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Johannes80
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Kein Sieg im letzten Heimspiel: Werder - KSC 1:3 |
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Werder Bremen hat das letzte Heimspiel der Saison mit einer Niederlage beendet. Die Grün-Weißen unterlagen dem Karlsruher SC mit 1:3 (0:2). Werder vergab in der ersten Hälfte zahlreiche gute Torchancen, die Gäste hingegen trafen durch Lars Stindl doppelt (28./39.). Im zweiten Durchgang erhöhte Alexander Iashvili gar auf 0:3 (55.), ehe Hugo Almeida immerhin noch verkürzte (73.).
Vor dem Spiel war einmal mehr großes Rotieren angesagt. Im Vergleich zum 5:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt begann eine auf sechs Positionen veränderte Werder-Elf. Pasanen, Tosic, Vranjes und Diego ersetzten Fritz, Boenisch, Niemeyer und Özil, für die verletzten Pizarro und Rosenberg stürmten Hugo Almeida und Harnik.
Wiese wieder als „Elfmeter-Killer“
Das Spiel begann aufregend. Schon nach zwei Minuten pfiff Schiedsrichter Michael Kempter einmal laut – und deutete auf den Elfmeterpunkt vor dem Bremer Tor. Was war passiert? Innenverteidiger Sebastian Prödl hatte Stindl am Trikot gezupft, der Karlsruher ging spektakulär zu Boden – eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Doch Werder hatte ja „Elfmeter-Killer“ Tim Wiese auf der Linie. Und der Held von Hamburg machte seinem Namen einmal mehr alle Ehre, tauchte ins rechte Eck und fischte Engelhardts nicht schlecht platzierten Schuss klasse heraus.
Danach übernahm Werder die Initiative. Ansehnlich, was die Grün-Weißen im Mittelfeld um den spielfreudigen Diego boten, aber zunächst noch nicht gefährlich. Häufig war am Strafraum Endstation. Doch das änderte sich bald. Almeida legte nach einem gefühlvollen Diego-Pass von der Grundlinie zurück in Richtung des zentral lauernden Harnik, doch KSC-Schlussmann Miller fing den Ball ab (11.). Auch bei einer guten Flanke von Linksverteidiger Tosic passte die Gäste-Abwehr auf, Langkamp köpfte vor Almeida zur Ecke (14.).
„Baumi“ hat die Führung auf dem Kopf
Werder blieb dran und hatte kurz darauf die Riesen-Chance zum Führungstor. Kapitän Frank Baumann kam zentral vor dem Tor völlig frei zum Kopfball, doch Miller zeigte eine starke Reaktion (15.). Eindruck nach einer Viertelstunde: Dominante Bremer, abwartende Karlsruher. Aber auch die Gäste, für die es um die allerletzte Chance auf den Klassenerhalt ging, kamen nach dem vergebenen Elfmeter zu einer weiteren Großchance. Freis profitierte von einem Fehlpass von Frings, schoss allerdings allein vor Tim Wiese rechts am Tor vorbei.
Danach spielte zunächst nur noch Grün-Weiß. Pech für Hugo Almeida, dass er nach Flanke von Tziolis per Kopf nur den rechten Pfosten traf (28.). Und Glück für den KSC, dass im direkten Gegenzug der überraschende Führungstreffer fiel. Nach einer Flanke von Celozzi schraubte sich Stindl höher als Pasanen und köpfte aus fünf Metern ein. Drei Minuten später hatte der aktive Hugo Almeida den Ausgleich auf dem Fuß, Miller rutschte der Ball unterm Körper durch, doch der KSC-Keeper war schnell wieder auf den Beinen und schnappte sich den Ball noch vor der Torlinie.
Effektiver KSC legt nach
Vorne machten die Bremer die Tore nicht, und in der Defensivarbeit schlichen sich nun zunehmend Nachlässigkeiten ein. Stindl hatte nach Flanke von Eichner zentral vor dem Strafraum viel zu viel Platz, nahm Maß und traf aus 18 Metern unhaltbar ins rechte Eck (39.) – 0:2. Mit diesem unbefriedigenden Ergebnis ging’s in die Pause.
Danach kam Niemeyer für Frings und führte sich mit einem gefährlichen Distanzschuss gut ein (52.). Tore waren aber weiterhin nur dem konterstarken Tabellenletzten vergönnt. Der stand in der Abwehr besser als Werder und war im Angriff effektiver. Zu besichtigen bei Iashvilis Treffer zum 0:3 in der 55. Minute. Freis setzte sich auf der rechten Seite gegen Prödl durch, legte von der Grundlinie zu Iashvili, der den Ball aus fünf Metern trocken in den rechten Winkel jagte.
Özil bringt Belebung und legt das Anschlusstor auf
Thomas Schaaf reagierte mit zwei weiteren Wechseln, wollte mit der Hereinnahme von Özil für Vranjes und Fritz für Baumann die Offensive beleben. Vor allem Özils Mitwirken wirkte sich positiv aus. Gefährlich wurde es fürs KSC-Tor aber zunächst durch einen eigenen Mann. Kennedy prüfte seinen Torwart Miller mit einem unfreiwilligen Kopfball.
Werder war bemüht den Rückstand zu verkürzen, tat sich gegen tief stehende Karlsruher aber schwer, zu weiteren Chancen zu kommen. Erst Harniks Kopfball zwang Miller zu einer weiteren Glanzparade (70.). Drei Minuten später war der Schlussmann dann erstmals machtlos. Nach einem schönen Pass von Özil scheiterte Almeida im ersten Versuch an Miller, traf aber im Nachschuss zum 1:3. Ging da noch was? Leider nein. Denn außer einer Möglichkeit durch Diego, der aus 15 Metern verzog (83.), brachten die Bremer nichts Gefährliches mehr zustande. Damit steht vor den beiden Finalspielen im Uefa-Cup und im DFB-Pokal eines bereits fest: Werder wird die Bundesliga-Saison auf Platz 10 beenden.
von Kevin Kohues
Werder Bremen – Karlsruher SC 1:3 (0:2)
Werder Bremen: Wiese - Pasanen, Prödl, Baumann (59. Fritz), Tosic - Vranjes (59. Özil) - Frings (46. Niemeyer), Tziolis - Diego - Harnik, Hugo Almeida; auf der Bank: Vander, Boenisch
Karlsruher SC: Miller - Celozzi, Langkamp, Franz (46. Sebastian), Eichner - Aduobe - Stindl, Engelhardt - Freis (73. Mutzel), Iashvili - Kennedy (84. Timm)
Tore: 0:1 Stindl (28.), 0:2 Stindl (39.), 0:3 Iashvili (55.), 1:3 Almeida (73.)
Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf)
Weser-Stadion: 40.000 Zuschauer
Gelbe Karten: Niemeyer, Tziolis - Aduobe, Franz, Langkamp, Engelhardt
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16.05.2009 18:59 |
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Johannes80
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Trotz begeisternden Fans: Generalprobe misslungen |
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Wenn es stimmt, was man über misslungene Generalproben sagt, dann wird Werder am Mittwoch ein grandioses UEFA-Cup-Finale spielen. Geht die letzte Übungseinheit vor der Premiere schief, soll ja angeblich die eigentliche Aufführung zum Triumph werden. Das müsste nach diesem Nachmittag eigentlich gelingen. "Das Ergebnis ist heute zweitrangig", sagte Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem 1:3 gegen den Karlsruher SC verärgert, "aber man sollte ein anderes Spiel abliefern. Wir haben das heute nicht gut gemacht." Eine Leistung, "die uns im Rhythmus hält", wäre nötig gewesen, ergänzte Cheftrainer Thomas Schaaf. Doch sie blieb aus.
Das war nach dem tollen 5:0 am Mittwoch in Frankfurt durchaus überraschend. "Dort haben wir gute Bewegungen gezeigt, haben gut nachgesetzt und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Heute war das alles anders", kritisierte Schaaf. Und zwar von Beginn an: "Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben gleich am Anfang zwei, drei schwere Fehler gemacht", erinnerte sich Kapitän Frank Baumann. Zum großen Werder-Glück hielt der famose Tim Wiese den aus einem der Fehler resultierenden frühen Elfmeter und gab seinem Team damit die Chance, doch noch in die Partie zu finden. Nur in einer kurzen Phase nach diesem Strafstoß hätte Werder das Spiel dank einiger guter Chancen an sich reißen können, analysierte Klaus Allofs: "Da können wir in Führung gehen und das Spiel sogar schon entscheiden."
Harte Kritik von Allofs und Schaaf
Doch die Möglichkeiten blieben ungenutzt, die vorher so verunsicherten Gäste wurden mit eigenen Fehlern aufgebaut und konnten in der Folge weit davon ziehen. Die Verantwortlichen nahmen es wütend zur Kenntnis. "Wir waren nicht bereit, die intensiven Wege zu gehen, haben nicht den richtigen Antrieb gehabt. Das ist eine Sache der Einstellung", kritisierte Thomas Schaaf und auch Klaus Allofs ging mit der Mannschaft hart ins Gericht: "Wir haben die gleichen Fehler wie so häufig in dieser Saison gemacht: zu wenig Aufwand, zu wenig Disziplin – das geht nicht."
Dabei war das Publikum "in der Stimmung für ein Fußballfest", wie Allofs sagte. "Wir hatten etwas ganz anderes vor, wollten uns für die Super-Unterstützung der Fans in dieser Saison bedanken", ärgerte sich Frank Baumann. "Das ist leider total in die Hose gegangen. Wir haben gegen Mannschaften aus dem unteren Bereich zu viele Punkte gelassen. Es war eine sehr, sehr enttäuschende Bundesliga-Saison." Bemerkenswert, dass die Fans bei allem Ärger darüber aber auch die vielen tollen Leistungen nicht vergaßen und auch bei klarem Rückstand ihre Mannschaft begeisternd unterstützten.
Istanbul, ick hör dir trapsen...
War es das anstehende Istanbuler Finale, das die Werderaner ablenkte? "Einige jedenfalls nicht im Stadion", entgegnete Thomas Schaaf auf die Frage, wo seine Spieler mit ihren Gedanken gewesen seien. "Ein paar Tage weiter", lautete Klaus Allofs' Antwort. "Eine andere Erklärung für so viele Fehler gibt es nicht." Und dann holte der Geschäftsführer noch einmal richtig aus: "Einige werden vielleicht sagen, dass eine solche Reaktion normal ist, wenn man so ein Spiel vor der Brust hat. Aber ich denke, dass es das nicht ist. Es ist Bestandteil dieses Berufes, sich auf jedes Spiel und auf jedes Training zu konzentrieren – einige kriegen das immer noch nicht hin. Das ist ärgerlich."
Nur wenn man die richtigen Schlüsse aus dem Spiel ziehe, könne es doch noch eine positive Wirkung haben, schob er noch nach. So wie das eben ist mit den misslungenen Generalproben. Auch Frank Baumann hat schon davon gehört, was man über diese so sagt. Er ist sich jedenfalls sicher: "So eine Leistung werden wir nicht noch mal zeigen. Am Mittwoch werden wir anders auftreten und erfolgreicher spielen."
von Enrico Bach und Christoph Muxfeldt
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16.05.2009 21:21 |
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Diego und "Baumi": Noch immer regiert der Konjunktiv |
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Es lief gerade erst die zweite Spielminute gegen den Karlsruher SC, als zum ersten Mal "Di-i-i-i-iego"-Gesänge durchs Stadion hallten. Immer wieder wurden sie im Spielverlauf angestimmt. Natürlich auch, als Werders Nr. 10 nach einem TV-Interview als letzter der Profis in den Spielertunnel verschwand. Vorher schaute Diego noch einmal dankbar in die Runde und verbeugte sich vor den Fans. "Es besteht die Möglichkeit,dass das heute mein letztes Spiel im Weser-Stadion war", sagte er wenig später den wissbegierigen Journalisten. "Und in dem Fall wäre es ein sehr besonderes für mich."
Noch immer regiert jedoch der Konjunktiv, in Sachen "Diegos Zukunft" gibt es keinen neuen Sachstand. Geschäftsführer Klaus Allofs stellte noch einmal klar: "Es steht noch nicht fest, ob er geht und wenn er geht, wohin." Doch beiden Seiten, dem Bremer Publikum wie dem Brasilianer, war es offensichtlich wichtig, für den Fall der Fälle vorzusorgen und dem letzten Heimspiel der Saison einen würdigen Rahmen zu verpassen. Ähnliches hatten die Fans in Bezug auf Frank Baumann im Sinn – auch ihn ließen sie während und nach dem Spiel hoch leben, doch auch der Kapitän ließ seine Zukunft offen. Ende der Karriere oder doch noch eine Saison? "Spekulieren bringt nichts, wir haben jetzt andere Sorgen."
Volle Konzentration auf Istanbul und den "goldenen Schlüssel"
Mit "Sorgen" meinte Baumann zum einen das eben verlorene Spiel gegen den KSC und die dort gezeigte Leistung. Zum anderen waren in diesem Wort sicher auch die kommenden Aufgaben verpackt, die natürlich kein Grund, sich zu sorgen sind, aber eben die volle Konzentration fordern.Selten war ja, abgesehen von Personalien wie Diego und "Baumi", der Ausgang des letzten Heimspiels weniger bedeutsam als in dieser Saison. Denn "wichtig sind vor allem die beiden Finals, die jetzt kommen", unterstrich Diego.
Das erste, das UEFA-Cup-Finale in Istanbul gegen Schachtjor Donezk, steigt schon in vier Tagen. Obwohl er dort wegen einer Gelbsperre nicht wird spielen können, wird Diego dabei sein: "Ich werde mit nach Istanbul fliegen und von draußen alles tun, um der Mannschaft zu helfen. Wenn wir gewinnen, werde ich so feiern, als wäre ich auf dem Platz dabei gewesen." Trotz der Enttäuschung am Samstagnachmittag ist er optimistisch für den Mittwoch: "Ich bin sicher, dass die Mannschaft sehr konzentriert und sehr gut vorbereitet ist."
In Wolfsburg und in Berlin wird er dann wieder auf dem Platz stehen und in allen Emotionen nach dem KSC-Spiel spürte man schon die Vorfreude darauf. Vor allem das Pokalfinale elektrisiert Diego: "Das ist ein unheimlich wichtiges Spiel für uns. Wir haben dort die Möglichkeit, die Saison mit einem goldenen Schlüssel abzuschließen."
Wer sich nun Sorgen macht, dass der Mannschaft in den kommenden zwei Finalwochen diese Poesie abhanden kommen könnte, weil sie vielleicht von den Spekulationen und Verhandlungen um Diegos Zukunft abgelenkt werden, den beruhigte Klaus Allofs nachdrücklich: "Das hat uns doch schon immer begleitet. Den Trainer und mich beunruhigt das nicht und auch die Mannschaft hat darauf bisher keine Reaktion gezeigt. Das wird auch in den nächsten Spielen so bleiben."
von Enrico Bach und Christoph Muxfeldt
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16.05.2009 22:16 |
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