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Werder-United.de » Unser SV Werder Bremen » News der Woche » Werder News 01.11.2010 - 07.11.2010 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Werder News 01.11.2010 - 07.11.2010
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Werder News 01.11.2010 - 07.11.2010 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Luxemburger Alain Hamer pfeift Werders CL-Partie gegen Enschede


Der Luxemburger Alain Hamer wurde von der UEFA für das kommende Champions-League-Spiel zwischen Werder Bremen und dem FC Twente Enschede angesetzt. Für den 44-Jährigen ist die Partie am Dienstag, 02.11.2010, 20.45 Uhr bereits das dritte Aufeinandertreffen mit den Grün-Weißen. Zuletzt leitete der Unparteiische am 06.02.2008 Werders UEFA-Cup-Begegnung bei den Glasgow Rangers (0:2). Am 26.09.1995 pfiff der Referee Werders UEFA-Cup-Heimspiel gegen den FC Glenavon (5:0).

Der Bankangestellte aus Waldbillig ist seit 1989 in der ersten luxemburgischen Liga tätig und pfeift seit 1993 für die FIFA. Hamer kann in seiner langjährigen Schiedsrichter-Karriere auf einen besonderen Erfahrungsschatz zurückblicken. Zum einen pfiff er bei der Weltmeisterschaft der Frauen 1995 in Schweden, zum anderen wurde er für den Afrika-Cup 2004 in Tunesien angesetzt. Zu den Highlights in Hamers’ Karriere gehört die Teilnahme an der Europameisterschaft 2004 in Portugal.

Unterstützt wird der Luxemburger am Dienstag von seinen Landsleuten François Mangen und Christian Holtgen sowie den zusätzlichen Assistenten Albert Toussaint und Serge Parage. Vierter Offizieller im Weser-Stadion ist Luc Wilmes.


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01.11.2010 15:48 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Twente kommt - Werder will ersten "Dreier" in Königsklasse Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Champions-League-Atmosphäre liegt in der Luft, wenn die Grün-Weißen am Dienstagabend, 02.11.2010, um 20.45 Uhr gegen den niederländischen Meister Twente Enschede zu einer weiteren wichtigen Partie in Europas Königsklasse den Rasen des Weser-Stadions betreten. Vor dem Duell hat WERDER.DE die wichtigsten und interessantesten Fakten herausgesucht, um Fans und Sympathisanten auf das Spiel einzustimmen. Viel Spaß damit!


Wussten Sie schon, dass…

…Werder gegen niederländische Teams eine positive Heimbilanz aufzuweisen hat? Drei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen als Bilanz im Weser-Stadion zu Buche.

…Twente bei seinen internationalen Auswärtsauftritten noch sieglos ist? Die Niederländer verloren viermal auf deutschem Boden und holten lediglich zwei Unentschieden.

…die Mannschaft von Thomas Schaaf seit acht internationalen Spielen im Weser-Stadion ungeschlagen ist? Zuletzt verloren die Bremer am 30.04.2009 das Europa-League-Heimspiel gegen den Hamburger SV (0:1).

…Claudio Pizarro besonders gute Erinnerungen an den niederländischen Titelträger hat? Der Angreifer sicherte Werder beim letzten Aufeinandertreffen mit Twente in Bremen am 25.02.2010 mit seinen drei Treffern und einer Vorlage das Weiterkommen fast im Alleingang.

…die Werderaner die letzten drei Heimspiele gegen niederländische Teams allesamt mit drei Toren Unterschied gewinnen konnten? Dem 3:0 gegen Ajax Amsterdam am 14.02.2007 folgte ein 4:1 gegen AZ Alkmaar am 12.04.2007 und das 4:1 gegen Twente Enschede am 25. Februar diesen Jahres.

…Twente in der aktuellen Champions-League-Saison die Foulstatistik anführt? Die Niederländer begingen 60 Fouls und damit mehr als jedes andere Team. Roberto Rosales ist mit zwölf begangenen Fouls Spitzenreiter in dieser Negativ-Statistik.

…sich Twente am Wochenende durch ein 1:0-Erfolg beim PSV Eindhoven die Tabellenführung in der Eredivisie geschnappt hat? Der Titelträger gewann die letzten fünf Ligaspiele allesamt und steht mit 28 Punkten aus zwölf Spielen auf Platz 1.


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01.11.2010 15:49 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Thomas Schaaf: "Für uns geht es morgen um Europa" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen sind noch frisch. Erst vor zwölf Tagen kämpften Werder Bremen und Twente Enschede um Punkte in der Champions-League-Gruppenphase. Am Ende trennten sich beide Mannschaften 1:1 unentschieden. Am morgigen Dienstag, 02.11.2010, ab 20.45 Uhr kommt es im Weser-Stadion zum Rückspiel im deutsch-niederländischen Duell und für beide Teams zählt nur ein Sieg, um die Chancen auf ein Weiterkommen in der „Königsklasse“ zu wahren. „Für uns geht es morgen um Europa und darum, ob wir nächstes Jahr noch bei der Europa-Reise dabei sind“, machte Cheftrainer Thomas Schaaf die Bedeutung des Spiels auf der offiziellen Pressekonferenz unmissverständlich klar.

Trotz des wichtigen Spiels spürt Per Mertesacker noch keinen besonderen Druck. „Dadurch, dass wir zuletzt so oft hintereinander gespielt haben, vergisst man den Druck“, so der Abwehrhüne, der morgen „endlich in der Gruppe ankommen will, auch punktemäßig.“ Um die Chance auf das Erreichen des Achtelfinals weiter zu wahren, „brauchen wir morgen unbedingt die Punkte“, macht der Nationalspieler dann aber doch die Wichtigkeit eines Heimsieges gegen die Niederländer deutlich. Dabei weiß der 26-Jährige, worauf es gegen den Meister der niederländischen Eredivisie ankommen wird. „Im Training haben wir richtig agiert. Da hat jeder den anderen angefeuert und so wollen wir uns auch morgen präsentieren.“

Dass es morgen nur über unbedingten Einsatz und Willen geht, weiß auch Thomas Schaaf. „In der letzten Partie gegen Twente Enschede im Weser-Stadion haben wir sehr gut gespielt und sehr entschlossen gewirkt“, erinnert sich der Cheftrainer an den 4:1-Erfolg gegen den FC Twente im vergangen Februar in der Europa League. „Morgen müssen wir viel von dem aufzeigen, was wir am Samstag in der Anfangsphase gezeigt haben. Da waren wir engagiert, aggressiv und haben die Dinge gut umgesetzt. Das müssen wir dieses Mal aber 90 Minuten durchsetzen. Wenn uns das gelingt, dann haben wir gute Chancen ein gutes Ergebnis zu erzielen.“ Darüber, dass diese Aufgabe jedoch nicht einfach wird, ist sich auch Thomas Schaaf bewusst. „Enschede ist ein guter Gegner mit sehr viel Selbstvertrauen, die zuletzt sehr viele Erfolge hatten.“ Auch der 1:0-Erfolg der Niederländer am vergangenen Wochenende gegen PSV Eindhoven ist dem Bremer Coach nicht verborgen geblieben.

„Natürlich haben wir das Spiel beobachtet und Eindrücke gesammelt. Aber nicht nur dieses Spiel wird in die Analyse eingehen. Was Enschede spielt, lässt sich gut ansehen“, so das Fazit von Thomas Schaaf. „Wichtig ist aber, dass wir zu unserem Spiel finden und das durchbringen.“ Mit welcher Formation der Werder-Coach die Begegnung angehen wird, ließ er indes noch offen. „Unabhängig von der Formation ist es entscheidend, dass jeder Spieler seine Leistung erreicht. Da sollen die Spieler weniger über die Taktik nachdenken, sondern darüber, was als Spieler meine Aufgabe ist und wie ich die bestmöglich ausfülle“, gibt der Werder-Trainer die Marschroute vor. Definitiv noch nicht zur Verfügung stehen am Dienstag Clemens Fritz, Petri Pasanen und Tim Wiese. „Die Ausfälle tun uns weh und schmälern unsere Möglichkeiten, aber wir werden trotzdem eine interessante Mannschaft auf das Feld schicken“, verspricht der 49-Jährige.

Sebastian Prödl sieht in der Partie gegen Twente Enschede vor allem eine gute Gelegenheit, die Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg wett zu machen. „Es war sicherlich kein angenehmes Wochenende, aber jetzt ist die perfekte Möglichkeit, mit einem Sieg darauf zu antworten“, zeigt sich der Österreicher kämpferisch. Und auch Claudio Pizarro versprühte nach dem Abschlusstraining Optimismus für die morgige Aufgabe: „Wir müssen von Anfang an versuchen das Spiel zu gewinnen. Twente ist natürlich ein guter Gegner, aber dennoch haben wir gute Möglichkeiten das Spiel für uns zu entscheiden.“

von Dominik Kupilas


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01.11.2010 18:58 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Werder verliert 0:2 nach Doppelschlag in der Schlussphase Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein herber Rückschlag. Werder Bremen hat sein Heimspiel des vierten Spieltags der Champions League gegen Twente Enschede durch einen Doppelschlag in der Schlussphase mit 0:2 (0:0) verloren und bleibt weiter Tabellenletzter der Gruppe A. In einer von beiden Kontrahenten intensiv geführten Partie waren die Grün-Weißen lange dominant und besaßen zum Teil klarste Möglichkeiten, konnten diese Vorteile jedoch nicht in eigene Tore ummünzen. Dies gelang dagegen dem ebenfalls stets gefährlichen amtierenden Meister aus den Niederlanden. Die Treffer von Nacer Chadli (81.) und Luuk de Jong (84.) besiegelten binnen nur drei Minuten Werders zweite Niederlage im laufenden Wettbewerb.

Neuformiert, zielstrebig, angriffslustig

Cheftrainer Thomas Schaaf überraschte mit einer personell neuformierten Viererkette. Sebastian Prödl begann auf der rechten Außenseite, Wesley berannte die gegenüberliegende linke Seite. Derweil bildeten Per Mertesacker und Kapitän Torsten Frings erstmals gemeinsam die Innenverteidigung. Die im Mittelfeld frei gewordenen Positionen übernahmen Daniel Jensen und Philipp Bargfrede. Diese ungewohnt formierte Werder-Elf begann erheblich zielstrebig und angriffslustig. Allen voran Dauerläufer Wesley, dessen Offensivdribblings nach innen samt Abschluss aus der zweiten Reihe vorbei flogen oder von Mihajlov sicher pariert wurden (1., 10.). Nur ließen sich auch die Gäste in keinster Weise von der Versuchung abbringen, - vornehmlich über Konter - eigene kreuzgefährliche Angriffssituationen heraufzubeschwören. Sebastian Mielitz wusste bei de Jongs großer Kopfballchance durch Aufmerksamkeit und Fangsicherheit zu gefallen (13.).

Seinem Keeper vorauseilend zur Hilfe kam nur drei Minuten darauf Wesley. Mit einer tollen Defensivaktion hielt er im letzten Augenblick den auf direkten Torweg befindlichen Marc Janko auf. Jankos Angriffspartner Nacer Chadli hingegen probierte es nahe der Grundlinie mit einem listigen Schlenzer, der sein Ziel nur unweit verfehlte (28.). Ebenso knapp zischte im Gegenzug Aaron Hunts Versuch aus gut 20 Metern über die Latte. Die Bremer Spielanteils-Überlegenheit brachte Twente vor allem gegen Ende des ersten Durchgangs mehr und mehr in Verlegenheit.

Erst segelte Hugo Almeida Zentimeter an Marins-Eingabe vorbei, nur Augenblicke später verarbeitete Claudo Pizarro Hunts Vorbereitung grandios zu seinen Gunsten, traf jedoch aus halbrechter Position leider nur den Pfosten; wiederum Almeida misslang der mögliche Abstauber. Zwei aussichtsreiche Kopfballchancen vor beiden Toren (Chadli für Twente, Jensen für Werder) beendeten eine temporeiche, rassige und mitreißende Halbzeit.

Claudio Pizarro trifft nur den Pfosten, Almeida köpft aus drei Metern Mihajlov an

Die Partie verlor auch nach Wiederanpfiff keinerlei Charakterzüge des bis dato schon betriebenen offenen Schlagabtauschs. Sebastian Mielitz konnte sich wiederum auszeichnen, indem er Chadlis Seitfallzieher reaktionsschnell abwehrte, genauso wie auch Mihajlov wiederholt gegen einen Wesley-Schuss die probate Lösung fand (48./49.). Zudem durfte sich Twentes bulgarischer Torhüter in der 52. Minute noch unversehens zur absolut richtigen Zeit am richtigen Ort aufhalten, um Almeidas freien Kopfball aus drei Metern auf der Linie an den Körper zu bekommen, statt hinter sich greifen zu müssen. Auch 180 Sekunden später stibitzte Mihaijlov abermals Werders Portugiesen den Ball vom Fuß, da dieser gerade im Begriff war, ihn im Strafraum zu umspielen. Und Twentes Antwort? Folgte prompt!

Ein toll gespielter Ball von Ruiz erreichte erst Chadli - und endete am linken Pfosten des Werder-Gehäuses. Gerade stand dann die Schlussviertelstunde unmittelbar bevor, als sich der unermüdliche Wesley ein weiteres Mal ein Herz fasste und von der Strafraumgrenze wiederkehrend ganz knapp verzog (73.).

Frings sieht die Rote Karte - Twente nutzt gnadenlos die Lücken aus

Sowohl Werders Elf als auch die elf Konkurrenten im Twente-Dress betrieben rastlos einen Riesenaufwand, bestachen durch viel Offensivgeist und einen noch größeren Willen - allerdings, es fehlte ein Tor. Das verhinderte dann womöglich Torsten Frings, nur musste er für diese eminent wichtige Rettungstat die schwerstmögliche Sanktion in Kauf nehmen. Bryan Ruiz war nach Hackenmitnahme allein durch, Frings unterband das Solo per Trikotziehen und kassierte die Rote Karte (75.). Enschede witterte Lücken aufgrund Werders Unterzahl und nutzte den erstbesten Lapsus der Gastgeber gnadenlos aus. Wesley verlor im Vorwärtsdrang am gegnerischen Strafraum die Kugel an Schimpelsberger, der schaltete blitzschnell, legte zu Nacer Chadli - am bitteren Ende dieses Konters fälschte Daniel Jensen Chadlis Abschlusshandlung unhaltbar für Mielitz ab (81.). Davon sollten sich die Grün-Weißen nicht mehr erholen. Vielmehr mussten sie sogar noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen, da Ruiz‘ Flanke von links Luuk de Jong fand und der einköpfen konnte (84.).

von Maximilian Hendel


Werder Bremen: Mielitz - Prödl, Mertesacker, Frings, Wesley - Jensen, Bargfrede (59. Arnautovic), Hunt, Marin - Pizarro, Almeida

Twente Enschede: Mihajlov - Rosales, Wisgerhof, Douglas, Leugers - Landzaat, Bengtsson (76. Schimpelsberger), de Jong (90.+1 Stockentree) - Ruiz, Janko, Chadli (85. Vujicevic)

Tore: 0:1 Chadli (81.), 0:2 de Jong (84.)

Gelbe Karten: - Douglas (41.), Leugers (62.), Bengtsson (68.)

Rote Karte: Torsten Frings (75.)

Schiedsrichter: Alain Hamer (Luxemburg)

Weser-Stadion: 30.200 Zuschauer


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03.11.2010 08:29 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Keine Tore, keine Punkte: Engagierte Leistung nicht belohnt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Als Schiedsrichter Alain Hamer nach 90 packenden Minuten die Begegnung zwischen Werder Bremen und Twente Enschede abpfiff, ließen die Werderaner die Köpfe hängen. Sie haben gekämpft, waren bissig in den Zweikämpfen und erspielten sich gute Tormöglichkeiten, doch am Ende mussten sich die Grün-Weißen mit 0:2 geschlagen geben. „Die Mannschaft war heute bemüht, hat alles versucht und ich denke sie hätten mehr verdient gehabt, als diese Niederlage“, attestierte Klaus Allofs den Bremern eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Bundesliga-Spiel am Wochenende gegen Nürnberg.

„Die Mannschaft wollte heute was anderes darstellen, als am Samstag. Einige Spieler sind sehr viel gelaufen und man hat gemerkt, dass das gesamte Team enttäuscht darüber ist, dass wir heute verloren haben“, war auch Thomas Schaaf mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Die Mannschaft hat heute zwar mit Herz gespielt, aber insgesamt ist unser Spiel einfach noch zu fehlerhaft. Egal, ob in der Offensive, oder in der Defensive“, machte Klaus Allofs klar, woran die Grün-Weißen am Dienstagabend gescheitert sind. „Wir schaffen es im Moment einfach nicht, unsere Chancen gewinnbringend zu nutzen, das heißt Tore zu erzielen“, haderte Thomas Schaaf vor allem auch mit den vielen vergebenen Chancen. „Am Samstag haben wir es verpasst das 2:0 zu erzielen und heute hätten wir in Führung gehen können“, so der Cheftrainer weiter.

Eine Szene, die den Spielverlauf in der Schlussphase mit beeinflusste, war der Platzverweis gegen Kapitän Torsten Frings. "Natürlich war die rote Karte auch ein Knackpunkt in der Partie", wusste Vize-Kapitän Per Mertesacker. "Ich war vorher der festen Überzeugung, dass wir das schaffen können. Aber wir erzielen im Moment einfach nicht zur richtigen Zeit die Tore", nannte 'Merte' aber den Hauptgrund für Werders unnötige Niederlage. Auch für Marko Marin war Frings' Herausstellung nur das Ende der gesamten Fehlerkette: "Wir sind in der Vorwärtsbewegung, als wir den Ball verlieren und in den Konter reinlaufen“, beschrieb Werders-Mittelfeldmann die Szene in der 75. Minute. Thomas Schaaf ärgerte sich deshalb besonders über den Feldverweis, weil "wir das in dieser Phase hinten gut gemacht haben. Danach hat uns aber eine Position in der Abwehr gefehlt, um dort Ruhe zu behalten."

Dass die Grün-Weißen aber trotz der Niederlage jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken, demonstrierten sie eindrucksvoll wenige Augenblicke nach dem Abpfiff, als sie sich in einem Kreis versammelten. „Da haben wir gesagt, dass wir jetzt noch enger zusammenstehen müssen“, erklärte Sebastian Prödl später. Und auch in der Champions League gibt der SVW trotz aktuell letztem Platz in der Gruppe A noch nicht auf: „Wir wollen trotz der heutigen Niederlage die nächsten beiden Spiele gewinnen und solange es rechnerisch noch möglich ist, glauben wir auch noch an den zweiten Platz und werden alles versuchen“, zeigte sich Wesley, der am Dienstag auf der Position des linken Verteidigers auflief, kämpferisch. Geschäftsführer Klaus Allofs fügte an: "Im DFB-Pokal sind wir mit Gewissheit ausgeschieden, aber die Champions League habe ich noch nicht ganz abgehakt."

„Ich bin zwar noch nicht alle Konstellationen durchgegangen, aber ich weiß, dass noch einige Punkte zu vergeben sind. Derzeit stehen wir aber mit zwei Punkten auf dem letzten Platz und man braucht schon ein bisschen Phantasie und man muss beide Spiele gewinnen, aber warum sollte uns das nicht gelingen“, schätzte Thomas Schaaf die Situation realistisch ein. „Wir sollten die letzten beiden Spiele in der Champions League genießen, frei aufspielen und zeigen, was wir leisten können“, sagte Torsten Frings, der sicher ist, dass man auf der Leistung gegen Twente Enschede aufbauen kann. „Es klingt zwar komisch, aber wir müssen so weiterspielen, gemeinsam ackern, fighten und kämpfen.“ Und auch Sebastian Mielitz ist sich sicher: „Wenn wir an die geschlossene Mannschaftsleistung von heute anknüpfen, dann wird das schon. Im Fußball geht es schließlich immer weiter.“


von Dominik Kupilas und Marco Niesner


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03.11.2010 08:30 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Wieses Plan nach Belastungstest: Erst "Tiger", dann Schaaf Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Trainerdichte auf dem Trainingsgelände von Werder Bremen am Tag nach der 0:2-Niederlage in der Champions League war hoch. Neben Cheftrainer Thomas Schaaf und seinem Trainergespann war auch Österreichs U 21-Nationaltrainer Andreas Herzog am Weser-Stadion zugegen. Mit prall gefüllter Werder-Fanshop-Tüte machte sich der Ex-Werderaner nicht nur zwischendurch als Fotograf für die Fans von Sebastian Prödl nützlich, sondern nutzte die Zeit nach dem üblichen Auslaufen der Profis auch zu einem kleinen Plausch mit dem österreichischen Nationalverteidiger. Währenddessen machte sich Keeper Tim Wiese gemeinsam mit Fitness-Trainer Yann-Benjamin Kugel erstmals wieder auf den Weg in Richtung Übungsplatz.

Der erste Belastungstest auf grünem Geläuf stand für Werders Nummer 1 nach dessen Innenbanddehnung im Knie auf dem Programm. Einige Laufübungen im Zick-Zack-Kurs, den Ball dabei eng am Fuß - Rund 30 Minuten dauerte der Ausflug auf den Platz und Wiese zeigte sich zufrieden: "Es war noch keine richtige Trainingseinheit, aber ein Test. Ich fühle mich gut", sagte der deutsche Nationaltorhüter. Bereits für Donnerstag, 04.11.2010, plant Wiese den nächsten Schritt zu seinem Comeback. Dann steht bereits eine individuelle Einheit mit Torwarttrainer Michael "Tiger" Kraft auf dem Plan, auch eine Rückkehr ins Mannschaftstraining in dieser Woche "ist auf jeden Fall möglich", sagt Wiese.

Während der Keeper nach dem Test wieder auf dem Weg in die Kabine war, musste Andreas Herzog gestern auf ein Gespräch mit seinem zweiten Landsmann verzichten. Denn als die Kollegen schon unter der Dusche standen, legte Marko Arnautovic zusammen mit Said Husejinovic am Mittwochmorgen nach dem üblichen Training sogar noch eine rund 30-minütige Extraschicht ein.


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03.11.2010 15:26 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Unersetzlicher Frings: Warten auf Verlängerung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Kapitän Frings eckt oft an, gilt beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen aber als unersetzlich. Der bald 34 Jährige soll seinen auslaufenden Vertrag in Kürze noch einmal verlängern. Nach dem Karriereende könnte er dann ins Management bei Werder wechseln.


Die Vertragsverlängerung ist noch nicht in trockenen Tüchern, gilt aber nur noch als Frage der Zeit. Mit bald 34 Jahren soll für Torsten Frings bei Werder Bremen noch lange nicht Schluss sein. „Ich will noch ein oder zwei Jahre Fußball spielen“, sagte Frings jüngst und verkündete: „Werder ist mein erster Ansprechpartner.“ Der Kapitän will beim Fußball-Bundesligisten seine Karriere beenden und könnte danach sogar ins Management wechseln. Noch ist er aber auf dem Feld unverzichtbar.

„Es kann sein, dass wir es machen wie bei Frank Baumann. Das könnte Bestandteil der Verhandlungen sein“, stellte Werder-Chef Klaus Allofs in Aussicht. Der langjährige Kapitän Baumann arbeitet seit Beginn des Jahres als Assistent der Werder-Geschäftsführung.

Der Vertrag von Frings läuft am 30. Juni 2011 aus. Spätestens in der Winterpause wird mit der Verlängerung um mindestens ein Jahr gerechnet. Nicht nur Trainer Thomas Schaaf ist sich sicher: „Ich gehe davon aus, dass Torsten auch nächstes Jahr für Werder spielt.“ Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga schloss der ehemalige Nationalspieler bereits kategorisch aus. Nur ein Wechsel in die USA wäre für ihn eine Option.

Die Wertschätzung bei Werder für den Routinier ist groß. „Er ist für uns ein ganz, ganz wichtiger Spieler. Er hat die Fitness, um noch ein, zwei Jahre auf diesem Level Fußball zu spielen“, betonte Allofs. Frings absolvierte bislang 379 Bundesligaspiele - für Bremen, Bayern München und Borussia Dortmund.

Für Werder ist Frings als Spieler und Typ unverzichtbar. Als Werder Ende September in der Champions League von Titelverteidiger Inter Mailand auseinandergenommen wurde und beim 0:4 im Stadio Giuseppe Meazza chancenlos war, sehnten viele einen wie Frings herbei, der sich gegen das Debakel stemmt. „Ich bin schon immer vorangegangen“, sagte der 79-fache Nationalspieler über sich in der „Welt am Sonntag“. Auch neben dem Platz staucht er schon mal die Kollegen zusammen, wenn es nicht läuft.

Nach dem 1:4 bei Hannover 96 am 21. September rüttelte Frings sein Team mit einer Wutrede wach. Danach folgten in der Liga drei Siege und ein Unentschieden. Am Samstag fuhr der Kapitän nach dem 2:3 gegen Nürnberg wieder aus der Haut. „Hier wird einfach zu sorglos mit der ganzen Situation umgegangen“, schimpfte Frings.

„Es ist ein schmaler Grat, auf dem man als Kapitän wandert. Man muss so etwas genau abwägen“, sagte der 33-Jährige. Für den erhofften gemeinsamen Erfolg nimmt der Routinier auch Kollegen-Schelte in Kauf. Nach Frings' neuester Wutrede offenbarte Nationalspieler Marko Marin etwa, dass „die Stimmung in der Kabine nicht gut“ sei. „Ich nehme mit der ein oder anderen Aussage zwar in Kauf, mich nicht beliebt zu machen - oder riskiere es, dass einer mal ein, zwei Wochen nicht mit mir redet“, sagte Frings dazu. Clubchef Allofs dürfte aber genau deshalb das Gespräch mit Frings suchen.


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Borowski nimmt die Reha auf Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Lena Borowski ist zurzeit ständiger Gast am Weserstadion. Jeden Tag fährt die Frau von Werders Mittelfeldspieler Tim Borowski ihren Mann zur Reha. Der darf nach seiner Sprunggelenksoperation seinen rechten Fuß noch nicht belasten. An „Krücken“ humpelt „Boro“ dann in Richtung Physiotherapeuten.


Mobilisationsübungen für das Gelenk stehen auf dem Programm und Behandlungen, um die Schwellung des Knöchels in den Griff zu bekommen. „Manchmal“, sagt Borowski, „habe ich noch Schmerzen, aber es wird immer besser.“

Wochenlang hatte sich der 30-Jährige mit Problemen im rechten Sprunggelenk herumgeplagt, ehe sich der Ex-Nationalspieler zusammen mit den Ärzten zur Operation entschied. „Sie war unumgänglich gewesen“, erzählt Borowski.

Nun sucht er wieder den Anschluss. In dieser Woche darf der Mittelfeldspieler den Fuß noch nicht belasten, am Montag, vielleicht am Dienstag, soll das Programm dann gesteigert werden. „Ich werde mit Radfahren beginnen. Dann werden wir sehen, ob das Gelenk reagiert oder nicht. Davon wird abhängen, inwieweit ich die Belastung dann erhöhen kann.“

Borowski hat sich zum Ziel gesetzt, „in drei, vier Wochen auf dem Platz zu stehen. Und ich hoffe, dass ich noch in diesem Kalenderjahr wieder spielen kann. Ich will so schnell wie möglich zurückkommen.“

Seinen Trainer Thomas Schaaf würde es freuen. Denn die Personalsituation bei Werder bleibt sehr angespannt. Die Abwehrspieler Naldo (Knochenödem im Knie) und Sebastian Boenisch (Knorpelschaden im Knie) sowie Ersatztorwart Christian Vander (Schambeinentzündung) werden in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen. Die jüngsten Ausfälle von Tim Wiese, Clemens Fritz und Petri Pasanen haben dem Kader zusätzlich Qualität genommen. Frühestens am Sonntag zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart wird das Trio zurückerwartet. „Die Ausfälle tun weh“, seufzt Schaaf, „sie schmälern unsere Variationsmöglichkeiten. Doch wir dürfen nicht jammern. Wir müssen das so annehmen, wie es ist.“ Auch wenn’s frustriert . . .


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03.11.2010 15:29 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Wiese gegen Stuttgart wieder die Nummer 1 im Werder-Tor Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am Donnerstag, 04.11.2010, ging es für die Werder-Profis drei Tage vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart nachmittags zur offiziellen Trainingseinheit. Aber bereits am Vormittag war auf der Übungsanlage am Weserstadion einiges los. Während die wegen muskulärer Probleme noch nicht zur Verfügung stehenden Clemens Fritz und Petri Pasanen mit Fitness-Coach Yann-Benjamin Kugel einige Laufrunden um den Platz drehten, flogen einige Meter weiter schon reichlich Bälle durch die Luft. Werder-Keeper Tim Wiese absolvierte einen letzten Belastungstest mit Torwarttrainer Michael Kraft. Das Ergebnis: Wiese hielt, sein Knie auch. Am Nachmittag war Werders Nummer eins somit bereits wieder beim Mannschaftstraining dabei und wird auch am Sonntag in Stuttgart im Werder-Tor stehen.

"Tim steht uns wieder zur Verfügung. Er wird seinen Platz im Tor wieder einnehmen", erklärte Thomas Schaaf auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel der Bremer im Schwabenland. Derweil wird sein Vertreter Sebastian Mielitz in der Mercedes-Benz Arena wieder auf der Bank Platz nehmen. Mielitz hatte die Werderaner in den vergangenen Partien mit zahlreichen Glanzleistungen begeistert und war ein adäquater Ersatz des Nationalkeepers, welcher sich im Champions League-Hinspiels beim FC Twente Enschede eine Innenbanddehnung im Knie zugezogen hatte.

"Miele war ein hervorragender Vertreter"

Cheftrainer Thomas Schaaf nutzte die Gelegenheit, um Nachwuchsmann Sebastian Mielitz ein positives Zeugnis für seine erbrachten Leistungen auszustellen: "Miele war ein hervorragender Vertreter. Man kann ihm zu seinen Leistungen nur gratulieren. Andere wären in seiner Situation vielleicht etwas nervös geworden, aber 'Miele' hatte mit seiner ruhigen Art das Vertrauen der Mannschaft. Er hat ihr Sicherheit gegeben und nachgewiesen, dass er zurecht seine Einsatzzeiten bekommen hat", sagte Thomas Schaaf über den 21-Jährigen.


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04.11.2010 20:44 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Werder will beim VfB Anschluss nach oben herstellen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das enttäuschende 0:2 im Champions-League-Heimspiel gegen Twente Enschede liegt erst wenige Tage zurück, doch viel Zeit sich mit dieser Niederlage auseinander zu setzen, bleibt den Grün-Weißen nicht. Denn am Sonntag steht mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart bereits die nächste schwierige Aufgabe an. „Es gibt einige Vereine, die man in einer anderen Position erwartet hat und die Anlaufschwierigkeiten hatten. Das trifft sicherlich auch auf den VfB zu“, weiß Cheftrainer Thomas Schaaf um die Situation der Schwaben. „Sie waren in den ersten Spielen ebenfalls gebeutelt von zahlreichen Verletzten und kämpfen deshalb jetzt daran, wieder den Anschluss zu finden.“

Den Anschluss an die oberen Tabellenplätze möchte auch Werder am Sonntag mit einem Sieg wieder herstellen. „Die Niederlage gegen Nürnberg hat uns in unserem Marsch nach vorne aufgehalten. Es sind bisher aber erst zehn Spiele absolviert und es ist daher viel zu früh, sich von irgendwelchen Zielen zu verabschieden. Im Fußball sind die Dinge nicht vorbestimmt und es herrscht große Konkurrenz. Wir haben aber auch in der Vergangenheit schon Serien hingelegt und Punkte gesammelt, die hinterher für das internationale Geschäft gereicht haben“, erinnert sich Klaus Allofs. Mit welchem Personal Werder die Partie in der Mercedes-Benz Arena angehen wird, konnte Thomas Schaaf am Donnerstag noch nicht abschließend sagen. „Wir wurden in dieser Saison immer wieder vor neue Situationen und Konstellationen gestellt. Das kann dann schon mal zu Veränderungen führen.“

Ein Thema für das Spiel am Sonntag ist auch Mikael Silvestre, der am Dienstag gegen Enschede nicht zum Einsatz kam. „Mika hat sich vom ersten Tag an vorbildlich eingebracht und gesagt: Wenn ihr mich braucht, bin ich da“, lobt Schaaf den Franzosen, der aufgrund der zahlreichen Verletzungen trotz langer Spielpause und sehr kurzer Vorbereitung direkt ins kalte Wasser geworfen wurde. „Ich will seine Leistungen nicht verschönern. Wir wissen alle, dass er besser spielen kann, aber er ist nicht der Sündenbock, an dem alles festzumachen ist.“ Aufgrund des bedingungslosen Einsatzes, den der 33-Jährige täglich zeigt, ärgerte sich der Cheftrainer auch über die Reaktionen der Fans bei der Auswechslung von Silvestre im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg. „Wir wollen dem Publikum nicht vorschreiben, ob sie pfeifen oder nicht, aber über die Art und Weise, wie man mit ihm umgeht, sollte man sich Gedanken machen“, bittet Schaaf um mehr Verständnis dafür, dass bei Silvestre auf dem Spielfeld noch nicht alles so klappt, wie er es sich vorstellt.

„Darüber haben wir mit ihm gesprochen und ihm gesagt, dass er sich nicht selbst durch einfache Abspielfehler in Gefahr bringen darf“, berichtet Schaaf und ergänzt: „Wenn solche Fehler normalerweise passieren, dann sind andere Spieler da, die diese ausbügeln, aber in der Situation sind wir momentan nicht.“ Geschäftsführer Klaus Allofs ergänzt: „Wir wollten einen Spieler verpflichten, der seine Erfahrungen einbringen kann, der anderen Spielern auch außerhalb des Platzes und in der Kabine hilft. Da liegen wir mit Mikael auf jeden Fall richtig.“


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04.11.2010 20:44 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Thorsten Kinhöfer pfeift Partie in Stuttgart Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Thorsten Kinhöfer wurde vom DFB für Werders Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Sonntag, 07.11.2010, um 17.30 Uhr angesetzt. Das ist für die Grün-Weißen schon einmal ein relativ gutes Omen, schließlich landeten die Bremer in bisher zehn Auswärtspartien unter Kinhöfer beachtliche sieben Siege und zwei Unentschieden.

Einzig beim 1:5 gegen den späteren Meister VfL Wolfsburg am 23.05.2009 musste Werder in der Fremde eine Niederlage einstecken. Insgesamt pfiff der passionierte Skat-Spieler 16 Begegnungen der Grün-Weißen. Dabei siegte das Team von Cheftrainer Thomas Schaaf elf Mal. So auch in der letzten Partie unter der Leitung von Kinhöfer im Nordderby beim 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV am 25.09.2010.

Der Unparteiische aus Herne ist einer der erfahrensten Schiedsrichter der Bundesliga. Seit 2002 hat der Mann vom SC Constantin insgesamt 136 Partien geleitet. Der FIFA-Schiedsrichter (seit 2006) pfeift am Sonntag zum zweiten Mal ein Zusammentreffen zwischen Werder und dem VfB. Die erste Partie fand am 18.10.2003 im Weser-Stadion statt und war gleichzeitig das erste Bremer Zusammentreffen mit dem heute 42-Jährigen. Damals verloren die Grün-Weißen allerdings mit 1:3.

Unterstützt wird Kinhöfer am Sonntag von seinen Assistenten Detlef Scheppe (Wenden), Tobias Stieler (Obertshausen) und Florian Steuer (Menden).


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05.11.2010 17:43 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Sicherheit und kleine Dinge für den Erfolg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wenn doch nur immer Europa League wäre, werden sie sich gerade im Ländle wünschen. Dort begegnen einem stetig spannende Kontrahenten, beispielsweise aus Dänemark, der Schweiz oder Spanien. Dort hat der noch verlustpunktfreie VfB Stuttgart bereits nach dem vierten Spieltag die Gruppe H bewältigt, weil er just am späten Donnerstagabend auch die Auswärtspartie beim FC Getafe souverän, ja ehrlicherweise sogar im „Schongang“ (kicker.de) mit 3:0 für sich entschied.

VfB zwischen Europa-League-Lust und Bundesliga-Frust

Am Sonntag, 07.11.2010, um 17.30 Uhr jedoch wartet wiederum der bislang so unangenehme Alltag. Dann ist kein europäischer Spitzenreiter Gastgeber von Werder Bremen, sondern der dringlich um Punkte und einen nachhaltigen Aufwärtstrend erpichte Tabellensechzehnte der Bundesliga. „Sie stehen vor der Situation, sich aus dem unteren Bereich wieder heranarbeiten zu müssen“, folgerte Werders Cheftrainer Thomas Schaaf passend. Auf das Wochenende vorausblickend war die Gewichtung der Stuttgarter Aufmerksamkeit deshalb von vornherein eindeutig festgelegt. „Wir sollen die Bundesliga gar nicht aus den Köpfen bekommen. Das muss immer im Hinterkopf sein. Wir müssen uns über Sonntag Gedanken machen“, hatte VfB-Trainer Jens Keller seiner Mannschaft noch vor der internationalen Aufgabe im Madrider Vorort mit auf den Weg gegeben.

Das Perfekte an der nicht risikolosen Herangehensweise: Trotz minimalstem Aufwand und großflächig geschonten Stammpersonalien wie etwa Cacau oder den früh ausgetauschten Matthieu Delpierre und Serdar Tasci sowie den erst später eingewechselten Christian Gentner und Timo Gebhart, realisierten die Stuttgarter größtmögliche Erträge in Form des Weiterkommens und gehörig getanktem Selbstvertrauen. Als wenn die verzwickte Konstellation aus Erfolg (Europa League) und Negativerlebnissen (Bundesliga) nicht schon paradox genug wäre, blieb der Verein auch im Herbst 2010 mal wieder nicht von der eigenen Vergangenheit verschont.

Denn Jens Keller hat sein Amt erst seit dem 13. Oktober inne, da die Gemütslagen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt auf extremste Weise mittlerweile ständige Begleiter der VfB-Mannschaft zu sein scheinen.

Auf himmelhoch jauchzend folgte zu Tode betrübt: Wieder kostete es einen Trainerjob

Trotz jeweils grandioser Aufholjagden kosteten anschließend wieder deprimierende erste Saisonphasen in beinah periodischen Gleichnissen Meistertrainer Armin Veh 2008, seinem Nachfolger Markus Babbel 2009 und ebenso dessen Nachfolger Christian Gross vor nicht einmal vier Wochen die Arbeitsplätze. Ausschlaggebend für die jüngste Freistellung des Schweizers zeichnete sich „eine der schwersten Krisen unserer Bundesliga-Geschichte“, als die sie VfB-Präsident Erwin Staudt drastisch kategorisierte. Mit sechs Niederlagen in sieben Spielen war das Team in die Liga gestartet.

„Wir müssen uns von der Qualität des Kaders her vor der Konkurrenz nicht verstecken“, meint Jens Keller vollkommen berechtigt. Hoffnungsvolle Jungkönner, oft aus dem eigenen Leistungszentrum, treffen hier zuhauf auf gereifte internationale Klasse und Erfahrung. Nur mit der Umsetzung - zumindest in der Bundesliga - stockt es noch gewaltig. Zwar bewahrte der Dreierpack Martin Harniks vor einer durchaus möglichen Pokal-Blamage in Chemnitz, doch nur drei Tage später konnte auch der ehemalige Werderaner nichts an der 0:2-Niederlage in Wolfsburgs ändern. „Eine Mannschaft voller Problemfälle“ lautete daraufhin das scharf kritische Urteil der ‚Stuttgarter Zeitung‘.

Allofs: „Neuer Ansporn, aus der Situation herauszukommen“

Öffentliche Klagelieder sind auch in Bremen derzeit keine Seltenheit. „Natürlich erleben wir keine Situation, die uns glücklich stimmen sollte“, sagt Geschäftsführer Klaus Allofs, „die Unzufriedenheit ist nachvollziehbar, wenn man in der Champions League seine gesetzten Ziele nicht erreicht, im Pokal unglücklich ausscheidet“ und der Liga-Aufwärtstrend jäh vom 1. FC Nürnberg gestoppt wurde. Was noch lange nicht heißt, dass die Grün-Weißen sich damit abfinden und Versteck im fußballerischen Schmollwinkel suchen. Im Gegenteil.

„Aktuell sind wir ein ganzes Stück davon entfernt, aber entscheidend ist: Unsere Mannschaft hat Potenzial - und wir haben große Hoffnung, dass sie es auch wieder ausschöpft. Die Dinge sind nicht vorbestimmt und die Konkurrenz in der Liga ist groß“, doch daraus erwächst nur der „neue Ansporn, um aus dieser Situation herauszukommen“, verdeutlicht Allofs. Den Pfad der Tugend präzisiert Cheftrainer Thomas Schaaf: „Gegen Enschede hat die Mannschaft sehr intensiv gearbeitet, Willen gezeigt, gute Ansätze, gute Phasen gehabt. Wir müssen uns gegenseitig Sicherheit geben, einander helfen und über die kleinen Dinge zum Erfolg kommen.“

von Maximilian Hendel


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Bargfrede und Marin fehlen beim Training - Hunt dabei Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Während Tim Wiese nach seiner auskurierten Innenbanddehung im Knie auch am Freitagnachmittag wieder voll mittrainierte, musste Cheftrainer Thomas Schaaf derweil auf zwei andere Akteure im Werder-Training verzichten. Mit Marko Marin und Philipp Bargfrede fehlten zwei wichtige Mittelfeld-Spieler bei der Übungseinheit zwei Tage vor dem Auswärtsspiel in Stuttgart.

Nationalspieler Marko Marin leidet an Problemen im Adduktorenbereich. "Bei ihm haben wir aber Hoffnung, dass er am Sonntag spielen kann", sagte Thomas Schaaf nach der Einheit am Freitagnachmittag. Philipp Bargfrede hatte sich am Donnerstag in der allerletzten Aktion des Trainings nach einem Torschuss an den Oberschenkel gefasst. Das Eigengewächs plagt sich mit muskulären Problemen im hinteren Oberschenkelbereich herum. Sein Einsatz für Sonntag ist ebenfalls nicht sicher. "Mehr als fraglich" sind derweil die Einsätze von Petri Pasanen und Clemens Fritz, welche ebenfalls noch dabei sind, ihre muskulären Probleme auszukurieren.

Positivere Signale gibt es derweil bei Aaron Hunt. Der Nationalspieler hatte am Donnerstag im Training einen Schlag auf das Schienbein bekommen, konnte aber heute schon wieder ohne Probleme mit der Mannschaft mittrainieren. Kevin Schindler tauschte derweil für die ersten Passübungen auf dem Rasen die Laufschuhe gegen Fußballschuhe, machte am Freitag somit den nächsten Schritt in seiner Reha-Phase.


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Harnik: "Hoffe, dass Werder sich mit dem Punktesammeln noch Zeit lässt" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bei Werder Bremen feierte Martin Harnik einst sein viel umjubeltes Bundesliga-Debüt. Am 3. Spieltag der Saison 2007/08 kam der damalige Akteur aus Werders U 23 in der 61. Minute in Nürnberg für Markus Rosenberg ins Spiel und schoss acht Minuten später in seinem ersten Einsatz für die Profis den 1:0-Siegtreffer beim FCN. Im August 2009 verließ Harnik die Grün-Weißen in Richtung Düsseldorf. Nach einer Saison bei Zweitligist Fortuna, ist der heute 23-Jährige mittlerweile beim VfB Stuttgart, Werders nächster Gegner am Sonntag, 07.11.2010, gelandet. WERDER.DE sprach vor dem Wiedersehen am Wochenende mit dem ehemaligen Werderaner.


Hallo Martin, du hast von Januar 2006 bis Sommer 2009 für Werder gespielt. Ist das Wiedersehen mit den alten Kollegen etwas Besonderes für dich?

Natürlich ist das Spiel gegen Werder kein gewöhnliches Spiel für mich. Ich habe dort viel für meine weitere Karriere gelernt, auch wenn ich nicht so viele Einsatzminuten hatte. Und eine noch größere Bedeutung bekommt das Spiel für mich, wenn wir am Ende ein positives Resultat erzielen.

Du hattest damals viele Freunde in Bremen. Hast du auch heute noch Kontakt zu ehemaligen Mitspielern?

Ja, ich telefoniere ab und an mit Sebastian Prödl, Per Mertesacker oder Clemens Fritz.

In deiner Zeit bei Werder ist dir der endgültige Durchbruch in das Bundesliga-Team nicht gelungen. Nach einer erfolgreichen Saison bei Fortuna Düsseldorf in der 2. Liga bist du beim VfB in dieser Spielzeit in jeder Bundesliga-Partie zum Einsatz gekommen. Läuft es so wie du es dir vorgestellt hast bzw. würdest du alles wieder genauso machen?

Für einen Spieler ist es immer wichtig, Spielpraxis zu sammeln, daher war der Wechsel nach Düsseldorf die richtige Entscheidung. Der Wechsel nach Stuttgart war für mich dann der nächste Schritt und eine große Herausforderung. Mit dem Saisonstart sind wir natürlich nicht zufrieden und wir müssen hart arbeiten, um aus dieser Situation wieder herauszukommen.

Solltest du auch am Sonntag zum Einsatz kommen, könnte es zu einem Duell mit deinem Landsmann und Freund Sebastian Prödl kommen. Ihr kennt euch gegenseitig sehr gut. Für wen ist das eher ein Vorteil?

Ich denke nicht, dass man in diesem Zusammenhang von einem Vorteil oder einem Nachteil sprechen kann. Man wird sehen, wer am Sonntag den besseren Tag erwischen wird.

Weder Werder noch der VfB stehen derzeit da, wo sie am Ende der Saison hinwollen. Was glaubst du ist für beide Mannschaften in dieser Spielzeit noch drin?

Für uns geht es momentan nur darum, aus dieser Situation herauszukommen. Über alles andere brauchen wir nicht nachzudenken. Werder hat einen guten Kader und wird am Ende bestimmt weiter oben in der Tabelle stehen. Aber ich hoffe natürlich, dass sie sich mit dem Punktesammeln noch bis nächste Woche Zeit lassen.

Mit Jens Keller hat der VfB seit gut drei Wochen einen neuen Mann an der Seitenlinie. Was bewirkt ein solcher Trainer-Wechsel und welche Bedeutung hat er für euch als Mannschaft?

Ein neuer Trainer setzt immer neue Reize und Schwerpunkte. In erster Linie stehen aber wir Spieler in der Pflicht. Wir haben uns in diese schlechte Situation gebracht, wir müssen deshalb auch dafür sorgen, dass wir möglichst schnell da unten wieder rauskommen.

In der Europa League läuft es für den VfB wie am Schnürchen. 3 Spiele, 3 Siege. Wieso zeigt der VfB international und in der Bundesliga zwei unterschiedliche Gesichter?

In der Europa League gelang uns ein guter Start, entsprechend geringer war der Druck bei den weiteren Spielen. Wir wollen natürlich auch unser Gesicht auf internationaler Ebene in der Bundesliga zeigen.

Und wie lautet dein Tipp für die Begegnung am Sonntag?

Wir wollen die drei Zähler in Stuttgart behalten.


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06.11.2010 09:26 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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VfB gegen Werder: Wieder ein schwarzer Sonntag für Stuttgart? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ab in den Süden. Am Sonntag, 07.11.2010, trifft Werder Bremen in der Mercedes-Benz Arena um 17.30 Uhr auf den VfB Stuttgart. Für all diejenigen, die sich optimal auf die Partie vorbereiten und an der Bar oder auf dem Weg zum Auswärtsspiel mit jeder Menge Halbwissen glänzen wollen, hat WERDER.DE in Zusammenarbeit mit OptaSportdaten die wichtigsten Fakten und Statistiken notiert. Viel Spaß damit!


- Fällt die Partie Stuttgart gegen Bremen auf einen Sonntag, gibt es für Stuttgarter nichts zu holen. Mit fünf Werder-Siegen und einem Remis ist die Serie geradezu gespenstisch für den VfB. Das 0:2 aus Sicht der Stuttgarter aus der Vorsaison fand ebenso an einem Sonntag statt, wie die aktuelle Partie am 11. Spieltag.

- Tore sind bei dieser Paarung fast schon garantiert: In den letzten acht Bundesliga-Duellen zwischen beiden Teams fielen sage und schreibe 39 Tore, was einem Schnitt von 4,9 Treffern pro Partie entspricht.

- Die Bremer erzielten gegen kein anderes Team so viele Bundesliga-Treffer wie gegen die Schwaben (152), der VfB kassierte nur gegen Bayern mehr Gegentore (167) als gegen Bremen.

- Unangehmer Gegner: Nur gegen den Deutschen Rekordmeister Bayern München musste das Team von der Weser mehr Niederlagen im Oberhaus einstecken ( 38 ) als gegen den VfB ( 31, wie gegen Köln).

- Stuttgart verlor zu Hause nach einer 1:0-Führung zuletzt vor sechs Jahren (27.10.2004). Der Gegner hieß: Werder Bremen (1-2).

- Keine andere Mannschaft kassierte in dieser Saison so viele Niederlagen wie der VfB (sieben). An acht der zehn bisherigen Spieltage standen die Schwaben auf einem der letzten drei Plätze.

- In den acht Partien, in denen der VfB nicht zu Null spielte, holte er nur einen Punkt.

- Werder-Verteidiger, aufgepasst: Kein Team traf häufiger per Kopf als Stuttgart (fünf Mal, so häufig wie vier weitere Bundesliga-Teams).

- Werder-Stürmer, aufgepasst: Die Schwaben kassierten ligaweit auch die meisten Gegentreffer per Kopf (acht).

- Werder ist die einzige Mannschaft, die noch keinen Treffer nach einer Ecke erzielen konnte. Vielleicht klappt es ja am Sonntag.

- Bremen bekam ligaweit die meisten Schüsse aufs eigene Tor (67), Stuttgart die drittmeisten (57, Mönchengladbach 63).

- Beim 4:1-Heimsieg gegen Stuttgart im September 2007 gelang Hugo Almeida der schnellste (3. und 4. Minute) und der früheste (nach 4 Minuten) Doppelpack der Bundesliga-Geschichte.

- Thomas Schaaf hat von den aktuellen Bundesligisten nur gegen den VfB eine negative Bilanz: acht Siege, neun Niederlagen, sechs Remis.


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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Johannes80: 06.11.2010 19:40.

06.11.2010 19:39 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Mit Marin zum VfB - Bargfrede bleibt in Bremen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein schneller Antritt allein auf dem Weg zum Tor. Ein eiskalter Abschluss. Und der Ball zappelte im Netz. Marko Marin ist wieder da. Das hatte nach dieser Aktion auch der letzte Zuschauer auf dem Trainingsplatz bemerkt. Nachdem der deutsche Nationalspieler am Freitag aufgrund von Adduktorenproblemen mit dem Training ausgesetzt hatte, war Werders Dribbelkünstler bereits beim Abschlusstraining am Samstag, 06.11.2010, wieder mit der Mannschaft auf dem Platz. Nach der Einheit gab er dann auch grünes Licht für einen Einsatz gegen Stuttgart am Sonntag, 07.11.2010, um 17.30 Uhr.

"Ich hatte keine Probleme. Es war alles gut soweit. Ich freue mich auf Sonntag", sagte ein gutgelaunter Marin über den gelungenen Härtetest und das "Okay" von Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski. Das fiel für Philipp Bargfrede am Samstagnachmittag aus. Der Mittelfeldspieler war statt in Trainingsklamotten nur in zivil auf dem Gelände am Weser-Stadion anzutreffen. Für ihn kommt ein Einsatz beim VfB nach muskulären Problemen im hinteren Oberschenkelbereich zu früh. Genauso wie für die ebenfalls an muskulären Problemen leidenden Clemens Fritz und Petri Pasanen, die wie Bargfrede bei der abschließenden Trainingseinheit am Samstag nicht dabei waren.

Somit wird Trainer Thomas Schaaf, dessen Kapitän Torsten Frings unterdessen am Freitag von der UEFA-Disziplinarkommission nach seiner Roten Karte gegen Enschede für ein Champions-League-Spiel gesperrt wurde, mit einem 16er-Kader um 17 Uhr vom Bremer Flughafen in Richtung Stuttgart abheben. Leon-Aderemi Balogun wird dabei der einzige Akteur aus dem U 23-Kader sein.

"Wir müssen eine konzentrierte Leistung abliefern", forderte Claudio Pizarro vor dem Gastspiel beim VfB und unterstrich, was Werder im Gegensatz zu den vergangenen beiden Heimniederlagen gegen den 1.FC Nürnberg (2:3) und Twente Enschede (0:2) besser machen muss: "Diesesmal müssen wir einfach die Tore machen und dann werden wir das Spiel auch gewinnen. So einfach ist das manchmal." Das Toreschießen lief im Training beim Abschlussspiel schon einmal ganz gut. Ob Marko Arnautovic per Fernschuss in den Winkel, Claudio Pizarro per Selbstvorlage mit dem Oberschenkel und trockenem Abschluss oder eben jener Alleingang Marins. Die Werder-Profis haben Torhunger.

Diese 16 Spieler wurden von Cheftrainer Thomas Schaaf für das Stuttgart-Spiel nominiert:

Wiese, Mielitz - Prödl, Mertesacker, Silvestre, Balogun - Wesley, Frings, Jensen, Marin, Hunt, Husejinovic, Arnautovic - Pizarro, Almeida, Wagner.


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Bittere 0:6-Klatsche gegen effizienten VfB Stuttgart Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Werder Bremen hat das vierte Pflichtspiel in Folge verloren. Beim überdeutlichen 0:6 (0:3) gegen den VfB Stuttgart hatten die Grün-Weißen ordentlich begonnen, das Spiel jedoch nach einer rassigen ersten Halbzeit mit vielen Chancen auf beiden Seiten bereits frühzeitig verloren. Gerade in der ersten Hälfte blieb die Elf von Cheftrainer Thomas Schaaf zwar die feldüberlegene Mannschaft, leistete sich aber zu viele Fehler im Defensivverhalten und fing sich immer wieder gefährliche Konter, die die effizienten Schwaben gnadenlos ausnutzten. Auch in der zweiten Halbzeit trafen nur die Stuttgarter, die – genau wie Torsten Frings in der ersten Hälfte – sogar einen Elfmeter verschossen hatten.

Schaaf baute seine Startformation gegenüber dem Champions-League-Spiel gegen Enschede in allen Mannschaftsteilen um. Im Tor begann der wiedergenesene Nationaltorwart Tim Wiese für Sebastian Mielitz. In der Viererkette rückte Mikael Silvestre auf die Linksverteidigerposition, während Wesley auf der anderen Seite und Sebastian Prödl als Innenverteidiger begann. Im Mittelfeld musste Philipp Bargfrede weichen, da Kapitän Torsten Frings auf seine etatmäßige Position zurückkehrte. Im Angriff erhielt Sandro Wagner den Vorzug gegenüber Hugo Almeida.

Offener Schlagabtausch zu Beginn, Marica trifft

Trotz des aufgeweichten Bodens in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena suchten beide Teams von Beginn an mit viel Tempo den Weg nach vorne. Schon nach zwei Minuten kamen die Stuttgarter in Person von Marica zur ersten Gelegenheit, doch der Rumäne köpfte das Leder aus fünf Metern über das Tor. Im direkten Gegenzug kam Werder zur ersten Ecke und Wagner im Gewühl nach Pizarro-Pass zum Schuss, doch Ulreich hatte keine Probleme damit, den abgefälschten Ball zu fangen (3.).

Nach zehn Minuten eroberten die Schwaben den Ball im Mittelfeld, Gebhart behauptete das Leder nach einem Solo und legte nach rechts in den Strafraum auf Marica ab. Der VfB-Angreifer zog aus spitzem Winkel sofort ab und setzte den Ball unhaltbar für Wiese in die lange Ecke (10.). Fünf Minuten nach dem 0:1 blieb der Werder-Keeper Sieger im Duell mit Marica, der wieder aus spitzem Winkel abgezogen hatte.

Frings vergibt vom Punkt die Chance aufs 1:1

In der Folge übernahmen die Grün-Weißen die Spielkontrolle und entwickelten zusehends Torgefahr. Nach einem Eckball von Aaron Hunt hatte Molinaro Claudio Pizarro zunächst klar umgerissen, bevor Prödl am langen Pfosten ans Leder herankam, den Ball aber vorbeiköpfte (21.). Den gerade noch verwerten Elfmeter bekam Werder dann aber nur zwei Minuten später zugesprochen. Nachdem Daniel Jensen Hunt auf die Reise geschickt hatte, prallte dieser an der rechten Strafraumkante mit dem herausgeeilten VfB-Keeper Ulreich zusammen und Schiedsrichter Kinhöfer zeigte auf den Punkt. Torsten Frings trat an, schoss aber zu mittig, so dass der Keeper seinen Fehler wieder gutmachen konnte und den Ball festhielt (24.).

Während Bremen das spielbestimmende Team blieb und auf den Ausgleich drückte, schalteten die Gastgeber immer wieder blitzschnell um und kamen zu besten Kontergelegenheiten. Nach 28 Minuten verhinderte Wiese mit einer Weltklasseparade das 0:2, nachdem Cacau einen der vielen schnellen Gegenangriffe abgeschlossen hatte (28.). Drei Minuten später machte es der Nationalstürmer jedoch besser. Nachdem Marica sich wiederholt über die rechte Seite durchgesetzt hatte und in die Mitte passte, konnte Cacau sich aus acht Metern Torentfernung die Ecke aussuchen und markierte das 0:2 (31.). Unmittelbar vor der Pause kam es noch dicker für die Schaaf-Elf: Nach einem weiteren über Marica eingeleiteten Konter war es wieder Cacau, der frei zum Schuss kam und nach Gebhart-Vorlage zum 0:3 einnetzte (45.).

Werder hat nach dem 0:3 zur Pause nichts mehr entgegenzusetzen

Die zweite Hälfte begann deutlich weniger schwungvoll als die erste. Aufregung gab es erst nach einer Stunde wieder. Der für Hunt eingewechselte Leon Balogun foulte Gebhart im Sechzehner, doch auch die Gastgeber verwandelten den fälligen Strafstoß nicht. Doppeltorschütze Cacau scheiterte an Wiese, der klasse parierte (61.). Kurz darauf kamen die Bremer zu ihren einzigen echten Torgelegenheiten in der zweiten Hälfte, doch weder Wesleys Fernschuss (66.), noch Pizarros Großchance (67.) landeten im Netz.

Stattdessen legte der VfB nach: Nur eine Minute nach dem möglichen 1:3 erhöhte Gentner aus 10 Metern halblinker Position auf 0:4. Beim Schuss versperrte der im Abseits stehende Ex-Bremer Martin Harnik dem Werder-Keeper die Sicht (68.). Wenig später konnte Marica völlig unbedrängt von links in den Sechzehner flanken, wo Niedermeier den Ball am einmal mehr machtlosen Wiese vorbei in die kurze Ecke köpfte (73.). Das halbe Dutzend komplettierte Boka vier Minuten vor dem Ende – abermals nach einem Konter. Der Ivorer war von Kuzmanovic per Steilpass geschickt worden, tauchte allein vor Wiese auf, umkurvte den Keeper und schob das Leder zum bitteren 0:6-Endstand ins leere Tor (86.).

Christoph Muxfeldt


VfB Stuttgart: Ulreich – Funk, Niedermeier, Delpierre, Molinaro – Träsch, Gentner – Gebhart (81. Camoranesi), Boka – Marica (76. Kuzmanovic), Cacau (66. Harnik); auf der Bank: Ziegler, Bicakcic, Bah, Pogrebnyak

Werder Bremen: Wiese – Silvestre, Prödl, Mertesacker, Wesley – Hunt (49. Balogun) , Jensen, Frings (64. Arnautovic), Marin – Wagner (73. Almeida), Pizarro; auf der Bank: Mielitz, Husejinovic

Tore: 1:0 Marica (10.), 2:0 Cacau (31.), 3:0 Cacau (45.), 4:0 Gentner (68.), 5:0 Niedermeier (73.), 6:0 Boka (86.)

Gelbe Karten: Gebhart (Stuttgart)

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

Mercedes-Benz-Arena: 40.000 Zuschauer (ausverkauft)


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08.11.2010 08:19 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Ohne den letzten Biss: Werder verpasst Anschluss Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Als sich auch noch Stuttgarts Arthur Boka in der 86. Minute am Sonntagabend, 07.11.2010, in die Torschützenliste eintrug, war das halbe Dutzend voll - Die 0:6-Niederlage für Werder Bremen am 11. Spieltag beim VfB Stuttgart besiegelt. Entsprechend betreten waren dann auch die Mienen der Bremer nach der höchsten Niederlage unter Cheftrainer Thomas Schaaf. Dieser brachte den dürftigen Auftritt seiner Mannschaft auf den Punkt: „Es war eine eindeutige Sache. Wir haben in keinster Weise Gegenwehr gezeigt“, sagte der Coach. „Wir waren heute ein guter Sparringspartner, so einen wünscht man sich beim Boxen, wenn man Selbstvertrauen braucht. Wir haben sehr schlecht gespielt, ohne jegliche Aggresivität und Zweikampfführung. Dann kommt letztlich so ein Ergebnis dabei heraus.“

Sehr viel positivere Worte konnte auch Werders Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem Schlusspfiff nicht finden. „Wenn man 90 Minuten fast alles falsch macht, dann ist man eben nicht mehr weit weg von einem 6:0. Das war ein bitterer Abend für uns. Es war ein mutloser und schlechter Auftritt von uns. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir jemals so schlecht gespielt haben. In den letzten Tagen haben wir nun einiges verspielt, auch in der Bundesliga sind wir hinten dran. Da muss sich einiges ändern.“

Besonders Torhüter Tim Wiese, der einen Elfmeter von Cacau parierte, war auf Seiten der Grün-Weißen zu bemitleiden. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so desolat spielen können. Jeder holt nicht das Letzte aus sich heraus. Es fehlt einfach der letzte Biss. Nach einem 0:4 darf man nicht vorne rumlaufen, da muss man hinten dicht machen“, sagte der Torhüter und fasste zusammen: „Wir haben insgesamt als Mannschaft versagt. Nun müssen wir uns für den Verein zerreißen.“

Zwar wollte auch Abwehrchef Per Mertesacker nichts beschönigen, machte aber auch deutlich, dass man nun den Kopf nicht hängen lassen darf: „ Das war heute ein absoluter Tiefpunkt für uns. Wir dürfen uns von dieser Niederlage aber nicht unterkriegen lassen. Auch dieses Mal nicht, weil bei uns noch sehr viel zu verbessern ist und wir das Potential dazu auch haben.“

Auch Klaus Allofs stellte den Willen der Mannschaft nicht in Frage: „Grundsätzlich will die Mannschaft gewinnen. Der VfB hat heute keinen Meter preisgegeben. Das waren Tugenden, die uns bisher auch immer ausgezeichnet haben. Mit diesen Dingen haben wir in der letzten Saison noch den dritten Platz erreicht, nun lassen wir diese Dinge jedoch vermissen. Man spürt die Verunsicherung in der ganzen Mannschaft. Was sich dann auch bei einem sicheren Elfmeterschützen wie Torsten bemerkbar macht“, sagte der Geschäftsführer zu jener Szene in der 24. Minute, in der Kapitän Frings nach über sechseinhalb Jahren wieder einen Elfmeter verschoss. Allofs stellte aber klar: „Auch wenn das jetzt viele nicht gerne hören werden, wir werden nicht verrückt spielen, die Dinge analysieren und hart im Training daran arbeiten.“

Cheftrainer Thomas Schaaf forderte die Mannschaft auf, sich untereinander wieder mehr Sicherheit zu geben: "Es ist nun wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen, damit der Einzelne in der Mannschaft auch wieder besser aussieht. Wir müssen nun alles runterschrauben, von den ganz besonderen Dingen erstmal wegkommen und zusehen, unser Spiel wieder einfach zu gestalten. Es kommt darauf an, dass man die Ärmel hochkrempelt und sein Tor wieder auf Teufel komm raus verteidigt." Damit alle Werderaner bald schon wieder mehr Grund zur Freude haben dürfen.


von Timo Sczuplinski, Tino Polster und Marco Niesner


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