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„Das krasseste Spiel“

Vor der Pokalpartie heute gegen St. Pauli kommen Erinnerungen an 2006 hoch


Wenn Torsten Frings an den 25. Januar 2006 zurückdenkt, läuft dem Werder-Kapitän noch heute ein eisiger Schauer über den Rücken. Die Bremer mussten im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Regionalligisten FC St. Pauli antreten.

Und obwohl der Boden am Millerntor knüppelhart gefroren sowie mit Eis und Schnee bedeckt war, wurde die Partie angepfiffen. Werder kam mit den Platzverhältnissen überhaupt nicht zurecht, verlor 1:3 und zudem Stürmer Miroslav Klose mit einer schweren Schulterverletzung. Klar, dass vor der Neuauflage der Partie heute (19.00 Uhr) im Weserstadion gegen die mittlerweile zur Zweitliga-Spitzenmannschaft aufgestiegenen Hamburger die Erinnerungen wieder hochkommen.

„Ich habe mich lange über dieses Spiel geärgert“, sagt Frings: „Das war damals totaler Beschiss. Die Bedingungen waren katastrophal. Die Partie hätte nie engepfiffen werden dürfen, wir hatten keinen Halt und lagen schon beim Warmmachen dauernd auf der Schnauze.“ Doch der Schiedsrichter sei damals jung gewesen „und wollte sich wohl profilieren. Außerdem war’s ein Livespiel im Fernsehen.“

Nicht nur Frings („Es war das krasseste Spiel, das ich je erlebt habe“) hat schlechte Erinnerungen an besagte Partie. Auch Tim Borowski („Diese widrigen Platzverhältniss bleiben einem immer in Erinnerung“) und Abwehrspieler Naldo („Der Platz war eine Gefahr für die Gesundheit“) haben dieses Pokalviertelfinale nicht vergessen.

Klaus Allofs blickte gestern nur kurz zurück auf jenes denkwürdige Spiel. „Von den Verantwortlichen wurden im Vorfeld Fehler gemacht. Die Platzverhältnisse und die Verletzungsgefahr sind unterschätzt worden“, sagte der Werder-Sportchef – um dann aber nach vorn zu schauen. „Ich lebe nicht in der Vergangenheit. Seitdem sind dreieinhalb Jahre vergangen, und wir haben in der Zeit weit über 100 andere Spiele gemacht“, erklärte der 52-Jährige: „Die Voraussetzungen und die Bedingungen sind jetzt ganz andere.“ Von Revanche könne daher keine Rede sein: „Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Das ist alles.“

Nun, so ganz wollten die Bremer Verantwortlichen die Partie von 2006 im Vorfeld dann aber doch nicht ausblenden. Auf dem Plakat zum Spiel heute wirbt Werder mit einem Foto des verschneiten Millerntors und dem Slogan: „Zum Glück ist Sommer!“ Allofs dazu: „Das ist augenzwinkernd gemeint. Und ich find’s auch lustig.“

Thomas Schaaf interessiert das alles herzlich wenig. Er sieht seine einzige Aufgabe darin, die Mannschaft auf die Partie heute Abend einzustellen. „Wir wollen erfolgreich sein und eine gute Leistung abliefern. Gerade zu Hause. Wir haben gefühlte 15 Jahre mal wieder ein Heimspiel im Pokal“, sagte der Bremer Trainer. Ganz so lang ist es freilich nicht her. Doch immerhin fast zwei Jahre. Zuletzt durften die Bremer am 31. Oktober 2007 beim 4:0 über den MSV Duisburg vor eigenem Publikum ran.

Schaafs Respekt vor dem FC St. Pauli, derzeit Tabellendritter der Zweiten Liga, ist groß. „Sie haben sich fußballerisch weiterentwickelt. Früher ist St. Pauli hauptsächlich über Kampf und Einsatz gekommen, jetzt zeigen sie zum Teil sehr gute Kombinationen.“

Trotz der lobenden Worte weiß Schaaf aber auch: Werder geht als klarer Favorit in die Partie. „Wir müssen dominant sein und das Spiel jederzeit kontrollieren“, fordert der 48-Jährige: „St. Pauli hat nichts zu verlieren.“ Eine Rolle, die Holger Stanislawski gefällt. „Der Druck liegt bei Werder. Für uns ist es ein Spiel zum genießen“, sagte der Trainer des FC St. Pauli.


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23.09.2009 10:48 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Schaaf fordert mehr Sicherheit Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nein, das war nun wirklich nicht das Gelbe vom Ei, was Tim Borowski am Sonntag in Leverkusen abgeliefert hatte. Trainer Thomas Schaaf wollte aber nur bedingt in die Kritik an seinem Mittelfeldspieler einstimmen.

Grundsätzlich ist der 48-Jährige mit dem Einsatzwillen seines Profis zufrieden, nur die Umsetzung könnte noch besser klappen. „Das war sicher nicht die Leistung, für die er steht, doch Tim bringt sich ein, macht die Wege“, urteilte Schaaf: „Er muss noch mehr Sicherheit und Klarheit in seine Aktionen bekommen.“ Das aber, so der Coach, gelte nicht nur für Borowski, sondern für das ganze Team.


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23.09.2009 10:49 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Özil fällt weiter aus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mesut Özil machen die Knieprobleme weiterhin zu schaffen. Werders Mittelfeldjuwel wird auch heute im DFB-Pokalspiel gegen Zweitligist FC St. Pauli nicht auflaufen können. „Er fällt aus“, sagte Trainer Thomas Schaaf gestern. Somit wird Aaron Hunt wie schon in der Europa League gegen Funchal und zuletzt in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen Özils Rolle im zentralen Mittelfeld übernehmen.

Wie lange Özil ausfällt, ist derweil unklar. In der Mannschaft jedenfalls wird der 20-Jährige bereits vermisst. „Dass Mesut fehlt, ist ein Problem“, sagt beispielsweise Abwehrspieler Naldo: „Er ist sehr wichtig für uns. Mesut ist laufstark, schießt Tore und bereitet Tore vor. Es wird schwer ohne ihn.“


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Bundestrainer lobt Frings Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die starke Leistung von Torsten Frings in der Bundesligapartie beim 0:0 in Leverkusen ist Bundestrainer Joachim Löw nicht verborgen geblieben. Kein Wunder, schließlich saß er auf der Tribüne und hat die Partie live verfolgt.

Und siehe da: Nachdem Frings zuletzt für die deutsche Nationalmannschaft nicht mehr berücksichtigt worden war, könnte der 32-jährige Routinier im defensiven Mittelfeld wieder ein Thema für das WM-Qualifikationsspiel am 10. Oktober in Moskau gegen Russland werden. Zwar gab sich Löw im Hinblick auf ein mögliches Comeback von Frings in der DFB-Auswahl noch recht reserviert („Es ist zu früh, das konkret zu beantworten“), er sagte aber auch: „Bei Torsten sieht man, dass er wieder einen gewissen Rhythmus bekommt, weil er regelmäßig spielt und von Verletzungen verschont bleibt.“

Frings erklärte gestern dazu: „Ich freue mich, wenn der Bundestrainer meine Leistung zur Kenntnis genommen hat. Ich bin zur Zeit gut drauf und werde versuchen, weiterhin gute Spiele abzuliefern.“ Und dann, so ergänzte Werder-Sportchef Klaus Allofs, könne Löw nicht mehr an Frings vorbeikommen. „Ein Torsten Frings in dieser Verfassung, mit seiner Qualität und Erfahrung kann der Nationalelf nur guttun“, meinte der 52-Jährige: „Wir haben mit Torsten gesprochen und gesagt: Du musst am Tag X bereit sein. Dieser Tag ist die WM. Und er wird bereit sein.“


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23.09.2009 10:50 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Max Kruse bereut seinen Wechsel nicht Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

„Es war der richtige Weg“ / Schaaf versteht’s noch immer nicht / Ex-Bremer kehrt mit St. Pauli zurück


Max Kruse sollte einmal die Zukunft im Werder-Mittelfeld gehören. Nach drei Jahren bei der U 23 wollte Trainer Thomas Schaaf das hochbegabte Talent in dieser Saison fest in den Profikader einbauen.

Doch Kruse durchkreuzte die Pläne des Bremer Übungsleiters, gab bereits im Frühjahr seinen Wechsel zu Zweitligist FC St. Pauli bekannt, bei dem er im Sommer ablösefrei anheuerte. Eine Entscheidung, die Schaaf bis heute nicht nachvollziehen kann. „Wenn man die Chance hat, hier direkt in der ersten Liga und international zu spielen und sich anders entscheidet – ja gut, dann ist das eben so“, grummelte der 48-Jährige.

Viele Spieler, so Schaaf, hätten bei Werder den Sprung von der U 23 in die erste Mannschaft geschafft. Paul Stalteri, Tim Borowski, Nelson Valdez, Aaron Hunt und in dieser Saison Philipp Bargfrede. „Deutlicher können wir diese Durchlässigkeit nicht aufzeigen“, meint Schaaf, und schob noch eine kleine Spitze Richtung Kruse hinterher: „Wir müssen nicht alles verstehen. Den Anspruch habe ich auch nicht.“

Für Max Kruse allerdings war es „der richtige Weg, den ich eingeschlagen habe“. Und dass die Bremer noch immer etwas säuerlich sind, „ist mir ziemlich egal. Ich bereue meine Entscheidung nicht.“

Nur: Wäre er wirklich gegangen, wenn er schon im Frühjahr gewusst hätte, dass Diego verkauft wird, Frank Baumann seine Karriere beendet und somit Bedarf im Mittelfeld ist? Es sei müßig, darüber zu spekulieren, meint Kruse, „darüber mache ich mir keinen Kopf“.

Philipp Bargfrede, mit dem Kruse in der Bremer U 23 spielte und der noch heute zu seinen besten Kumpels zählt, ist den anderen Weg gegangen – und gehört aktuell zur Bremer Stammelf. „Ich möchte Philipp dazu gratulieren. Es freut mich für ihn“, sagt Kruse, „doch ich bleibe dabei: Ich habe für mich den richtigen Weg gewählt.“

In der Vorbereitung lief’s für ihn auch gut, Kruse erkämpfte sich bei St. Pauli einen Platz in der Stammformation, ehe er sich im Pokalspiel beim FC 08 Villingen (2:0) einen hartnäckigen Muskelfaserriss zuzog. „Ich war knapp sechs Wochen verletzt“, so der 21-Jährige, der in der Zweiten Liga zuletzt wieder zweimal eingewechselt worden ist. „Jetzt bin ich wieder zu 100 Prozent fit und bereit für 90 Minuten“, sagt Kruse, der heute im DFB-Pokalspiel bei seinem Ex-Club Werder natürlich auf einen Einsatz brennt: „Das wäre für mich etwas ganz Besonderes.“

Und Kruse gibt sich kämpferisch: „Wir fahren nach Bremen, um zu gewinnen. Wir sind zwar Außenseiter, doch wir haben eine Chance, denn auch wir haben eine spielstarke Mannschaft.“

Sollte Max Kruse von Beginn an spielen, so dürften sich die Wege im Mittelfeld mit seinem Kumpel Bargfrede häufiger mal kreuzen. „Während des Spiels liegt unsere Freundschaft auf Eis“, kündigt Kruse an und fügt schmunzelnd hinzu: „Hinterher, wenn wir gewonnen haben, können wir dann gerne plaudern . . .“


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Schaaf: "Haben uns das Leben selber schwer gemacht" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Der SVW ist wieder da" sangen die begeisterten Fans, als die Schlussphase im Weserstadion lief. Und sie hatten recht, denn nach zwei torlosen Remis in der Bundesliga in Folge fanden die Bremer gegen den FC St. Pauli zur alten Offensivstärke zurück. Trainer Thomas Schaaf war aber dennoch nicht ganz zufrieden.

"Ich denke, Bremen hat verdient gewonnen", sagte dann auch Charles Takyi nach dem stimmungsvollen und temporeichen Duell. Der Spiemacher hatte selber noch zum zwischenzeitlichen 1:1 für St. Pauli getroffen, wollte das Ausscheiden aber dennoch nicht überbewerten. "Das ist für uns kein Weltuntergang", sagte der Hamburger, der mit Blick auf beide Fanlager und die tolle Stimmung meinte: "Wir haben uns gefreut, dass wir hier spielen durften".

Werder-Coach Thomas Schaaf sah eine starke Bremer Mannschaft, ärgerte sich aber darüber, dass der Sieg nicht schon früher unter Dach und Fach gebracht wurde. "Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, wir müssen das hier früher und klarer entscheiden", sagte Schaaf, der mit der Chancenauswertung haderte. Nach der Führung durch Aaron Hunt verpasste Werder mehrfach das vorentscheidende zweite Tor. "Diese Dinge muss man besser machen, dann hat man einen ruhigen Abend", fasste Schaaf zusammen.

"Wir haben vorne die Chancen, machen sie aber nicht rein", sah es auch der gewohnt starke Keeper Tim Wiese. "Und bei der Fanschar, die Pauli hier mitgebracht hat, wird es dann schwierig. Wir haben es dem Gegner in der zweiten Halbzeit leicht gemacht, da wurden sie dann stärker."

Stanislawski ärgert die erste Hälfte

Eine Analyse, die auch von Holger Stanislawski hätte stammen können. Der Pauli-Trainer ärgerte sich vor allem über die erste Halbzeit seiner Mannschaft. "Da hatten wir viel zu viel Respekt. Nach dem Wechsel waren wir dann mindestens ebenbürtig, machen hochverdient den Ausgleich", sagte der Coach, der sein Team auf einem guten Weg sieht: "Wir haben heute gesehen: Wenn man mutig ist, können wir auch in der Bundesliga mithalten."

Einen Wunschgegner für das anstehende Achtelfinale, das am Samstagabend ausgelost wird, hat Werders Trainer Schaaf nicht. Aber ein Heimspiel, so wie gegen St. Pauli, das hätte was. "Es wäre schön, wenn es so weitergeht", sagte Schaaf, während die Werder-Fans in der Ostkurve die Spieler feierten.


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24.09.2009 18:13 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Werder nach starkem Pokal-Auftritt im Achtelfinale Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

In einem tollen Pokalspiel hat Werder verdient den FC St. Pauli ausgeschaltet und ist damit ins Achtelfinale eingezogen. Aaron Hunt und Naldo trafen zum 2:1 (1:0)-Sieg der Bremer, die gegen den starken Zweitligisten eine furiose Offensivleistung ablieferten.

Schon vor dem Anpfiff gab es die erste Überraschung für die 31.000 Zuschauer im Weserstadion. Trainer Thomas Schaaf ließ rotieren, setzte seinen etatmäßigen Sturm mit Claudio Pizarro und Marko Marin auf die Bank und vertraute auf Marcelo Moreno und Markus Rosenberg. Für beide war es das Startelf-Debüt in dieser Saison.

Bremen setzte Schaafs Forderung nach "Dominanz" gleich um und übernahm das Kommando. Aaron Hunt, der erneut den verletzten Mesut Özil auf der Spielmacher-Position vertrat, hatte die erste gute Werder-Szene, wurde aber kurz vor dem Tor geblockt (9.). Das Bild der Anfangsphase: Bremen war überlegen, kam aber nicht gefährlich vors Tor.

Die Gäste lauerten auf Konter - und wären nach einem haarsträubenden Fehlpass von Sebastian Boenisch fast belohnt worden. Glück für Werder, dass Pauli-Stürmer Marius Ebbers den Ball im Strafraum schlecht mitnahm und die gute Chance damit leichtfertig hergab (20.).

Hunt tunnelt Hain zur Führung

Ein schönes Zusammenspiel brach dann den Bann. Naldo brachte einen Flankenball per Kopf zu Moreno, der überließ dem heranstürmenden Hunt und der Spielmacher vollstreckte mit einem Flachschuss durch dei Beine von Keeper Mathias Hain zum 1:0 (28.).

Der Knoten war nun geplatzt, Werder stürmte wie in "alten Zeiten", allen voran Moreno. Nach Hackenpass von Sturmpartner Rosenberg wurde der Bolivianer gerade noch geblockt (30.), nach der anschließenden Ecke verpasste er dann per Kopf (31.). Bargfredes Querpass vor dem Tor konnte gerade noch von Davidson Drobo-Ampem geklärt werden, Rosenberg setzte in seiner besten Szene einen Flugkopfball nach präziser Hunt-Flanke knapp am Winkel vorbei (38.). Tim Wiese erlebte hingegen eine ganz entspannte erste Halbzeit und wurde nicht ein Mal geprüft.

St. Pauli kam bissiger und mutiger aus der Pause, das Spiel nahm Fahrt auf. Per Mertesacker stoppte Drobo-Ampem bei einem Konter mit einer starken Grätsche (50.), danach drehte wieder Werder auf. Moreno, der von Minute zu Minute mehr Selbstvertrauen gewann, zog aus 20 Metern ab - Hain parierte aber sicher (52.). Auch Rosenberg rechfertigte seine Aufstellung mit starken Szenen. Zunächst blieb er an Hain hängen (54.), dann traf er nach tollem Solo nur dem Posten (55.), im Nachschuss fand Hunt dann erneut in Hain seinen Meister. Werder verpasste es in dieser Phase, den Gästen den vorzeitigen K.o. zu versetzen.

Wiese erst stark, dann machtlos

Nach 62 Minuten durfte dann Moreno unter dem verdienten Applaus der Werder-Fans vom Feld, für ihn kam Pizarro. Auch Holger Stanislawski brachte in Rouven Hennings und Max Kruse frische Offensivspieler, die sich prächtig einfügten. Ausgerechnet der Ex-Bremer Kruse hatte dann den Ausgleich auf den Fuß. Aus 16 Metern zog er ab, Wiese tauchte ab und fischte den Ball noch aus dem Eck (66.).

Dann war aber auch Wiese machtlos: Charles Takyi flankte nach einem Konter auf Ebbers, der den Ball per Fallrückzieher an den Pfosten setzte. Der Abpraller landete direkt vor Takyis Füßen, der Spielmacher musste nur noch einschieben (75.). Wie schon in Funchal machte Werder ein bis dato klar kontrolliertes Spiel wieder spannend.

Werder brachte in Marin für den ausgepumpten Rosenberg eine frische Offensivkraft, doch war es zwei Defensive, die das Nord-Duell entschieden. Nach einer Flanke des starken Hunt legte Mertesacker auf seinen Innenverteidiger-Kollegen Naldo auf, der Brasilianer feuerte das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen (81.). Für Naldo war es bereits das sechste Pflichtspiel-Tor der noch jungen Saison.

St. Pauli warf in der Schlussphase alles nach vorne, Bremen hatte bei seinen Kontern aber die besseren Chancen. So traf Marin mit einem satten Schuss nur das Lattenkreuz (89.), der verdiente Werder-Sieg geriet letztlich nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Die Auslosung des Achtelfinals findet am Samstagabend statt.


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