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Zum Ende der Seite springen 2:0 in Aktobe: Werder qualifiziert sich souverän für Europa
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2:0 in Aktobe: Werder qualifiziert sich souverän für Europa Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Souverän hat Werder Bremen in der Ausscheidungsrunde die Hürde FK Aktobe übersprungen und ist in die Gruppenphase der UEFA Europa League eingezogen. Mit 2:0 (2:0) gewann der amtierende deutsche Pokalsieger auch das Rückspiel beim kasachischen Double-Gewinner. Vor 13.500 Zuschauern brachte Claudio Pizarros Doppelack bereits vor der Pause die Entscheidung. In der zweiten Halbzeit agierten die Grün-Weißen bis zum Abpfiff defensiv fehlerlos.

Keine Verschnaufpause im kasachischen Wirbelwind

Cheftrainer Thomas Schaaf änderte seine Startelf im Vergleich zum Bundesliga-Sieg gegen Mönchengladbach auf zwei Positionen. Petri Pasanen verteidigte an Stelle von Sebastian Boenisch, im Mittelfeld bekam Peter Niemeyer den Vorzug vor Marko Marin. Kaum angepfiffen, berannte Aktobe beinah sekündlich das Werder-Tor. Der Bremer Defensive war in diesen Anfangsminuten kein Augenblick zum Verschnaufen gestattet. Allein zu fünf Ecken inklusive zweier großer Chancen traten die Spieler der Kasachen in den ersten 360 Sekunden an. Abermals einem hellwachen und überragenden Tim Wiese war es zu verdanken, dass die Grün-Weißen diesen Wirbelwind schadlos überstanden.

Gleich mit dem ersten eigenen konstruktiven Versuch in Richtung kasachisches Gehäuse traf Werder genau ins Mark des FKA. Özils Ecke fand am kurzen Pfosten den eingesprungenen Pizarro, der eiskalt zur Führung ins linke Eck köpfte. Wie gelähmt von diesem Schock verloren die Gastgeber den Faden, Bremen kontrollierte nach Belieben und ohne defensiv in Nachlässigkeiten zu verfallen. Lediglich ein Fernschuss von Averchenko, den Wiese zur Ecke klärte, brachte Aktobe noch einmal so etwas wie Gefahr.

Absolute Kontrolle nach Pizarros Führung

Pizarros Tanz gegen drei Verteidiger erfuhr nicht die endgültige Krönung, da sich der Peruaner den Ball im letzten Moment etwas zu weit vorgelegt hatte und Keeper Sidelnikov aufmerksam aus seinem Kasten geeilt war (28.). Vier Minuten später trat Naldo mit raumgreifenden Schritten zu einem Freistoß aus beinah identischer Position seines Hinspiel-Tores an, doch Sidelnikov lenkte den scharfen Aufsetzer irgendwie zur Ecke. Durch eigenes Verschulden nahm sich der kasachische Double-Gewinner zehn Minuten vor der Pause wohl die letzte theoretische Chance eines Wunders. Kenzhisariev – bereits verwarnt – sah sich zwischen Mittelkreis und Werder-Strafraum unklug zur Flugeinlage genötigt und wurde von Schiri Hrinak darauf direkt mit Gelb-Rot unter die Dusche geschickt.

Die Lücken auf der dezimierten linken Seite nutzte Werder Augenblicke vor der Pause mit all seiner internationalen Erfahrung. Torsten Frings hob dabei einen weiten Flug direkt in den Lauf Aaron Hunts, der im Strafraum ungestört querlegte und Sturm-Partner Claudio Pizarro nur noch zum 2:0 einschieben brauchte (45.).

Werder verwaltet sicher und überlegen

Nach dem Wiederanpfiff nahmen Kräfte, Konzentration und Passgenauigkeit bei Aktobe merklich ab, Werder verwaltete das bereits sichere Weiterkommen überlegen. Der eingewechselte Marcelo Moreno brachte noch einmal frische Aktivität in die Offensive. In einer Szene hob Özil einen gefühlvollen Pass über die kasachische Viererkette in den Strafraum, wo der Bolivianer in die Lücke gespritzt war, verfehlte aus spitzem Winkel jedoch knapp den Treffer. Morenos folgenden Aufsetzer aus 20 Metern wehrte Sidelnikov mit Problemen zur Ecke ab (76.). Auch den Schuss des Europapokal-Debütanten Philipp Bargfrede kratzte der Schlussmann aus der Ecke. Die abschließenden drei Bremer Versuche aus der Ferne (80. Frings, 88. Naldo, 89. Marin) flogen allesamt am Torerfolg vorbei.


von Maximilian Hendel


FK Aktobe: Sidelnikov - Badlo, Smakov, Khayrullin, Golovskoy, Tleshev (46. Chichulin), Kenzhisariev, Asanbayev (90. Khoklov), Logvinenko, Strukov, Averchenko (75. Mitrofanov)

Werder Bremen: Wiese – Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen – Borowski (59. Bargfrede), Frings, Niemeyer, Özil (72. Marin) – Hunt, Pizarro (59. Moreno)

Tore: 0:1 Pizarro (10.), 0:2 Pizarro (45.)

Schiedsrichter: Vladimir Hrinak (Slowakei)

Gelbe Karten: Badlo – Wiese

Gelb-Rote-Karte: Kenzhisariev (35.)

Tcentralny-Stadion: 13.500 Zuschauer


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27.08.2009 19:49 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Start-Feuerwerk überstanden und Pflichtaufgabe gelöst Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Dass der FK Aktobe das Play-off Rückspiel in der Europa League nicht herschenken wollte, hatte Trainer Vladimir Mukhanov bereits im Vorfeld klargemacht, der angesichts Werders 6:3-Vorsprung sagte: "Wir werden trotzdem kämpfen". Und obwohl es bei einem Blick aufs Rückspielergebnis, ein hochverdienter 2:0-Erfolg der Grün-Weißen, etwas anderes erahnen lässt ließen ihn seine Spieler ließen nicht hängen und boten eine bärenstarke Anfangsphase. "In den ersten zwei, drei Minuten haben sie ein regelrechtes Feuerwerk abgebrannt, im Stadion war sofort eine fantastische Atmosphäre", erklärte Clemens Fritz, der wusste wie wichtig das frühe Führungstor von Claudio Pizarro für Werder war: "Wir haben schnell dagegenhalten können und die Partie sehr souverän heruntergespielt, nachdem wir uns im Hinspiel schwer getan hatten."

Peter Niemeyer, der für Marko Marin in die Startelf gerückt war und über die vollen 90 Minuten auf dem Platz stand, schätzte die Situation unmittelbar nach dem Spiel ähnlich ein. "Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt, endlich geht's in die Gruppenphase. Wir sind zu Beginn ziemlich unter Druck geraten, konnten dem Druck aber standhalten und haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt, endlich geht's in die Gruppenphase", sagte der Mittelfeldspieler.

Etwas weiter holte Cheftrainer Thomas Schaaf aus, der bereits vor dem Spiel eindringlich vor der läuferischen, technischen und auch taktischen Klasse des Gegners gewarnt hatte und sich nach der druckvollen Anfangsphase Aktobes bestätigt sehen konnte. "Es war wichtig, dass wir gleich ein positives Erlebnis in diesem Spiel hatten und schnell in Führung gegangen sind, denn Aktobe hatte energisch begonnen, aber wir machen das Tor. Dadurch wurde Aktobe die Hoffnung genommen und wir haben das gut über die Zeit gebracht", sagte der Werder-Coach

Der Mann, der das frühe 1:0 erzielte und später wie gegen Gladbach auch ein zweites Mal getroffen hatte, zeigte in seinem Resümee ähnlich zufrieden mit dem Erreichen des Etappenziels und heiß auf mehr. "Für mich läuft es wirklich ganz gut, aber am wichtigsten war, dass wir als Team gewonnen und zu Null gespielt haben. Es ist immer gut, wenn man auswärts früh ein Tor macht. wir wussten, dass sie noch vorne gehen und uns Raum zum Kontern geben, den haben wir gut genutzt. Letztes Jahr waren wir im Finale und wollen diesen Pokal auch mal gewinnen", sagte Claudio Pizarro in Hinblick auf die weitere Zielsetzung in der Europa League.

Nach dem "Pizza-Express-Tor" sorgte eine Schwalbe dafür, dass Werders Weg in Richtung Gruppenphase endgültig nicht mehr in Gefahr geriet. "Bei uns war am Anfang auch ein wenig Nervosität im Spiel, es war wirklich nicht einfach gegen diese ballsicheren Kasachen zu spielen. Wir sind daher mit dem Spielverlauf sehr glücklich gewesen, besonders damit dass schon früh einer der Gegenspieler vom Platz gestellt wurde", kommentierte Per Mertesacker das Spiel und die Gelb-Rote Karte für Emil Kenzhisariev nach einer Flugeinlage außerhalb des Strafraums.

Für "Merte" und Co. war die Reise nach Zentralasien trotz des vor allem in der zweiten Halbzeit sehr kontrollierten und daher unspektakulären Spiels etwas Besonderes. "Die Kasachen waren sehr begeisterungsfähig, man hat gemerkt, dass sie sich gefreut haben, dass wir hier waren. Es war eine freundlich fanatische Stimmung." Peter Niemeyer konnte sein Weltbild ebenfalls um eine angenehme Erfahrung erweitern: "Die Menschen hier in Kasachstan sind seht positiv und freundlich. Das war ein wirklich interessantes Erlebnis, wenn wir nicht zum Fußballspielen hergefahren wären, wäre ich vermutlich nie in dieses Land gekommen."

Der nach dem 2:0 sichtlich zufriedene Geschäftsführer Klaus Allofs wollte die Bedeutung der Asienreise aber auch nicht überbewerten. "Wenn wir ehrlich sind, ist das nichts absolut Außergewöhnliches, sondern ein relativ normales internationales Spiel. Die viereinhalb Stunden Flug halten sich noch einigermaßen im Rahmen." In Hinblick auf die Auslosung der Gruppenphase am Freitagmittag zeigte sich Allofs erwartungfroh: "Im Wettbewerb sind durchaus eine Menge interessanter Mannschaften vertreten und ich glaube unsere Zuschauer werden sich auch diesmal auf gute, attraktive Spiele freuen können."

von Christoph Muxfeldt und Tino Polster


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