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Was kommt da auf uns zu? Das ist Schachtjor Donezk! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es ist nicht gerade beruhigend, was Viktor Skripnik zu berichten weiß: "Schachtjor ist eine Pokalmannschaft". Das Team aus Donezk im Osten der Ukraine hat sich diesen Ruf zu Sowjetzeiten erarbeitet, als der Verein nach 1961 viermal den Pokal der UdSSR gewann. Auch in der unabhängigen

Ukraine holte er schon sechsmal den Cup. In diesem Jahr ist Schachtjor seinem alten Ruf wieder gerecht geworden, am 20. Mai steht die Mannschaft im UEFA-Cup-Finale Werder Bremen gegenüber. "Den vielen ausländischen Spieler ist das vermutlich gar nicht so bewusst, aber diese Kämpfer-Mentalität ist über die Jahrzehnte nicht verloren gegangen", sagt Skripnik, der selbst Ukrainer ist, von 1996 bis 2004 für Werder spielte und heute die grün-weiße U17 trainiert.

Auch in Donezk: kuriose Saison und Derby-Flut

Es sei für Schachtjor eine ähnliche Saison wie für Werder, erzählt er: "Nicht optimal gelaufen und plötzlich steht man im Finale". In der Liga hinkt der vierfache ukrainische Meister und Titelverteidiger dem Erzrivalen Dynamo Kiev vier Spieltage vor Schluss kaum mehr einholbare zwölf Punkte hinterher. "Sie werden alles für dieses Finale geben", glaubt Skripnik. Schachtjor stand nach einem 2:1 gegen Dynamo Kiew (Hinspiel 1:1) schon am frühen Donnerstagabend als UEFA-Pokal-Finalist fest. Das ukrainische Pokalendspiel, das die Mannschaft nach einem ähnlichen Derby-Wahnsinn wie im deutschen Norden nächste Woche gegen Kiew erreichen kann, sei vergleichsweise unwichtig, meint Skripnik.

Schon die europäische Finalteilnahme ist einer der größten Erfolge der Schachtjor-Geschichte. "Schachtjor" heißt Bergarbeiter, das Donezbecken, die Heimat des Clubs, ist ein großes Kohle- und Industriegebiet rund um die Millionenstadt. Hier wurde der Verein 1936 als Stakhanovets Donezk gegründet. Obwohl man ihn in Europa erst in den letzten Jahren so richtig wahrnimmt, spielte der Club schon zu Sowjetzeiten keine schlechte Rolle und spielte meist erstklassig. Nicht ganz die große Schule wie Moskau oder Kiew, aber "immer solide und oben mit dabei" wie Skripnik sich erinnert und die Statistiken beweisen.

Die Lenker: Achmetow und Lucescu

Inzwischen ist Donezk fußballerisch auf Augenhöhe mit Kiew und anderen ehemaligen Sowjetclubs, was vor allem an einem Mann liegt: Rinat Achmetow, gebürtiger Donezker, mächtiger Oligarch, reichster Mann Europas und seit 1996 Schachtjor-Präsident. "Sie haben Glück, dass er so ein großer Fußballfan ist. Er macht alles für die Mannschaft, Geld spielt keine Rolle", sagt Skripnik. Man würde zwar "nicht blind" Geld rauswerfen, präzisiert er, könne aber stets die Positionen gezielt verstärken, die Trainer Mircea Lucescu als Schwachstelle ausmacht.

Lucescu ist, obwohl in Deutschland weitgehend unbekannt, eine schillernde Trainerfigur. Der Rumäne hat unter anderem Inter Mailand, Galatasaray und Besiktas Istanbul trainiert. Als ein Nachfolger von Bernd Schuster, der 2003/04 hier tätig war, hat er nun die Verantwortung für einen edlen, teuren Kader mit einigen "Ballkünstlern", wie Skripnik sie nennt. Allein fünf Brasilianer stehen im Kader, dazu der mexikanische Stürmer Castillo und der in Bremen nicht ganz unbekannte Bolivianer Marcelo Moreno, der vor einiger Zeit bei Werder im Gespräch war.

"In solch einem Finale steht nie eine schwache Mannschaft", urteilt Skripnik. "Ich freue mich für mein Land, aber mein Tipp fürs Finale lautet Werder. Denn die Bundesliga ist ein Kaliber größer als die ukrainische Premjer-Liha." Wenn da nur nicht dieser Pokal seine eigenen Gesetze hätte…

von Enrico Bach


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Lieber eine Schwester im Puff,als einen Bruder beim FC Bayern München! großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Johannes80: 09.05.2009 15:10.

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