings Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

In der Stadionzeitung des VfB Stuttgart füllte der Mann mit der Binde das Titelbild. „Der Kapitän geht voran“, stand da. Durchaus treffend, nur hat Thomas Hitzlsperger am Sonntag irgendwie die falsche Richtung eingeschlagen. So schwach die Mannschaft, so schwach der Kapitän des VfB, der fleißig daran mitarbeitete, die Schwaben in die Niederlage gegen Werder zu führen: Das frühe Bremer 1:0 bereitete der 27-Jährige mit einem katastrophalen Fehlpass vor. Von der Tribüne beobachtete Bundestrainer Joachim Löw das Treiben des Nationalspielers, den er für das wichtigste Länderspiel des Jahres nominiert hat.

Der Gegenentwurf Hitzlsperger spielte auf der anderen Seite, und auf Torsten Frings passte der Titel des VfB-Heftes „Stadion aktuell“ ungleich besser. „Der Kapitän geht voran“ – und zwar in die richtige Richtung. Erneut verstand sich Werders Spielführer als Antreiber, als defensiver Organisator und Malocher vor der Abwehr. „Torsten hat ein überragendes Spiel gemacht“, urteilte Sportdirektor Klaus Allofs.

Überragend ist ein starkes Wort, und man darf es Allofs in der aktuellen Nationalmannschaftsdiskussion um den Bremer Kapitän nachsehen, dass es die Vorstellung von Torsten Frings ein bisschen überbetont. Frings war stark, kein Widerspruch, er leistete sich aber auch einige Szenen, die den starken Gesamteindruck trübten. Zum Beispiel die in der 34. Minute, als der 32-Jährige 35 Meter vor dem Tor den Ball leichtfertig verlor und damit unfreiwillig die zweite (und letzte) Stuttgarter Großchance einleitete. Die Phase mit unglücklichen Momenten und Zuspielen begann eine Viertelstunde vor der Pause und endete eine Viertelstunde danach.

Demgegenüber aber stand eine Vielzahl an guten Momenten wie jener blitzgescheite Pass auf Mesut Özil, mit dem Frings die gesamte Stuttgarter Deckung aushebelte (21.). Oder schlichtweg die ordnende Hand des Nimmermüden im defensiven Mittelfeld. Auch das sollte Joachim Löw und sein Assistent Hansi Flick auf der Stuttgarter Tribüne registriert haben – und sich deshalb mittlerweile fragen, ob die Nominierung für die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele wirklich so glücklich gewesen ist. Hitzlsperger statt Frings, dafür spricht zurzeit so gut nichts, vor allem nicht das aktuelle Leistungsangebot der beiden defensiven Mittelfeldspieler.

Thomas Hitzlsperger gibt seiner verunsicherten Mannschaft keinerlei Halt, das war am Sonntag zu sehen. Im Gegenteil: Die Selbstzweifel, mit denen der VfB kämpft, machten sich auch an seinem Spiel fest. So ging er voran Richtung Abgrund, der sich vor den Schwaben auftut. Torsten Frings dagegen sprüht vor Selbstbewusstsein, seine Leistungskurve verläuft parallel zu der der gesamten Bremer Mannschaft. Und die kennt nur eine Richtung: aufwärts. So wiederholte sich Allofs in Stuttgart gern: „Ich denke nicht, dass man auf ihn bei einem so großen Spiel verzichten kann.“

In Moskau verzichtet Löw trotzdem auf Frings, ausgerechnet dort, und nicht nur deshalb stellt sich die Frage, ob der Bundestrainer wirklich die aktuell Besten zusammengerufen hat für das letzte Stück des Weges nach Südafrika. Zu Hause bleibt beispielsweise auch Stefan Kießling, derzeit treffsicherster deutscher Bundesliga-Schütze. Sechs Tore hat der Leverkusener bislang geschossen, zwei weitere vorbereitet – und damit mehr, als alle vier von Löw nominierten Stürmer zusammen. Bei Miroslav Klose steht die Doppel-Null, der Stuttgarter Cacau hat immerhin einmal aufgelegt, Lukas Podolski sogar einmal getroffen und Mario Gomez drei Tore erzielt in acht Bundesligaspielen. Löw wehrt sich mit dem Argument, „Liga und Nationalmannschaft sind zwei verschiedene Paar Schuhe“. Er sehe da keine Problematik.

Stefan Kießling und Torsten Frings schon. Nur sprechen sie sie nicht laut aus. Kießling, der 25-jährige Stürmer, sagt, es verböte sich bei bisher nur zwei Länderspieleinsätzen für ihn, Ansprüche zu stellen. Frings, der 32-jährige Defensivstratege, hat aus der Vergangenheit gelernt. Sein öffentlich ausgetragener Disput mit Löw, der ihn vor einem Jahr gegen Russland und Wales auf der Bank hatte schmoren lassen, erwies sich als veritables Eigentor – und endete nach 79 Länderspielen in der Karriere-Sackgasse. Deshalb schweigt sich Frings in diesen Tagen zum Thema Nationalmannschaft weitgehend aus, nur soviel teilt er mit: „Ich bin nicht nominiert worden, und damit muss ich leben.“

Am Sonntag in Stuttgart haben Taten ohnehin mehr als tausend Worte gesagt. Sowohl hüben bei Werder-Kapitän Frings als auch drüben bei VfB-Kapitän Hitzlsperger.

Von Thorsten Waterkamp


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06.10.2009 10:30 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Vertrauensbeweis für Niemeyer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es war nur eine Einwechslung. Eine ganz normale, scheinbar. Und doch hatte die Hereinnahme von Peter Niemeyer am Sonntag in Stuttgart eine ganz spezielle Vorgeschichte – sein Express-Gelb-Rot vom Donnerstag, als er gegen Bilbao in der 60. Minute aufs Feld kam und selbiges nach gestoppten vier Minuten und fünf Sekunden wieder verließ. Was Klaus Allofs dazu veranlasste, ausdrücklich die nicht ganz normale Einwechslung zu betonen.

„Für Peter Niemeyer war das sehr wichtig“, sagte Werders Sportdirektor und unterstrich die Signalwirkung, die die Einwechslung von Stuttgart für den Spieler hatte: „Du hast einen Fehler gemacht, aber jetzt ziehen wir einen Schlussstrich darunter.“ Unmittelbar nach dem Bilbao-Spiel hatte Niemeyer im Büßergewand schon mit Thomas Schaaf und Allofs zusammengesessen, bei den Kollegen entschuldigte er sich ebenfalls umgehend. Wenn es denn noch einer Aufmunterung bedurft haben sollte – in Stuttgart bekam Niemeyer sie.

Der therapierte Edelreservist selbst verstand die Botschaft des Trainers genauso wie Allofs: als einen Vertrauensbeweis. „Das ist ja das Schöne an den englischen Wochen“, atmete der 25-Jährige auf, „dass du einen Fehler schnell wieder gutmachen kannst.“ Aber damit auch genug: „Das Thema ist abgehakt. Ich möchte gar nicht mehr darüber reden.“

Klaus Allofs redete trotzdem noch ein bisschen, es ging um Ursachenforschung für das Blitz-Aus des Defensivallrounders. Die Forschung führte Allofs direkt zu Niemeyers Status als ein Spieler, der seit seiner Ankunft in Bremen im Winter 2007 vergeblich den Schritt ins Stammteam zu machen versucht. Denn will er allerdings schaffen, auf Biegen und Brechen sozusagen, was er gegen Bilbao sprichwörtlich unter Beweis stellte. „Da war er übermotiviert“, analysierte Allofs. Der Bremer Sportchef erwartet, dass Niemeyer aus seinem Doppelfehler gelernt hat: „Bei allem Ehrgeiz muss er das richtig kanalisieren.“

In Stuttgart klappte das mit dem Kanalisieren ganz gut. Niemeyer ließ Vorsicht walten in den Zweikämpfen. Grobe Härte packte nicht er aus, sondern der Gegner: Nur eine Minute nach seiner nicht ganz normalen Einwechslung lag der Bremer am Boden – für das Foul an ihm sah Cacau prompt Gelb.


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06.10.2009 10:31 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Schnelle Chance statt ewiger Verdammnis Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Erleichterung war ihm anzusehen. Gelöst kam Peter Niemeyer am Sonntag nach dem Sieg in Stuttgart aus der Kabine. Diesmal aufrecht und nicht gramgebeugt wie noch drei Tage zuvor.

Der Grund dafür war nicht das 2:0 beim VfB allein, sondern auch die Tatsache, dass das Spiel ihm eine große Unsicherheit genommen hatte. Er, der sich im Europa-League-Spiel gegen Athletic Bilbao so dumm angestellt hatte, dass er nur vier Minuten und drei Sekunden nach seiner Einwechslung die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, wurde von Trainer Thomas Schaaf nicht in die ewige Verdammnis geschickt. Schaaf wechselte Niemeyer auch gegen den VfB Stuttgart ein und gab damit das Zeichen: Junge, die Sache ist abgehakt.

Niemeyer verstand den Wink und sah seinen Einsatz als Vertrauensbeweis. „So habe ich das jedenfalls aufgenommen“, sagte er und lobte das System der englischen Wochen: „Da hast du schnell die Gelegenheit, es wieder besser zu machen. Ich bin froh, dass ich diesmal meinen Teil zum Sieg beisteuern konnte.“ Seinen persönlichen Bilbao-Blackout hat er somit verarbeitet: „Da möchte ich auch gar nicht mehr drüber reden.“


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06.10.2009 10:33 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Neun unterwegs Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Gestern war trainingsfrei, heute geht’s um 15.30 Uhr weiter. Doch Trainer Thomas Schaaf kann in den kommenden zehn Tagen nur eine sehr überschaubare Anzahl an Spielern beim Training erwarten.

Neun Bremer Profis sind mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs. Es fehlen: Per Mertesacker, Tim Wiese, Mesut Özil, Marko Marin, Naldo, Marcelo Moreno, Markus Rosenberg, Daniel Jensen und Petri Pasanen. Philipp Bargfrede, der für die U 21 des DFB nominiert war, sagte seine Teilnahme an den Länderspielen gestern ab. Offizieller Grund: Knieprobleme.


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06.10.2009 10:34 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Mertesacker denkt an Wechsel ins Ausland Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Champions League oder weg – Per Mertesackers Planungen mit Werder Bremen auf diesen einen, kurzen Satz zu reduzieren, wäre etwas stark vereinfacht. Aber der Kern ist damit getroffen.

Im Interview mit dem „kicker“ verriet Mertesacker, wie und wo er seine Zukunft als Profi sieht. „Ein Engagement im Ausland ist sehr reizvoll. Ich würde mich dort gerne beweisen. So viele deutsche Spieler spielen nicht in anderen Ligen“, sagte der 25 Jahre alte Innenverteidiger.

Damit gab er aber nur die Antwort auf eine „Was-wäre-wenn“-Frage. Was, wenn Werder dauerhaft nicht in der Champions League vertreten sein sollte? Klartext Mertesacker: „Die Europa League reicht mir bei weitem nicht. Damit gebe ich mich auf Dauer nicht zufrieden.“

Sein Vertrag in Bremen läuft noch bis 2012. Dass er den erfüllt oder sogar verlängert, hänge ganz klar „von der Entwicklung ab, ob sich Werder wieder für die Königsklasse qualifiziert“, sagte der Nationalspieler, machte aber klar, dass nicht zwangsläufig er die treibende Kraft für einen Wechsel sein müsse: Mit den Champions-League-Millionen sei Werder „wirtschaftlich unabhängiger und nicht so sehr auf Transfererlöse angewiesen“.


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06.10.2009 10:35 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Bargfrede sagt Trainer Adrion für Testspiele ab Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

DFB-Trainer Rainer Adrion muss in den beiden U 21-Testspielen gegen Slowenien und Israel auf Werder Bremens Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede verzichten. Auch Timo Gebhart vom VfB Stuttgart und Deniz Naki vom FC St. Pauli verzichten.

Alle drei Spieler mussten ihre Teilnahme wegen Verletzungen absagen. Bislang wurden Jens Hegeler und Kevin Schindler (beide FC Augsburg) nachnominiert.

Während der Stuttgarter Gebhart und der Bremer Bargfrede an Knieproblemen laborieren, ist St. Paulis Naki an einer Grippe erkrankt. Die DFB-Elf triff am 9. Oktober in Fürth auf Slowenien und vier Tage später in Frankfurt auf Israel.


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07.10.2009 11:26 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Austria Wien in Form, Bilbao schreibt Geschichte Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Austria Wien präsentiert sich gut zwei Wochen vor dem Europa-League-Duell gegen Werder Bremen in guter Form. Die Violetten gewannen in der österreichischen Bundesliga 1:0 gegen den SV Mattersburg.

Das "Tor des Tages" für Austria schoss Stürmer Tomas Jun. Durch den sechsten Saisonsieg im zehnten Spiel ist Österreichs amtierender Pokalsieger weiter Tabellenzweiter hinter Red Bull Salzburg, das 7:1 gegen Austria Kärnten gewann.

Auch Athletic Bilbao und Nacional Funchal punkteten in ihren Ligen. Die Basken, die am Donnerstag im Weserstadion noch 1:3 verloren hatten, kamen bei Real Valladolid in einem ereignisreichen Spiel am Ende zu einem 2:2.

Zunächst sorgte Markel Susaeta für die frühe Bilbao-Führung. Nach dem Platzverweis für Innenverteidiger Astarloa Ustaritz drehte Valladolid in Überzahl durch Tore von Diego Costa und Nivaldo das Spiel, dezimierte sich dann aber durch einen Platzverweis für Alberto Marcos selber.

Iker Muniain schreibt Geschichte

Iker Muniain gelang dann noch der Ausgleich für Athletic, das in der Schlussphase gegen nur noch neun Gegner - auch Nivaldo musste mit Gelb-Rot runter - den Sieg verpasste. Immerhin sorgte Muniain für einen neuen Rekord: Mit 16 Jahren, neun Monaten und 15 Tagen ist er nun der jüngste Torschütze in der langen Geschichte der spanischen Liga. Bilbao ist nach dem Punktgewinn Tabellensiebter.

Die Portugiesen aus Funchal konnten sich bei ihrem 2:0-Erfolg über Vitoria Guimaraes auf ihren Stürmer Edgar verlassen. Der Brasilianer bewies Nervenstärke und verwandelte gleich zwei Elfmeter für seinen Klub. Das Team aus Madeira korrigierte mit dem erneuten "Dreier" den Fehlstart in der Meisterschaft und befindet sich nun als Tabellensiebter im gesicherten Mittelfeld.

Von Ben Binkle


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07.10.2009 11:27 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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