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Basis-Raute 1899
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Lizenz-Vergabe im Zeichen der Finanzkrise

Die Finanzkrise erschwert den Kampf der 36 Bundesligavereine um die Fleischtöpfe im deutschen Profi-Fußball.

Schon in dem am Montag eröffneten Lizenzierungsverfahren für die Bundesligasaison 2009/10 dürfte sich die Baisse bemerkbar machen. «Es werden sich Auswirkungen zeigen, denn der Fußball ist nicht immun.

Etwas anderes zu glauben, wäre naiv. Es kann durchaus sein, dass mehr Clubs als im Vorjahr Bedingungen erfüllen müssen», sagte Christian Müller, Finanz-Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

In den kommenden Wochen prüft die DFL die von den 18 Erst- und 18 Zweitligisten bis zum Montagnachmittag eingereichten Unterlagen und verschickt ihre Bescheide Mitte April. «Die Zahlen aus der Vorsaison zu erreichen, wird für viele schwer. Um dies zu erreichen, werden sich die Vereine mehr Mühe geben müssen. Wir rechnen aber nicht mit Einbrüchen und sind vorsichtig optimistisch», erklärte Müller.


Vereine, die die Lizenz nur unter Vorbehalt mit Bedingungen erhalten, müssen diese bis Anfang Juni erfüllen. Dann entscheidet der Lizenzierungsausschuss endgültig über die Vergabe der Spielrechte in der kommenden Saison. Anlass zur Panik besteht in der Branche nicht, denn der Profi-Fußball ist gesund und für die erwarteten schweren Zeiten gut aufgestellt. Allerdings sind die fetten Jahre vorbei.

Vor allem die in der nächsten Saison mit 386 Millionen Euro deutlich geringeren TV-Einnahmen treffen die Vereine zu einem ungünstigen Zeitpunkt. In dieser Saison kassierten die Clubs insgesamt 410 Millionen Euro. «Es gibt die Finanzkrise, es gibt weniger Geld vom Fernsehen. Und sicher gibt es auch Auswirkungen auf das Sponsoring», fasste Dieter Hoeneß, Manager des Tabellenführers Hertha BSC, die Lage zusammen. Die Berliner müssen ihren 75- Millionen-Euro-Etat in der kommenden Spielzeit um mindestens drei Millionen Euro reduzieren. «Im Sommer werden wir keinen Cent für Neueinkäufe haben», sagte Trainer Lucien Favre.

Besonders hart trifft es vor allem die Vereine, die um einen neuen Hauptsponsor-Vertrag kämpfen. Dies trifft in der Bundesliga neben Hertha auch auf Borussia Mönchengladbach, den Karlsruher SC, Energie Cottbus und den VfL Bochum zu. «Natürlich tun wir uns in der jetzigen Situation schwer. Wir merken an den Reaktionen der Sponsoren, dass da draußen nicht heile Welt herrscht», sagte Mönchengladbachs Präsident Rolf Königs.

Dies musste auch KSC-Manager Rolf Dohmen in den zähen und bislang nicht erfolgreichen Verhandlungen mit dem Haupt-Geldgeber der Badener feststellen. «Wenn wir uns mit der EnBW nicht einigen würden, hätten wir erst einmal ein Loch von 1,46 Millionen Euro. Und bei der gegenwärtigen Wirtschaftslage hängen die Hauptsponsoren nicht an der Decke, so dass man sie nur runterzupfen braucht», sagte Dohmen.

Die Vereine beurteilen die veränderte Lage daher realistisch. «Es wird Schrammen und Beulen geben», prophezeite Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund und kündigte eine andere Personalpolitik an: «Es geht jetzt darum, Stars nicht zu kaufen, sondern zu machen.»

Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß schlug unlängst in einem Interview mit den «Ruhr Nachrichten» sogar dramatische Töne an: «Wir können nur beten, dass das Finanzsystem hält.» Denn so lange der Geldfluss nicht zum Erliegen kommt, wähnt sich die Sportart Nummer 1 in Deutschland auf der sicheren Seite. «Der Fußball wird in den Marketing-Abteilungen der Unternehmen weiter einen hohen Stellenwert haben», sagte Müller.

Daran glaubt auch Christian Deuringer, stellvertretender Vorstand des unter dem Namen S20 gegründeten Verbandes deutscher Top-

Sponsoren: «Wir beobachten, dass sich viele Menschen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen emotionalen Rückzugspunkt suchen. Hier kann der Fußball seine Stärken voll ausspielen, sei es im Fernsehen oder im Stadion. Die Top-Rechte werden künftig auch weiterhin stark nachgefragt werden. Allen voran natürlich im Fußball, des Deutschen liebstes Kind.»
17.03.2009 07:38
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