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Erholung auf Madeira und Zuspruch von Zwanziger

Özil pausiert gegen Funchal / DFB will NPD-Sprecher verklagen


Einen besseren Ort zur Erholung hätte Werder Bremen für seinen angeschlagenen Star Mesut Özil kaum finden können. Auf der kleinen Insel Madeira durfte sich der 20-Jährige bei sommerlichen Temperaturen von den Strapazen der vergangenen Wochen und den Wirbel um seine Person erholen. Wenn auch unfreiwillig. Wegen Problemen mit dem linken Knie musste Özil gestern Abend beim Auftakt zur Europa League gegen CD Nacional Funchal passen. Die Schlagzeilen in der Heimat beherrschte er trotzdem. Ebenfalls unfreiwillig. NPD-Pressesprecher Klaus Beier hatte den türkischstämmigen Nationalspieler in einer TV-Sendung abfällig als „Ausweis-Deutschen“ bezeichnet und damit eine Welle der Empörung ausgelöst.

Nach Werder reagierte gestern auch der DFB mit großer Entschlossenheit auf Beiers Aussagen. „Wir werden den Fall in enger Abstimmung mit Werder Bremen und Mesut Özil juristisch prüfen lassen“, sagte DFB -Präsident Theo Zwanziger dem „Tagesspiegel“: „Wir sind stolz darauf, dass Mesut Özil deutscher Nationalspieler ist. Dies ist das Zeichen für das Deutschland, das sich der DFB wünscht – ein freies, tolerantes und selbstbewusstes Land, in dem kein Platz für nationalistisches Denken und Rassismus ist, wie es die Wirrköpfe der NPD zu verbreiten versuchen.“

In Funchal stand derweil die Verletzung von Özil im Mittelpunkt. „Sein Ausfall tut uns natürlich weh“, haderte Trainer Thomas Schaaf kurz vor dem Anpfiff und blickte bereits auf die Bundesliga-Partie am Sonntag bei Bayer Leverkusen: „Wir müssen schauen, ob er dann wieder spielen kann.“

Die Knieprobleme sind nicht neu. Schon in der vergangenen Saison hatte Özil regelmäßig über Schmerzen geklagt. Fast nach jeder Partie wurden Özils „Schwachpunkte“ in Eis gepackt. „Vorsorglich“, wie er erklärte. Denn wird die Belastung beim 20-Jährigen zu groß, gibt’s (Knie-)Probleme. Es ist auch wenig verwunderlich, dass es ihn schon so früh in der Saison trifft. Denn durch die Teilnahme an der U 21-EM hatte er weniger Urlaub als die Kollegen und musste die Vorbereitung im Schnellverfahren absolvieren. Damit nicht genug: Weil Özil in der Bundesliga brillierte, setzte auch Bundestrainer Joachim Löw auf den 20-Jährigen. Der drehte richtig auf und wird seitdem als Deutschlands neue Nummer zehn gefeiert. Vor allem von den Medien. Die beschränkten sich nicht nur aufs Sportliche. Die „Bild“ vermeldete, dass Özil „die kleine Schwester von Popstar Sarah Connor liebt“. Vom Betroffenen selbst gab’s zur angeblichen Liaison mit Anna Maria Lagerblom , die noch mit dem Ex-Bremer Pekka Lagerblom (jetzt FSV Frankfurt) verheiratet ist, aber getrennt von ihm lebt, nur einen Kommentar: „Zu meinem Privatleben äußere ich mich nicht.“

Unklar ist auch Özils sportliche Zukunft. Sein Vertrag bei Werder läuft zwar noch bis Sommer 2011, doch Berater Reza Fazeli lehnt eine vorzeitige Verlängerung ab. Deshalb droht nach dieser Saison ein Wechsel, weil Werder nur dann eine Ablösesumme kassieren kann.

Ziemlich viel Wirbel um einen 20-Jährigen. „Ich hoffe, dass Mesut seine Unbekümmertheit bewahrt. Denn die macht ihn so stark“, sorgt sich Teamkollege Per Mertesacker. Vielleicht kam da die kleine Verschnaufpause auf Madeira für Özil gerade zur rechten Zeit.


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18.09.2009 10:20 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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3:2 – Pizarro verhindert Blamage Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Stürmer gestern zweifacher Torschütze / Werder gibt in Funchal 2:0-Führung noch aus der Hand

Dank eines Treffers von Claudio Pizarro entging Werder Bremen gestern Abend zum Europa-League-Auftakt ganz knapp einer Blamage. Der Stürmer erzielte in der 85. Minute den 3:2-Siegtreffer, nachdem die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben hatte.

Schaaf musste seine Stammformation auf einer Position ändern. Für den verletzten Mesut Özil rückte Aaron Hunt in die Startelf und übernahm Özils Spielmacherposition hinter den Spitzen.

Gegen die mit sieben Brasilianern angetretenen Portugiesen versuchten die Bremer gleich Druck aufzubauen, hatten aber große Probleme, die Lücke zu finden. Gefährlich wurde es für Funchal, wenn Werder über die Außen kam. Wie in der 18. Minute: Nach einer tollen Flanke von Clemens Fritz stieg Claudio Pizarro zum Kopfball hoch, doch Nacional-Keeper Rafael Bracali lenkte den Ball gerade noch über die Latte.

Werder tat sich aber weiter schwer, erarbeitete sich zu wenig Chancen. Funchal wurde frecher und hätte in der 33. Minute fast das 1:0 erzielt, doch Bremens Keeper Tim Wiese wehrte einen Kopfball des völlig freistehenden Edgar gerade noch zur Ecke ab. Glück gehabt, Werder! Im direkten Gegenzug traf Bargfrede den Ball nicht richtig, so dass Bracali keine Mühe hatte, die Kugel aufzunehmen.

Vier Minuten später durften die Gäste dann doch jubeln. Pizarro wurde von Luis Alberto im Strafraum geklammert, Schiedsrichter Svein Oddvar Moen (Norwegen) zögerte keinen Moment und zeigte sofort auf den Punkt. Torsten Frings verwandelte den Strafstoß – wenn auch mit etwas Glück – zum Bremer 1:0 (39.).

Schrecksekunde für Werder gleich nach dem Wechsel: Ein Kopfball des gerade eingewechselten Zarko Tomasevic strich ganz knapp an Wieses Gehäuse vorbei (46.). Ruben Micael ließ sechs Minuten später eine Volleyabnahme folgen. Werder war in dieser Phase völlig unsortiert in der Defensive, konnte sich kaum befreien. Doch mitten in diese Drangperiode der Portugiesen hinein schlugen die Bremer per Konter eiskalt zu. Marin setzte sich schön durch, spielte rechts raus auf Hunt, und dessen feinen Pass in die Mitte brauchte Pizarro nur noch über die Linie zu drücken – 2:0 (55.).

Funchal war geschockt, doch Werder verpasste es, diesen Dämmerzustand der Portugiesen auszunutzen und Nacional frühzeitig den endgültigen K.o. zu versetzen. Bargfrede schoss freistehend am Tor vorbei (64.),

Auch in der Defensive wurden die Bremer nun sorglos, und das rächte sich. Nach einem Eckball verlor Naldo das Kopfballduell gegen Felipe Lopes – und es stand plötzlich nur noch 2:1 (68.). Werder schwamm, Funchal bekam die zweite Luft. Nachdem Clemens Fritz in der 71. Minute noch in letzter Sekunde gerettet hatte, brachen vier Minuten später in der Bremer Abwehr alle Dämme: Nach einem Freistoß blieb Wiese in seinem Tor, Tim Borowski und Per Mertesacker gingen nur halbherzig oder gar nicht zum Ball und Funchals Innenverteidiger Rafik Halliche drückte den Ball zum 2:2 über die Linie (75.). Innerhalb von sieben Minuten hatten die Bremer durch schlampiges Abwehrverhalten einen 2:0-Vorsprung verschenkt.

Doch Werder hat ja noch seine Torgarantie: Nach feiner Einzelleistung schlenzte Claudio Pizarro den Ball in der 85. Minute von der Strafraumgrenze zum 3:2 in die Maschen und sorgte damit noch für einen versöhnlichen Abschluss einer in der zweiten Halbzeit desolaten Bremer Mannschaftsleistung.


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18.09.2009 10:21 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Bargfrede avanciert zum Chancentod Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Tim Wiese: Bis zur 33. Minute war der Keeper fast arbeitslos – und dann trotzdem hellwach: Stark, wie er gegen Edgar rettete. Beim 1:2 (68.) machtlos, aber beim 2:2 (75.) blieb er auf der Linie kleben. Grober Fehler, da muss er einfach raus.Note 4

Clemens Fritz: Hinten stand er zumeist sicher, zudem mit einigen guten Vorstößen und einer feinen Flanke auf Pizarro (18.). Nach der Pause noch stärker. Bewahrte Werder mit einem beherzten Zweikampf gegen Ruben Micael zunächst vor dem Ausgleich.Note 2,5

Per Mertesacker: Dieser Pecnik machte ihm einige Mal ganz schön zu schaffen. Fand nie seine gewohnte Sicherheit und schlief beim 2:2.Note 4,5

Naldo: Der Innenverteidiger ging auf Nummer sicher, verkniff sich seine gefürchteten Vorstöße. Dafür hinten souverän, bis er das Kopfballduell gegen Felipe Lopes zum 1:2 verlor. Trotzdem noch dieNote 3,5

Sebastian Boenisch: Sein ungestümes Zweikampfverhalten brachte ihm bereits nach sieben Minuten eine Gelbe Karte ein. Danach musste er vorsichtig sein, und das brachte ihn gelegentlich in Not.Note 3,5

Torsten Frings: Abräumer, Aufpasser, Antreiber – und dann auch noch Elfmeter-Torschütze zum 1:0 (39.). Ein guter Auftritt des Kapitäns, allerdings nur in Halbzeit eins. Danach ließ er nach.Note 3

Philipp Bargfrede: Starker Beginn mit vielen Ballkontakten. Dann tauchte er etwas ab, meldete sich aber mit einer guten Tormöglichkeit (34.) zurück. Doch er bleibt ein Chancentod! In der 64. Minute muss er das 3:0, in der 76. Minute das 3:2 machen, doch jedes Mal vergab er. Deshalb gibt’s dieNote 5

Tim Borowski: Im rechten Mittelfeld etwas defensiver eingestellt als auf der anderen Seite Bargfrede. Großes Laufpensum und zweikampfstark. Aber beim 2:2 ließ er Halliche einfach gewähren.Note 4

Aaron Hunt: Der Özil-Ersatz machte seine Sache richtig gut. Viel unterwegs, ballfordernd – und dann auch noch ein glänzender Vorbereiter wie beim 2:0. Nur im Abschluss etwas zu harmlos.Note 2,5

Marko Marin (bis 74.): Allein gegen alle – der Nationalspieler versuchte es im Sturm oft auf eigene Faust. Durchaus mit Erfolg, weil er damit seinen Teamkollegen auch Platz schaffte. Genial, wie er vor dem 2:0 Hunt mit einem klugen Pass in Szene setzte.Note 2,5

Claudio Pizarro (bis 90.): Der Peruaner ist und bleibt ein Schlitzohr. Ließ sich bei der „Umarmung“ von Luis Alberto im Strafraum sofort fallen und bekam den Strafstoß, der zum 1:0 führte. Wieder einmal sehr lauffreudig – und auch (deshalb) torgefährlich. Beim 2:0 (55.) stand er genau da, wo ein Stürmer stehen muss. Und mit einer feinen Einzelaktion sicherte er Werder den fast schon verschenkten Sieg (85.).Note 1

Peter Niemeyer (ab 74.): Sollte die Defensive stärken, doch nur Sekunden nach seiner Einwechslung kassierte Werder den Ausgleich. Niemeyer war allerdings schuldlos.Note -

Marcelo Moreno (ab 90.): Seine Einwechslung brachte Zeit.Note -


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18.09.2009 10:21 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Der Torsucher Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vermutlich wird man Philipp Bargfrede eines Tages mit dem Lasso einfangen müssen. Eines, würde der 20-Jährige hoffnungsfroh ergänzen, nicht ganz so fernen Tages. Dann nämlich, wenn er sein erstes Profi-Tor schießt und jubelnd durchs Stadion zischt. Schließlich dürfte sich einiges an Jubel-Potenzial aufgestaut haben bei Werders Jung-Profi: Chancen erarbeitet er sich zuhauf, nur will dieser vermaledeite Ball einfach nicht dahin, wo Bargfrede ihn hinhaben will. Auf Madeira wäre das für Werder beinahe nach hinten losgegangen.

Philipp Bargfredes vergebliche Suche nach dem Torerfolg mündete in Funchal nicht nur im persönlichen Frust, sondern mehr oder minder direkt auch im zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich der Gastgeber. Denn es war der Nachwuchsmann, der in der 64. Minute die endgültige Entscheidung verpasst hatte, aus allerbester Position, mutterseelenallein im Strafraum der Gastgeber. Die hätten sich nach dem Bremer 3:0 wohl endgültig aufgegeben, so aber nahm das Spiel die bekannte Wende und stand plötzlich auf der Kippe.

Nach seinem Fehlschuss ließ sich Bargfrede der Länge nach auf den Rücken fallen: „Ich habe gedacht, das kann doch nicht angehen – jetzt hau’ das Ding doch endlich mal rein.“ Das sagt er sich schon seit einigen Spielen, immer wieder, unermüdlich, sucht er den Abschluss und wird dafür einfach nicht belohnt. Oft ist einfach Pech im Spiel, wie in der ersten Halbzeit in Funchal, als Nacional-Schlussmann Rafael Bracali einen Bargfrede-Schuss mit dem Hinterteil am Überqueren der Torlinie hinderte (18.).

Thomas Schaaf ärgert sich zwar über die ausgelassenen Gelegenheiten im Allgemeinen, nimmt Philipp Bargfrede im Besonderen allerdings in Schutz. „Man kann das kritisch sehen, aber man kann auch sagen: Er erarbeitet sich die Möglichkeiten.“ Und so verpasste der Trainer seinem unerfahrensten Schützling im Kader erneut eine gute Gesamtnote.

Zwei Premieren hat Bargfrede auf Madeira trotz allem gefeiert. Erstmals kam er international zum Einsatz, und erstmals ließ Schaaf ihn über die vollen 90 Minuten spielen. Die dritte Premiere, das erste Profi-Tor, „habe ich mir hoffentlich für die nächsten Spiele aufgehoben“, sagte der Torsucher nach dem Bremer 3:2-Sieg und lachte. Auf seinen Jubel darf man schon mal gespannt sein.


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21.09.2009 11:27 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Am Ende war Claudio Pizarro wieder zur Stelle. Der Peruaner erzielte das 3:2, den Treffer zum Sieg, nachdem er bereits zum 2:0 abgestaubt und den Elfmeter zum 1:0 schlitzohrig erzwungen hatte. Werder braucht die Fleisch gewordene Torgarantie – sie ist so etwas wie die Bremer Vollkaskoversicherung, die einspringt, wenn der grün-weiße Motor mal wieder zu stottern beginnt. Dabei lässt Pizarro – abseits seiner Trefferquote – zurzeit sogar spielerische Wünsche offen.

In Funchal war das wieder der Fall. Der 30-Jährige wirkte müde und schlapp, als befände er sich am Ende einer langen Saison und nicht erst an deren Anfang. „Läuferisch bin ich noch nicht bei 100 Prozent“, sagt Pizarro selbst und begründet seine Selbstkritik mit geringer Spielpraxis in der Vorbereitung. Die hat er zu 98 Prozent noch bei seinem Ex-Klub FC Chelsea absolviert, als Londoner Auslaufmodell aber bekam er kaum Einsatzzeiten durch Trainer Ancelotti. „Ich muss versuchen, durch die Spiele wieder in eine gute Form zu kommen“, erklärt Pizarro. Davon hatte er allerdings schon bei seiner Rückkehr zu Werder gesprochen, seitdem kommt er auf sechs Einsätze, was offensichtlich immer noch nicht ausgereicht hat, um die Form wiederzufinden. „Aber ich weiß, dass ich das läuferisch besser kann.“

Andererseits schießt er die Tore. „Dafür ist er ja da“, sagt Sportdirektor Klaus Allofs, „er hat eine gewisse Garantie und ist nicht diesen Schwankungen unterworfen wie einige andere Spieler.“ Tatsächlich ist der Südamerikaner so etwas wie der Alleinunterhalter im Angriff – von seinen bisherigen Sturmpartnern hat in dieser Bundesliga- und Europapokal-Saison bislang nur Hugo Almeida getroffen. Claudio Pizarro dagegen hat auf Madeira bereits seine Saisontore fünf und sechs gemacht und Werder damit den dann doch noch erfolgreichen Start in die Europa League gesichert.

Gleichzeitig ist der Peruaner auf dem besten Weg, die Erfolgszahlen der vergangenen Spielzeit zu wiederholen. Sieben Tore schoss er international im Spieljahr 2008/09, 17 waren es in der Bundesliga, vier im DFB-Pokal – macht 28 in 46 Einsätzen, eine ziemlich gute Quote. „Ich brauche noch eine viel bessere Bewegung – vielleicht mache ich dann ja noch mehr Tore“, grinst Pizarro, „wär’ auch nicht schlecht.“


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