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Zum Ende der Seite springen Frühes Sonntagsspiel perfekt
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Frühes Sonntagsspiel perfekt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Trotz massiver Proteste aus dem Amateurlager wird in der Bundesliga künftig am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr gekickt, das deutsche Fußball-Museum öffnet im Jahr 2012 in Dortmund seine Pforten. Auf dem Außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag in Düsseldorf wurde der am 1. Juli für drei Jahre in Kraft tretende neue Grundlagenvertrag zwischen dem DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) von den 257 Delegierten ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung verabschiedet. Zuvor triumphierte die schwarz-gelbe Ruhr-Metropole im sportpolitischen Revier-Derby gegen Gelsenkirchen um den Standort für das 30 Millionen Euro teure Museum, mit dessen Bau im kommenden Jahr begonnen werden soll.

«Der neue Grundlagenvertrag garantiert die Einheit des Fußballs», erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Die teilweise harsche Kritik aus dem Amateurlager wegen des ab der kommenden Saison im Bundesliga- Spielplan verankerten Sonntagsspiels um 15.30 Uhr wies Zwanziger zurück. «Mit der neuen Spielplan-Gestaltung werden massive Einnahmeausfälle verhindert. Wir werden dem Amateur-Fußball immer alles Menschenmögliche zur Verfügung stellen, aber wir können nicht alles tun», warb der DFB-Chef in einer emotional vorgetragenen Rede um Verständnis.

Die angekündigte Großdemonstration der Amateure gegen das Sonntagnachmittag-Spiel verebbte zuvor als Sturm im Wasserglas. Nur rund 20 Protestler versammelten sich vor dem Congress Center in Düsseldorf, um ihren Unmut über den neuen Spieltermin, durch den sie Einnahmeverluste und Zuschauerrückgang befürchten, zum Ausdruck zu bringen. «Über die geringe Resonanz bin ich natürlich nicht erfreut», sagte Reiner Grundmann, Vorsitzender des Kreisligisten SC Schaffrath und Mitinitiator der Protestbewegung.

«Wir haben harte Verhandlungen und teilweise hitzige Diskussionen erlebt. Mit dem Ergebnis können wir leben. Zum Miteinander von Profis und Amateuren gibt es keine Alternative. Es darf keine Diskrepanz geben», sagte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball und fügte hinzu: «Wir nehmen die Sorgen der Amateurvereine sehr ernst. Aber Fakt ist, dass die Liga bereits in der kommenden Saison trotz der Einführung des Sonntagsspiels um 15.30 Uhr deutliche Einnahme- Verluste zu verzeichnen hat, die andernfalls noch höher ausgefallen wären.»

Einigkeit wurde auch über die Finanzströme zwischen DFB und DFL erzielt. Wegen der unsicheren Erlöse infolge der Finanzkrise wurde der Saldo im Interesse der Planungssicherheit festgeschrieben: In den Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 kassiert der DFB jeweils 4,75 Millionen Euro, in der Saison 2011/12 sechs Millionen Euro. Im Gegenzug wird der DFB den Ligaverband auch in Zukunft an den Einnahmen der Nationalmannschaft beteiligen.

Zur Stärkung der Basis wird der DFB das finanzielle Engagement für seine rund 26 000 Amateurvereine um eine Million auf fünf Millionen Euro pro Jahr erhöhen. «Dafür bin ich dem DFB sehr dankbar, denn das ist nicht selbstverständlich und ein wichtiges Zeichen», sagte Hermann Korfmacher, DFB-Vizepräsident Amateure.

Zudem wird auch der Ligaverband dem Amateurfußball pro Saison zusätzlich eine Million Euro als Solidaritätszuschlag zur Verfügung stellen. Außerdem verpflichten sich die Profi-Vereine weiterhin zu einer Ausbildungsentschädigung an die ehemaligen Vereine ihrer Spieler. In dieser Saison belief sich diese Summe auf eine Million Euro. «Die Liga ist bereit, auch künftig als Teil der großen Fußball- Familie ihren Beitrag zu leisten und wird zu ihrer Verantwortung gegenüber den Amateuren stehen», sagte Rauball.

In der Abstimmung um den Standort des Nationalen Fußball-Museums setzte sich Dortmund mit 137:102 Stimmen bei 12 Enthaltungen durch. «Alle erwarten, dass wir den Fußball als Erlebnis präsentieren. Wir werden uns von heute an mächtig ins Zeug legen, um diesem Anspruch gerecht zu werden», sagte der Dortmunder Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer.


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