Prozessauftakt: Dimanski konnte erstmals Stellung nehmen |
Johannes80
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Prozessauftakt: Dimanski konnte erstmals Stellung nehmen |
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Im Rahmen des Auftakts zum Prozess, in dem Fußball-Profi Ivan Klasnic neben Werders Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski auch die Bremer Internistin Manju Guha sowie zwei Bremer Reha-Zentren verklagt, konnte sich Dr. Dimanski am Freitag erstmals öffentlich gegen die Vorwürfe wehren, die Nierenerkrankung Klasnic' nicht erkannt und folglich falsch behandelt zu haben. Vor der dritten Zivilkammer des Bremer Landgerichts, die am Freitagvormittag zum ersten Verhandlungstag einbestellt hatte, ist Dimanski von seiner ärztlichen Schweigepflicht entbunden.
In seiner Stellungnahme führte der Mediziner detailliert auf, wer und zu welchem Zeitpunkt alarmierende Werte des Fußballers gemessen hatte. Darin machte er deutlich, dass bereits im Jahre 2002 Werte gemessen wurden, die Hinweise auf eine Nierenerkrankung gaben. Daraufhin habe er Klasnic zu verschiedenen Internisten überwiesen, die jeweils ihre Beurteilung und Empfehlungen abgaben, denen er, Dr. Dimanski, dann nachgekommen sei.
"Ich denke, dass ich dem Gericht verdeutlichen konnte, dass ich bei der Zusammenarbeit mit Ivan Klasnic keine Werte übersehen habe und überhöhte Werte kontrollieren und von Spezialisten beurteilen ließ. Außerdem ist aus meiner Sicht klar geworden, dass Ivan Klasnic bereits 2002 von seiner Nierenerkrankung gewusst haben muss. Ich hatte gehofft, dass ich heute die Möglichkeit bekommen würde, dies alles so detailliert darzulegen und freue mich, dass es nun dazu gekommen ist", so Dimanski nach der Verhandlung.
Nachdem Klasnic wie schon im Vorfeld des Prozesses einen weiteren Vergleichsvorschlag des vorsitzenden Richters Uwe Boysen abgelehnt hatte, vertagte sich das Gericht auf den 08.05.2009. Es wird damit gerechnet, dass dann ein Gutachter beauftragt wird, der die Krankheitsgeschichte Klasnic' unabhängig dokumentieren soll. Es wird mit keinem kurzfristigen Urteil gerechnet.
Klasnic fordert in dem Verfahren 1,1 Millionen Euro Kompensation für einen durch die Krankheit entgangenen Gewinn sowie ein Schmerzensgeld von 100.000 Euro. Er musste sich im Jahre 2007 aufgrund einer schweren Nierenerkrankung einer Organtransplantation unterziehen.
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17.04.2009 19:51 |
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Klasnic: Vergleich abgelehnt
Der Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Bremer Bundesliga-Profi Ivan Klasnic und Ärzten des SV Werder geht weiter. Der Stürmer hat im Zivilprozess erneut einen Vergleichsvorschlag abgelehnt. Der Vorschlag belief sich auf mehr als 350 000 Euro. Klasnic verlangt Schmerzensgeld und Ersatz für entgangenen Gewinn in einer Gesamthöhe von rund 1,1 Millionen Euro.
Vergleichsvorschlag abgelehnt: Ivan Klsanic, jetzt FC Nantes, klagt weiter gegen Werder-Ärzte.
Vergleichsvorschlag abgelehnt: Ivan Klsanic, jetzt FC Nantes, klagt weiter gegen Werder-Ärzte.
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Der ehemalige Angreifer des SV Werder Bremen, Ivan Klasnic, ging am Freitag bei der mündlichen Verhandlung im Landgericht Bremen, zu der er aus Frankreich angereist war. nicht auf das Angebot des Vorsitzenden Richters Uwe Boysen an. Der Vorschlag belief sich auf mehr als 350 000 Euro. Damit kommt es nun zu einem Beweisbeschluss, der den beteiligten Parteien am 8. Mai zugestellt werden soll. Mit einem Urteil ist frühestens in einem Jahr zu rechnen.
Klasnic sagt, es gehe ihm in dem Streit nicht ums Geld. "Mir geht es um Gerechtigkeit", sagte der Stürmer des FC Nantes. Beklagt sind zwei Mediziner und zwei Reha-Einrichtungen des Bundesliga-Vereins Bremen. Klasnic, der ein Jahr nicht seinem Beruf nachgehen konnte, verlangt Schmerzensgeld und Ersatz für entgangenen Gewinn in einer Gesamthöhe von rund 1,1 Millionen Euro.
Der kroatische Nationalspieler macht vor allem Werder-Mannschaftsarzt Götz Dimanski dafür verantwortlich, dass er ein Jahr lang kein Fußball spielen konnte und lebenslang medizinisch behandelt werden muss. Dimanski und ein weiterer Mediziner hätten nach Klasnic' Ansicht anhand von vorliegenden Blutwerten viel früher erkennen müssen, dass er Nierenprobleme habe. Die Werder-Ärzte bestreiten hingegen den Vorwurf, Fehler und Versäumnisse bei der Behandlung der Nierenerkrankung begangen zu haben. In den vergangenen Monaten hatten die Streit-Parteien keinen außergerichtlichen Vergleich gefunden.
Im März 2007 war dem inzwischen 29 Jahre alten Stürmer im zweiten Anlauf eine Niere implantiert worden. Acht Monate nach der schweren Operation gab er am 24. November 2007 sein Bundesliga-Comeback, verließ Werder aber am Ende der Saison. Als Transplantationspatient muss Klasnic, der in 151 Bundesligaspielen 49 Tore erzielte, lebenslang medizinisch behandelt werden.
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20.04.2009 13:01 |
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